Produktentwicklung

Die Entwicklung eines neuen Produktes zählt zu den klassischen Projektaufgaben. Die Produktentwicklung findet zwischen Forschung und Marktforschung statt. Forschung liefert neue Möglichkeiten, Marktforschung neue Kundenanforderungen. Aufgabe der Produktentwicklung ist es, produktions- und marktreife Produkte so zu definieren, dass das Unternehmen mit ihnen maximalen Ertrag erwirtschaften kann.

Hierbei spielen die Faktoren Zeit, Kosten, Kunden und Konkurrenz die entscheidende Rolle. Um innerhalb des Produktlebenszyklus maximalen Ertrag erwirtschaften zu können, muss man als erster den Kunden das neue Produkt präsentieren können. Diese "Pionier-Strategie" birgt das Risiko, zu früh auf dem Markt zu sein und zu hohe Produktionskosten zu haben. Im Gegensatz dazu nutzt die "Follower-Strategie" die Erfahrungen der Pionier-Produkte dazu aus, möglichst kostengünstig Nachahmerprodukte zu erstellen, die zudem meist kleine Verbesserungen aufweisen.

Viele Methoden und Vorgehensmodelle beschäftigen sich mit der Produktentwicklung. Repräsentativ hierfür seien der Stage-Gate(R) Prozess und das Quality Function Deployment genannt.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
Methode: SCAMPER
von Dr. Christine Knorr
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Fehler zu beseitigen ist umso kostengünstiger, je eher sie erkannt werden. Rückrufaktionen hingegen sind teuer und schaden dem Image. Dies ist der Ansatzpunkt der Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, kurz FMEA: Ihr Einsatz verhindert bereits bei der Konstruktion eines neuen Produkts spätere Fehler. Anhand der Entwicklung von Hochleistungs-LED-Leuchten für Ampeln führt Dr. Christine Knorr in diese bewährte Methode ein.
von Rüdiger Liebe
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Leistungen externer Lieferanten sind eine Quelle vielfältiger Projektrisiken. Zur Beherrschung dieser Risiken empfiehlt Rüdiger Liebe zum einen den Lieferanten zum Partner aufzuwerten, zum anderen wenn nötig auch ungewöhnliche Eskalations-Maßnahmen zu ergreifen. Anhand eines gescheiterten IT-Projekts stellt der Autor zunächst Indikatoren für Lieferantenrisiken vor. Anschließend gibt er Handlungsempfehlungen, wie Sie als Projektleiter die Projektrisiken aus der Lieferantensteuerung unter Kontrolle halten.
von Michaela Stach
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3.5
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Ein Projekt ist immer etwas Einmaliges und Neues, daher sind kreative Ideen ein Muss. Projektteams denken jedoch häufig zu sehr in gewohnten Mustern, als dass sie neue Ideen finden könnten. Die Reizwortanalyse ermöglicht einen frischen Blick auf die Herausforderung, der den Ideenfluss anregt und schließlich zu innovativen Lösungen führt. Michaela Stach und Gerd Schniedermann stellen diese einfache Methode an einem Beispiel vor.
von Ingrid Gerstbach
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3.75
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Design Thinking eignet sich hervorragend für Innovationsprojekte, da sich damit Wissen und Kreativität bündeln lassen. Um außergewöhnliche Lösungen zu finden, schafft dieser Ansatz zudem eine Projektkultur, die Ausprobieren und Experimentieren ermöglicht. Ingrid Gerstbach beschreibt in diesem abschließenden Artikelteil die konkrete Anwendung im Innovationsprojekt.
von Ingrid Gerstbach
3 Bewertungen
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Design Thinking bezeichnet einen Denkansatz zur Produktentwicklung, bei dem stets der spätere Anwender im Mittelpunkt steht. Genau wie der daraus abgeleitete Prozess, stammt er aus dem Silicon Valley. Im ersten Teil Ihres Beitrags beschreibt Ingrid Gerstbach anhand umfangreicher und zahlreicher Beispiele, wie Sie ein Design-Thinking-Projekt durchführen und wie die Methode wirkt.
von Stefan Hother
11 Bewertungen
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1 Kommentar
Wie viele Mittelständler handhabte die BRITA Gruppe ihr Projektmanagement lange Zeit intuitiv, aber nicht systematisch. Mit zunehmender Projekttätigkeit sowie steigender Komplexität stieß dieses Vorgehen an seine Grenzen und ein professionelles Projektmanagement wurde eingeführt. Dazu wurde u.a. ein PMO aufgebaut und Multiprojektmanagement etabliert. Stefan Hother und Kristina Kissel benennen Erfolgsfaktoren und Hürden der Professionalisierung des Projektmanagements bei BRITA.
von Heinz Erretkamps
15 Bewertungen
4
6 Kommentare
Schneller entwickeln, innovativer werden und flexibel auf Marktanforderungen reagieren – das sind die Herausforderungen für Unternehmen, um die zunehmende Komplexität in den Griff zu bekommen. Der Weg zu einer solchen "Agilisierung" beginnt mit einer Neuorientierung: Es geht darum, in Ergebnissen und Lösungen zu denken statt in Aufgaben, Hürden und Problemen. Heinz Erretkamps skizziert einen pragmatischen und lösungsorientierten Ansatz für eine agile Transformation, mit der Unternehmen vom Reagieren zum Agieren kommen.
von Marko Zotschew
3 Bewertungen
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Bei der Produktentwicklung zielen viele Kreativitätstechniken darauf ab, neue Funktionen zu einem bereits bestehenden Produkt hinzuzufügen. Die Subtraction-Technik verfolgt den umgekehrten Weg, um zu neuen, innovativen Produktideen zu gelangen. Marko Zotschew stellt diese einfache Methode an einigen Beispielen vor.
von Dr. Christine Knorr
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4.5
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Im ersten Teil dieses Beitrags erfuhren Sie, wie Sie die "Stimme des Kunden" in Form von konsolidierten und priorisierten Anforderungen erfassen. Nun geht es darum, die Spezifikation des Produkts zu erstellen. Dr. Christine Knorr beschreibt im zweiten Teil dieses Artikels wie Sie mit Quality Function Deployment die möglichen technischen Funktionen so zusammenstellen, dass das neue Produkt sowohl die Kunden überzeugt als auch mit der eigenen Produktstrategie in Einklang steht.
von Dr. Christine Knorr
3 Bewertungen
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Erkennen des Kundennutzens und seine optimale Umsetzung sind bei der Entwicklung innovativer Produkte nicht nur Erfolgs- sondern sogar Überlebensfaktoren für das Unternehmen. Quality Function Deployment (QFD) ist eine Methode der Produktplanung, die den Weg von den Kundenanforderungen bis zum Funktionsumfang des Produkts systematisch und zielführend abbildet. Dr. Christine Knorr stellt an einem Fallbeispiel QFD und seine Anwendung vor. Im ersten Teil des Beitrags lernen Sie das Prinzip von QFD kennen und erfahren, wie Sie aus Kundenwünschen konkrete Anforderungen ableiten und diese zum Zweck der Produktentwicklung priorisieren.
von Manfred Damsch
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Damit in Projekten neue Ideen und Produkte entstehen können, ist eine hohe Innovationskraft wichtig. Doch das Streben nach Innovationen lässt sich nicht so einfach "verordnen"; vielmehr ist laut Manfred Damsch hierfür eine geeignete Unternehmens- bzw. Projektkultur erforderlich.
von Christoph Pfister
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4.5
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Der Produktentstehungsprozess (PEP) ist im Maschinen- und Anlagenbau erfolgsentscheidend dafür, dass Neuentwicklungen und kundenspezifische Produktentwicklungen termin- und kostengerecht durchgeführt werden können. Christoph Pfister schildert am Beispiel der BAUER Maschinen GmbH die Entwicklung und Einführung eines unternehmensspezifischen PEP. Ausführlich beschreibt er dabei die Phasen und Quality Gates, die dafür sorgen, dass der PEP sowohl die Entwicklungsrisiken reduziert als auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens steigert.
von Björn Engelhardt
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Nicht nur in der Automobilindustrie delegieren Hersteller zunehmend Entwicklungsprojekte an Lieferanten. Deren Arbeit wird dadurch komplexer, allerdings fehlt es vielen Lieferanten – speziell aus dem Bereich KMU – an ausreichendem Projektmanagement-Know-how. Wie Sie als Auftraggeber die durch Lieferanten bedingten Projektrisiken minimieren, indem Sie Ihre Zulieferer frühzeitig und zielgerichtet unterstützen, zeigen Björn Engelhardt und Jan-Eric Nimsch anhand von Beispielen aus ihrer Beraterpraxis.
von Christine Marburger
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Die Geschichte hält viele Lehren für uns bereit – das gilt auch für Projektmanager! Was Sie aus den Erfolgen und Niederlagen von zwei der größten Erfinder des 19. Jahrhunderts lernen können, erläutern Christine Marburger und Johannes Ritter in diesem Artikel. Anhand eines historischen Vergleichs der Arbeitsweisen von Thomas Alva Edison und Nikola Tesla benennen die Autoren Business Case und Agile Methoden als Erfolgsfaktoren.
von Dr. Pierre Metz
3 Bewertungen
3.666665
1 Kommentar
Immer häufiger findet man in Produkten elektronische Komponenten und Software zur Funktionssteuerung. Damit bei einem Ausfall oder einer Fehlfunktion keine Personen zu Schaden kommen, muss der Hersteller für die Funktionale Sicherheit (FuSi) seiner Produkte sorgen. Das beginnt bereits bei der Produktentwicklung, wodurch für den Leiter eines Entwicklungsprojekts zusätzliche Aufgaben entstehen. Dr. Pierre Metz stellt das Konzept der Funktionalen Sicherheit vor, leitet wichtige Konsequenzen für das Projektmanagement ab und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Projektverantwortlichen.
von Jens-Uwe Meyer
11 Bewertungen
3.09091
2 Kommentare
Um neue Ideen und innovative Produkte zu entwickeln, muss man kein Genie sein. Davon war Thomas Edison, Erfinder der Glühbirne, überzeugt. Er selbst ging bei der Ideenfindung in sechs Schritten vor. Dieses "Edison-Prinzip" kann auch Geschäftsführern und Projektmanagern nützlich sein, die ihr Unternehmen mit zukunftsfähigen Entwicklungen voranbringen müssen. Jens-Uwe Meyer stellt das Edison-Prinzip vor.
von Klaus Niebecker
6 Bewertungen
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Um kostengünstiger und schneller produzieren zu können, übertragen Automobilhersteller ihren Zulieferern immer mehr Entwicklungsaufgaben. Diese Projektkooperationen verlaufen allerdings nicht immer reibungslos: Die Partner haben oft Probleme, die Projektziele abzustimmen, es gibt Unklarheiten in der Kommunikation oder die Verantwortlichkeiten sind nicht ausreichend geregelt. Eine Verbesserung kann die Collaborative Project Scorecard (CPS) bringen. Die CPS ist von der Balanced Scorecard (BCS) abgeleitet. Sie unterstützt die Projektpartner dabei, gemeinsam Ziele und Messgrößen zu definieren und verbessert damit die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis. Klaus Niebecker, Dag Plischke und Reinhard Wagner stellen die CPS vor und zeigen, welches Potential sie für die Praxis birgt.
von Dr. Georg Angermeier
73 Bewertungen
3.972605
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Als einfaches Instrument zur Unterstützung von Entscheidungen und Strategieentwicklungen ist die SWOT-Analyse weit verbreitet. Sie eignet sich vor allem für Situationen, in denen schnell Entscheidungen auf unzureichender Informationsbasis getroffen werden müssen. Für das Projektmanagement bietet die SWOT-Analyse im Vorfeld eines Projekts, z.B. bei der Ideenfindung, aber auch bei Krisensituationen großen Nutzen. Dr. Georg Angermeier stellt das Prinzip dieser Methode vor.
von Nicola Kellner
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Mit einschneidenden Veränderungen in seiner Aufbau- und Ablauforganisation sowie im Projektmanagement hat der Göttinger Messtechnikhersteller Mahr sich fit gemacht für den Wettbewerb. Das Ziel: kürzere Produktentwicklungszyklen und eine ertragsorientiertere Projektauswahl. Mahr stellte die Entwicklungsabteilung von Linien- auf Matrixorganisation um und führte gleichzeitig ein Multiprojektmanagement-System ein. Nicola Kellner erläutert in ihrem Beitrag das Vorgehen und die Erfahrungen, die Mahr dabei gemacht hat.
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