Normen/
Standards
DIN 69900-1:1987
Englischer
Begriff
  • Suspension
  • To-Activity
  • Successor Activity

Nachfolger

Innerhalb der Netzplantechnik ist der Nachfolger ein Vorgang, der einem anderen Vorgang unmittelbar folgt. Mit "unmittelbar" ist dabei nicht die zeitliche Abfolge, sondern die Anordnungsbeziehung zwischen den Vorgängen gemeint. Dies wird im PMBOK(R) Guide durch die Umschreibungen "to-activity" bzw. "activity that departs a node" präzisiert.

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In der Regel liegt ein Nachfolger tatsächlich zeitlich nach seinem Vorgänger, gegebenenfalls um eine bestimmte Zeitdifferenz versetzt.

Ein Nachfolger kann zeitlich aber auch vor seinem Vorgänger liegen, typisch ist dies bei der Sprungfolge. Diese Situation sollte jedoch nach Möglichkeit vermieden werden, da sie nicht der menschlichen Intuition des zeitlichen Ablaufs entspricht.

Zwei Vorgänge können auch wechselseitig Vorgänger und Nachfolger sein. Beispiel hierfür ist die gegenseitige Verknüpfung mit zwei Anfangsfolgen oder zwei Endfolgen, wenn Anfangs- bzw. Endzeitpunkte der Vorgänge sich gegenseitig beeinflussen. Manche einfachen Terminplanungsalgorithmen sind allerdings nicht in der Lage, solche Anordnungsbeziehungen korrekt aufzulösen. Nicht zulässig ist, dass ein Vorgang sein eigener Nachfolger ist.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 02.03.2005.
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