Projektmanagementprozess

Nach DIN 69904 ist ein Projektmanagementprozess ein "Prozess zur Planung, Überwachung und Steuerung von Projektprozessen." Die DIN differenziert somit zwischen Projektprozess und Projektmanagementprozess, wobei sie die eigentliche Wertschöpfung den Projektprozessen zuordnet und die Projektmanagementprozesse als Overhead klassifiziert. Da die Einhaltung von Zeitplänen, Kostenplänen und Qualitätskriterien ebenfalls wichtige Projektergebnisse sind, erscheint die Differenzierung in dieser Form als diskussionswürdig. Projektmanagementprozesse können ebenfalls als Projektprozesse betrachtet werden, deren Ergebnis Termin-, Kosten- und Qualitätspläne sowie deren Einhaltung sind. Eingaben in die Projektmanagementprozesse sind z.B. Zielvorgaben, Ressourcenverfügbarkeit und die Aufwandserfassung.

 

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Olaf Hinz
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Projekte sind grundsätzlich gekennzeichnet von unerwarteten Ereignissen. Dies erfordert ein flexibles Reagieren – ein Gedanke, der bereits im Agilen Projektmanagement Einzug gehalten hat. Olaf Hinz beschreibt in diesem Beitrag einen Change-Request-Prozess, mit dem Manager und Mitarbeiter auch unter wechselnden Rahmenbedingungen handlungsfähig bleiben können.
von Dr. Peter Duwe
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"HERMES" ist das in der Schweiz verbindliche Projektmanagementsystem für IT-Projekte der öffentlichen Hand. Das Akronym "HERMES" steht für "Handbuch der Elektronischen Rechenzentren der Bundes, Methode zur Entwicklung von Systemen". Dr. Peter Duwe und Kurt Tschanz stellen Ihnen HERMES im Überblick vor, vergleichen es mit anderen etablierten PM-Standards und geben einen Ausblick auf die neue Version HERMES 5, die im April 2013 veröffentlicht wird.
von Dr. Georg Angermeier
16 Bewertungen
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Wer ein Projekt abschließt, muss vielfältige Aspekte berücksichtigen. Es genügt nicht, einen Abschlussbericht zu schreiben, vielmehr müssen Sie z.B. prüfen, ob die vereinbarte Leistung vollständig erbracht wurde, eine Nachkalkulation erstellen und die Lessons Learned dokumentieren. Anhand der führenden PM-Richtlinien hat Dr. Georg Angermeier die notwendigen Aktivitäten für den geordneten Projektabschluss übersichtlich für Sie zusammengestellt. Als Projektleiter wie Ersteller eines PM-Handbuchs erhalten Sie nützliche Handlungsanleitungen, die Sie auf Ihr spezielles Projektumfeld anpassen können.
von Reinhard Wagner
23 Bewertungen
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Im Januar 2009 hat das Deutsches Institut für Normung die beiden nationalen Normen für das Projektmanagement veröffentlicht: die neue DIN 69900 "Netzplantechnik" sowie die neue DIN 69901 "Projektmanagementsysteme". Reinhard Wagner stellt die Normen vor und erläutert Neuerungen und Veränderungen.
von Gerald Zehrer
11 Bewertungen
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Viele Unternehmen behandeln die Themen Projekt- und Prozessmanagement als eigenständige, voneinander getrennte Disziplinen. Aber spätestens bei der Implementierung eines Prozessmanagementsystems oder dem Aufbau eines Multiprojektmanagements wird eine übergreifende Betrachtung erforderlich. Die standardisierte Beschreibung von Projekten als Geschäftsprozesse bildet hierfür die entscheidende Schnittstelle. Dies sichert einerseits eine qualitativ hochwertige Abwicklung von Projekten und andererseits ihre Vergleichbarkeit aus Sicht der Unternehmensführung. Gerald Zehrer und Karl Wagner zeigen eine in der Praxis bewährte Möglichkeit, um diese Schnittstelle zu gestalten und damit Projektmanagement in das Prozessmanagementsystem zu integrieren.
von Dr. Georg Angermeier
11 Bewertungen
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Bei der Entwicklung von PM-Software besteht Handlungsbedarf – so die Feststellung von Dr. Georg Angermeier. Mit einer provokanten These will er zur Diskussion anregen: Keines der auf dem Markt befindlichen Produkte bilde die grundlegenden Projektmanagementprozesse befriedigend ab und selbst bei den Grundfunktionen herrschten oft erhebliche Mängel. Dadurch könnten Projekte nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Der Autor analysiert die Gründe für diese Mängel und fordert sowohl Anwender als auch Anbieter von PM-Software auf, durch konkrete Verhaltensänderungen den Teufelskreis von unzureichender PM-Software und ineffizienten Projekten zu durchbrechen.
von Thomas Haas
20 Bewertungen
3.9
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Erfolgt die Abgrenzung von Projektarbeit und Tagesgeschäft nicht nach eindeutigen Kriterien, entscheiden die Mitarbeiter nach eigenen Maßstäben, ob ihre Aktivitäten als Projekt gelten oder nicht. Die Folgen sind "Projektitis" oder "Under-cover-Projekte". Thomas Haas schildert, wie ein inhabergeführtes Maschinenbauunternehmen mit seinem PM-System erst einmal scheiterte, dann aber passende Abgrenzungskriterien für seine individuelle Situation fand. Der Erfahrungsbericht behandelt typische Schwierigkeiten bei der Einführung eines PM-Systems und stellt eine tragfähige Lösung vor.
von Dr. Martin Kärner
9 Bewertungen
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Kennzahlensysteme sind theoretisch sinnvoll, praktischen Nutzen erzielen sie aber nur dann, wenn sie Bestandteil des Projektalltags sind. Wie objektive Messgrößen die Leistungen einzelner Projekte, den gesamten Projektlebenszyklus und das Projektportfolio eines mittelständischen Unternehmens quantifizieren und dadurch einer wirkungsvollen Steuerung zugänglich machen, beschreibt Dr. Martin Kärner im zweiten Teil seines Beitrags. Anhand eines fiktiven Praxisbeispiels illustriert er, wie Kennzahlen Transparenz zwischen allen Projektbeteiligten auf allen Ebenen schaffen.
von Dr. Georg Angermeier
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Die GPM-Fachgruppe "PM-Normen" hat einen Entwurf für eine neue deutsche Projektmanagement-Norm erstellt und der Öffentlichkeit zur Diskussion vorgelegt. Bis Ende Mai 2006 haben Interessierte die Möglichkeit, den Entwurf einzusehen und ihre Meinung abzugeben. Dr. Georg Angermeier erläutert und kommentiert die wichtigsten Aspekte des Vorschlags zur neuen deutschen PM-Norm.
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von Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein Viele Unternehmen haben Projektmanagement eingeführt, ihre Mitarbeiter geschult, professionelles Equipment bereitgestellt und für eine motivierende Unternehmenskultur gesorgt – und trotzdem scheitern immer wieder Projekte. Eine mögliche Ursache ist, dass die Parameter Fähigkeiten, Wissen, Equipment und Wollen unzureichend miteinander verknüpft wurden. Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein beschreiben in ihrem Beitrag, wie diese Parameter den Projekterfolg beeinflussen und warum es wichtig ist, sie gemeinsam zu betrachten.
von Thomas Baumann
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Viele Unternehmen haben Projektmanagement eingeführt, ihre Mitarbeiter geschult, professionelles Equipment bereitgestellt und für eine motivierende Unternehmenskultur gesorgt – und trotzdem scheitern immer wieder Projekte. Eine mögliche Ursache ist, dass die Parameter Fähigkeiten, Wissen, Equipment und Wollen unzureichend miteinander verknüpft wurden. Thomas Baumann und Tina Nehlsen-Pein beschreiben in ihrem Beitrag, wie diese Parameter den Projekterfolg beeinflussen und warum es wichtig ist, sie gemeinsam zu betrachten.
von Dr. Martin Kärner
2 Bewertungen
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Das virtuelle Team ist aufgestellt, das Projekt hat begonnen und dank der Vorarbeiten des Projektleiters läuft die Arbeit gut. Damit das bis zum Projektabschluss so bleibt, muss sich der Projektleiter um sein Team kümmern. Im dritten Teil seiner Artikelreihe zu virtuellen Teams stellt Dr. Martin Kärner sechs Maßnahmen vor, die dabei helfen, auf Dauer eine gute Zusammenarbeit der Teammitglieder zu gewährleisten.
von Stefan Becker
10 Bewertungen
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In vielen Unternehmen fehlen einheitliche und durchgängige Prozesse, die Basis für eine effiziente Organisation und Voraussetzung für hohe Qualität und Kundenorientierung sind. Um die bestehenden Organisations- und Prozessstrukturen zu verbessern, müssen diese jedoch zunächst analysiert und vollständig abgebildet werden. Tools zur Prozessvisualisierung helfen dabei, die meist komplexen Unternehmensprozesse übersichtlich darzustellen. Stefan Becker beschreibt in seinem Beitrag die wesentlichen Schritte der Prozessanalyse und zeigt am Beispiel von Microsoft Visio, wie Visualisierungssoftware sinnvoll eingesetzt werden kann.
von Simone Weilacher
9 Bewertungen
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"Nicht praxisnah und viel zu bürokratisch" – so beurteilen viele Mitarbeiter das unternehmenseigene Projektmanagement-Handbuch. Die Folge: Das Handbuch verstaubt im Schrank und jeder Projektleiter führt sein Projekt so durch, wie er es für richtig hält. PM-Handbücher werden häufig deshalb nicht genutzt, weil sie den Erfordernissen unterschiedlicher Projektstrukturen nicht gerecht werden. Es gilt eben nicht: One size fits all. Simone Weilacher beschreibt in ihrem Artikel, welchen Nutzen ein PM-Handbuch bringen kann und wie Sie es gestalten und einführen müssen, damit die Mitarbeiter es auch tatsächlich einsetzen.
von Steffi Triest
2 Bewertungen
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Der PMBOK Guide – eine der wichtigsten Orientierungsquellen für Projektmanager – ist nicht nur das Standardwerk des Project Management Institute (PMI), sondern wurde auch vom American National Standard Institute (ANSI) zur Norm erhoben. Diese Tatsache sowie die weite Verbreitung führen in der Projektmanagement-Community zu einer lebhaften Diskussion über die Inhalte und - als Folge davon - zu deren Anpassung und Aktualisierung. Vor kurzem wurde im Rahmen des PMI Global Congress 2004 für Nordamerika die dritte Auflage des PMBOK Guide präsentiert. Steffi Triest gibt in diesem Beitrag einen kurzen Einblick, welche Neuerungen Sie erwarten.
von Dr. Martin Kärner
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Schlecht organisierte und abgestimmte Informations- und Datenflüsse können selbst das ausgefeilteste Controllingsystem zu Fall bringen. Ein solches System kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten es akzeptieren und ihre Pflichten kennen. Dr. Martin Kärner beschreibt in seinem Beitrag die Schnittstellen im System der Daten- und Informationsflüsse und erklärt, was Projektleiter beim Aufbau einer Projektkommunikation zu Controllingzwecken beachten sollten.
von Dr. Cornelius Becker
2 Bewertungen
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Welche Faktoren machen die Zusammenarbeit von Projekt- und Linienorganisation erfolgreich? Diese Frage stellt sich, wenn Mitarbeiter zwar in Projekten arbeiten, aber – wie in der klassischen Matrixorganisation – den Fachabteilungen disziplinarisch unterstellt sind. Am Beispiel des Siemens-Geschäftsgebiets Magnetresonanz (Bereich Medical Solutions) zeigt Dr. Cornelius Becker, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Linie und Projekten erfolgreich organisieren lässt. Er führt als Beispiele die Projekt- und Multiprojektplanung, Prozessgestaltung, Mitarbeiterführung und Technologieentwicklung an und erklärt, welche Regeln für ein erfolgreiches Miteinander notwendig sind.
von Dr. Georg Angermeier
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Die deutschen Normen für Projektmanagement sind in die Jahre gekommen. Sie stammen zum Teil aus dem Jahr 1987. 16 Jahre ohne Verjüngungskur – damit hinkt der deutsche Normungsprozess sowohl der internationalen Entwicklung als auch dem Stand der Technik hinterher. Mit einem Kraftakt versuchen engagierte Projektmanager nun, Inhalte und Struktur der Normenfamilie Projektwirtschaft DIN 69900 bis DIN 69905 zu aktualisieren. Künftig soll es nur noch eine einzige deutsche Norm für Projektmanagement geben: DIN 69901 (neu) "Projektmanagementsysteme". Dr. Georg Angermeier berichtet vom Stand der Dinge.
von Markus Selders
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Projekte, die nicht klar an die Unternehmensstrategie gekoppelt sind, geraten leicht in Schwierigkeiten. Abhilfe kann die Project Scorecard schaffen. Mit der Methode – einer Weiterentwicklung der Balanced Scorecard – lassen sich Projekte zur Umsetzung von Unternehmens- oder Bereichsstrategien initialisieren und steuern. Die Project Scorecard soll diese Projekte transparenter machen, damit Probleme frühzeitig erkennbar werden. Markus Selders und Luz Märkle stellen in diesem Beitrag den Management Prozess der Project Scorecard vor, erläutern die Komponenten und die Vorgehensweise und zeigen, wann es sinnvoll ist, die Project Scorecard einzusetzen.
von Dr. Herbert Borchardt
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Viele Projektmanager versuchen, Projektmanagement-Prozesse in ihrem Team einzuführen, obwohl die Firmenleitung Projektmanagement nicht als Priorität ansieht. Das bedeutet für Sie als Projektleiter eine größere Herausforderung, als wenn Sie auf bereits bestehende Prozesse und Vorgehensweisen zurückgreifen können. Mitarbeiter, die es nicht gewohnt sind, innerhalb einer formalen Struktur zu arbeiten, neigen dazu zu rebellieren, wenn sie zum ersten Mal dazu aufgefordert werden.
von Jan Ahlborn
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Lohnt sich die Investition in eine Projektmanagement-Software? Die Entscheidung für die richtige IT-Unterstützung im Projektmanagement ist eine heikle Angelegenheit. Denn die Kosten sind hoch, die Verantwortung entsprechend groß. Deshalb sollte der Nutzen für Ihr Unternehmen klar erwiesen sein. Jan Ahlborn von Campana & Schott zeigt Ihnen, wie Sie mit Hilfe einer Nutzenanalyse die Vor- und Nachteile des Software-Einsatzes einschätzen und das richtige Tool auswählen können. Gleichzeitig erhalten Sie wichtige Informationen zum Status des Projektmanagements in Ihrem Unternehmen.
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