Entscheidungsgremien

Die im Laufe des Projekts anfallenden Entscheidungen werden oft nicht von einer einzelnen Person, sondern von nach bestimmten Richtlinien zusammengesetzten Gremien getroffen. Um für alle Beteiligten die erforderliche Klarheit zu schaffen, ist es notwendig, zu Beginn des Projekts im Rahmen der Aufbauorganisation die Entscheidungsgremien und im Rahmen der Ablauforganisation die Entscheidungsprozesse zu definieren.

Oberstes Entscheidungsgremium im Projekt ist der Lenkungsausschuss, der sich mindestens aus der Projektleitung und dem Auftraggeber (intern oder extern) zusammensetzt.

Neben dem Lenkungsausschuss sollte zumindest ein "Change Control Board" bzw. ein "Configuration Control Board" definiert sein, das über Änderungsanforderungen während des Projektablaufes entscheidet.

Andere Entscheidungsgremien müssen nach Bedarf festgelegt werden, beispielsweise kann es sinnvoll sein, Fachausschüsse für bestimmte Bereiche einzurichten.

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Die Rolle des Auftraggebers wird in Literatur und Praxis gegenüber der Rolle des Projektleiters vernachlässigt. Zu Unrecht – wie Reinhard P. Oechtering in seinem zweiteiligen Artikel darlegt. Der Auftraggeber ist für den Projekterfolg mindestens genauso wichtig wie der Projektleiter. Im ersten Teil leitet Oechtering die Auftraggeberverantwortung bei internen Projekten systematisch her und beschreibt sie im Zusammenspiel mit dem Projektleiter. Dabei plädiert er dafür, die Rolle des Auftraggebers klar zu definieren und zu leben.
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Macht gibt dem Projektleiter die Möglichkeit, Entscheidungen gegen Widerstände und Unwillen durchzusetzen. Sie kann für den Projektleiter deshalb ein hilfreiches Instrument sein – sofern er sie richtig einsetzt. Wird Macht falsch eingesetzt, kann dies dem Teamzusammenhalt und der Autorität des Projektleiters schaden. Roman Heimbold stellt fünf Regeln vor, die bei Machtentscheidungen beachtetet werden sollten, um die weitere Projektarbeit nicht zu gefährden.
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