21
Feb 2018
Meilenstein – Der Projektmanagement-Blog

Befreien Sie Ihr Unternehmen!

"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss,
was er nicht will."

Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)
französischsprachiger Schriftsteller und Philosoph

Vor einer Woche begann die Fastenzeit. Obwohl immer weniger Menschen religiös sind, ist Fasten in Deutschland beliebt: Laut einer aktuellen Studie der Krankenkasse DAK haben 57% der Deutschen schon einmal gefastet. In diesem Jahr wollen der Studie zufolge die meisten auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten. Worauf würden Sie – am Arbeitsplatz – gerne verzichten? Wie wäre es mit überzogener Hetze, Perfektionismus und Machtspielen? Lächeln Sie gerade müde?

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Unser Autor Ralf-Rüdiger Faßbender zeigt in seinem neuen Beitrag "Zur (Un)Kultur angetrieben: Wie Sie falsche Motivatoren erkennen & entmachten", dass Antreiber, die uns in Stresssituationen zu maß- und alternativlosem Verhalten verführen, ganze Organisationen in Geiselhaft nehmen können: Häufig nisten sich diese ein und werden so zum Teil der Unternehmenskultur. Je nachdem in welcher Branche Sie arbeiten, hat Ihr Unternehmen eine Disposition für den einen oder anderen Antreiber. Beispielsweise sind Dienstleistende besonders anfällig für den Antreiber "Mach es allen Recht!", Logistiker für "Beeil dich!". Befreien Sie Ihre Organisation von diesen schädlichen Motivatoren, indem Sie sich und Ihren Kollegen erlauben, sich von den Zwängen der Antreiber loszusagen!

Neben einer Anleitung dafür liefert Ralf-Rüdiger Faßbender auch eine überzeugende Erklärung, wie sich in Hollywood eine Kultur entwickeln konnte, die geprägt war von mangelndem Respekt, Übergriffigkeit und Machtmissbrauch. Auch in der Unterhaltungsindustrie besteht ein Hang dazu, es allen Recht zu machen; alle geben ihr Bestes, um zu gefallen. Der immense Druck im Multimillionen-Dollar Business Hollywood macht es möglich, dass Menschen dort nicht nur wegsehen, sondern sogar Grenzverletzungen an sich selbst zulassen. Niemand möchte einen Skandal riskieren – schließlich steht so viel auf dem Spiel. Wir sollten uns den Luxus gönnen, auch unter Stress abzuwägen, ob ein Vorgehen wirklich alternativlos ist, besonders wenn dieses auf Kosten des Wohlbefindens oder sogar der Würde unserer Kollegen und Mitarbeiter geht.

Viel Vergnügen beim Lesen und Mut machen wünschen Ihnen
Petra Berleb und das Team des Projekt Magazins

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