Mentoring

Mentoring bedeutet, dass ein erfahrener Mentor einen Neueinsteiger, den Mentee, bei der Einarbeitung in das neue Umfeld unterstützt. Schwerpunkt ist dabei nicht die fachliche Unterstützung, sondern die Vermittlung von Beziehungen zu erfolgversprechenden Vorgehensweisen.

Mentoring ist damit eine Spezialform des Networking, das den Schwerpunkt auf den breiten Aufbau von Beziehungen in der gleichen Hierarchiestufe hat. Mentoring ist dagegen eindeutig auf Karriereförderung ausgerichtet und zielt in der Hierarchie nach oben.

In jüngster Zeit wird der Begriff des Mentoring stark von der Frauenförderung besetzt. Hier ist es das Ziel, den Frauenanteil in Führungsebenen deutlich zu erhöhen.

Im Projektmanagement ist für erstmalige Leiter eines Projekts Mentoring ein wichtiger Erfolgsfaktor - unabhängig von der Bezeichnung. Entscheidend ist, dass der Projektleiter die persönliche Unterstützung eines erfahrenen, hochrangigen Managers hat.

Abzugrenzen ist Mentoring von Coaching und Supervision, die beide den bewussten Blick von außen einbringen. Der Blick des Mentoring ist immer von oben nach unten mit dem Ziel des Aufstiegs für den Mentee.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Nicolaus von Gersdorff
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Welche Anforderungen haben Hochschulabsolventen und Berufsanfänger der sogenannten "Generation Y" an Arbeitgeber und Job? Nicolaus von Gersdorff hat Studenten zu ihren Erwartungshaltungen an das Berufsleben befragt und dabei überraschende Ergebnisse erhalten. Zwar bietet projektorientiertes Arbeiten viele Anreize für hoch qualifizierte Berufseinsteiger, aber Unternehmen müssen neue Personalkonzepte und vor allem neue Führungsstile entwickeln, wenn sie den "War for Talents" für sich entscheiden wollen.
von Dr. Herbert Haubold
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Die PM-Community-of-Practice (PM-CoP) ist eine Methode, nach der Projektleiter in Unternehmen regelmäßig zusammenkommen, z.B. alle sechs Wochen, um ihr Wissen auszutauschen. Sie bietet auch den vertraulichen Rahmen dafür, dass sich die Teilnehmer gegenseitig bei der Lösung von individuellen Problemen unterstützen. Dr. Herbert Haubold beschreibt Merkmale und Organisationsform einer CoP und schildert, wie ihm schrittweise die Einführung einer PM-CoP gelang. Beispielhaft zeigt er, wie ein Treffen konkret ausgestaltet sein kann und nennt die wesentlichen Erfolgsfaktoren.
von Heinz-Detlef Scheer
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Mit Hilfe der kollegialen Beratung können sich Ratsuchende von ihren Kollegen Lösungsvorschläge für schwierige berufliche Situationen holen. Um diese einfache und effektive Methode anwenden zu können, reicht ein wenig Übung zu Beginn unter Anleitung eines erfahrenen Moderators aus. Die Einfachheit der Methode verleitet allerdings dazu, vom festlegten Vorgehen abzuweichen und so den Beratungsprozess zum Scheitern zu bringen. Heinz-Detlef Scheer beschreibt, auf was Moderatoren achten müssen und wie sie dafür sorgen können, dass die Beratungssitzung dem Ratsuchenden den größten Nutzen bringt.
von Dr. Tomas Bohinc
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Bei On-the-Job-Qualifizierungen wenden Mitarbeiter neu erworbenes Wissen direkt an ihrem Arbeitsplatz an. Dies ist eine hervorragende Ergänzung zu Trainings und Seminaren, da die Lernenden neue Methoden, Techniken und Tools in ihrer Arbeitsumgebung ausprobieren können und zeitnah dazu ein Feedback erhalten. Dr. Tomas Bohinc stellt in seinem Beitrag die verschiedenen On-the-Job-Qualifizierungsmöglichkeiten im Projektmanagement vor und beleuchtet dabei Stolperfallen sowie Möglichkeiten.
von Josef Peter Heger
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Projekte scheitern häufig an der Unerfahrenheit des Projektleiters, obwohl die fachliche Aufgabenstellung für ihn durchaus lösbar gewesen wäre. In solchen Fällen kann der Einsatz eines sog. "Schattenprojektmanagers" hilfreich sein. Dabei handelt es sich um einen externen Mitarbeiter, der sowohl fachliche als auch Projektmanagement-Kenntnisse mitbringt, den Projektleiter im Hintergrund unterstützt und über diesen bei Bedarf auch aktiv ins Projektgeschehen eingreifen kann. Josef Peter Heger, Dr. Holger Hoheisel und Prof. Dr. Peter Hohmann stellen die Rolle und die Einsatzmöglichkeiten eines Schattenprojektmanagers vor.
von Ulrike Wikner
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Für Ihre Karriere brauchen Sie ein förderndes Umfeld. Das gilt für den Privatbereich und in besonderem Maße für Ihre berufliche Umgebung. Bereits bei der Wahl der Branche und des "richtigen" Unternehmens haben Sie sich für eines entschieden, in dem Sie gute Karrierechancen haben. Ulrike Wikner beschreibt, wie Sie strategische Beziehungen suchen und aufbauen, um Ihre Karriere selbst zu gestalten.
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