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Moderation

Mit dem Begriff "Moderation" grenzten sich die Begründer der partizipativen Methoden bewusst gegen den Begriff der "Gesprächsleitung" ab. Sie wollten damit zum Ausdruck bringen, dass

Moderation

Mit dem Begriff "Moderation" grenzten sich die Begründer der partizipativen Methoden bewusst gegen den Begriff der "Gesprächsleitung" ab. Sie wollten damit zum Ausdruck bringen, dass
  • alle Mitglieder gleichberechtigt am Diskussionsprozess teilnehmen (personenbezogene Neutralität)
  • innerhalb der Arbeitsgruppe ein hierarchiefreier Raum besteht
  • Störungen der Kommunikation und Konflikte während der Arbeitsprozesse gelöst werden, um die inhaltliche Arbeit nicht durch sie zu beeinträchtigen
  • das Arbeitsergebnis eine Leistung des Teams und nicht des Leiters ist.
Moderation ist also die neutrale, methodische Unterstützung von Arbeitsgruppen zur schnellen Erzielung optimaler Ergebnisse.

Oftmals wird Moderation lediglich als Methode betrachtet. Dies ist jedoch zu kurz gegriffen. Einerseits gibt es mittlerweile eine Vielfalt unterschiedlicher partizipativer und kreativer Methoden für Arbeitsgruppen, andererseits ist die persönliche Haltung des/der Moderators/Moderatorin wichtiger als die jeweils gewählte Methode. Um diese Position stärker zu betonen, wird seit einigen Jahren auch der Begriff "Facilitator" verwendet. Dieser Begriff soll darauf hinweisen, dass die Lösung im Team liegt und dass der Facilitator lediglich Werkzeuge und Prozesse zur Verfügung stellt, um das Ziel schnell und sicher zu erreichen.

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