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Widerstände

Widerstände gegen Organisationsentwicklungen sind Reaktionen einer Organisationseinheit auf Veränderungen mit dem Ziel, den bestehenden Zustand zu stabilisieren. Da Projekte definitionsgemäß eine Veränderung anstreben, sind Widerstände gegen die Umsetzung des Projektziels zu erwarten.

Widerstände

Widerstände gegen Organisationsentwicklungen sind Reaktionen einer Organisationseinheit auf Veränderungen mit dem Ziel, den bestehenden Zustand zu stabilisieren. Da Projekte definitionsgemäß eine Veränderung anstreben, sind Widerstände gegen die Umsetzung des Projektziels zu erwarten.

Diese Widerstände müssen zunächst als eine gesunde Reaktion einer funktionierenden Organisation gegenüber Veränderungen verstanden werden. Schließlich muss der Nachweis einer Verbesserung durch die Veränderung erst erbracht werden. Genau dies ist Aufgabe des Akeptanzmanagements. Seine Aufgabe ist es, die hinter dem auftretenden Widerstand steckenden Gründe herauszufinden und zu versuchen, eine für beide Seiten positive Lösung (Win-Win-Situation) zu schaffen.

Widerstände können sich vielfältig äußern, oftmals in sehr subtiler Form. Sie können sich in übertriebenem Perfektionismus, geschickten Ablenkungsmanövern, endlosen Methodendiskussionen oder beständigem Hinterfragen des Projektziels bemerkbar machen.

Beiträge des Projektmanagements zu einem gelungenen Akzeptanzmanagement sind unter anderem:

Wenn sich Widerstände bei genauerer Analyse als echte Konflikte erweisen, müssen diese nach dem Prinzip der Themenzentrierten Interaktion "Störungen haben Vorrang" ohne Zeitverzug angegangen werden, da sie sonst den Projektfortschritt ernsthaft gefährden. Projekte sind auf die aktive Unterstützung aller Projektbeteiligten angewiesen, eine einzige Person oder Organisationseinheit kann bereits eine vollständige Projektblockade verursachen.

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