Gesamte Pufferzeit

Die gesamte Pufferzeit ist die Zeitdifferenz zwischen dem spätest möglichen Anfangszeitpunkt eines Vorgangs und seinem frühest möglichen Anfangszeitpunkt. Bei Ereignissen (Meilensteinen) ist die gesamte Pufferzeit die Zeitdifferenz zwischen spätester und frühester Lage.

Wenn die betrachteten Elemente (Vorgänge, Ereignisse) Anordnungsbeziehungen zu anderen Elementen haben, dann müssen sich zur Bestimmung der gesamten Pufferzeit Vorgänger in ihrer frühesten Lage und Nachfolger in ihrer spätesten Lage befinden.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Raoul Rudloff
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In komplexen Projekten werden Terminabläufe in der Regel mit speziellen Software-Lösungen dargestellt. Anhand der vom Planer definierten Arbeitspakte und deren Abhängigkeiten berechnet die Software Termine und Pufferzeiten. Allerdings können viele der gängigen PM-Lösungen nur einfache Anordnungsbeziehungen festlegen, sodass sich nicht alle in der Praxis auftretenden zeitlichen Wechselwirkungen korrekt abbilden lassen. Raoul Rudloff erläutert, welche Probleme daraus bei der Planung entstehen und wie sie sich umgehen lassen. Darüber hinaus stellt er einen einfachen Lösungsansatz vor, mit dem diese Probleme grundlegend beseitigt werden können.
von Josef Schwab
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Wohl jeder Projektleiter kennt den Konflikt, wenn extern vorgegebene Termine und geschätzter Zeitbedarf nicht in Einklang zu bringen sind. In einer solchen Situationen ist der Termin ein Ziel und nicht mehr Ergebnis einer Schätzung. Um das Problem zu lösen, müssen Terminziele und Projektschätzung getrennt betrachtet werden. Hilfreich ist dabei ein Projektplan, in dem sowohl die geschätzten Termine als auch die Fixtermine enthalten sind und der Pufferzeiten ebenso wie Terminkonflikte anzeigt. Josef Schwab beschreibt in seinem Artikel, wie Sie einen solchen Projektplan in Microsoft Project erstellen und zeigt, wie Sie die Pufferzeiten mit Hilfe einer selbst definierten Ansicht übersichtlich darstellen.
von Dr. Georg Angermeier
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Welches Projektergebnis möglich ist, hängt entscheidend von der Terminplanung ab. Dies gilt für alle Branchen, egal ob es sich um den Markteintritt eines neuen Automodells pünktlich zur Internationalen Automobilausstellung, um einen Wahlkampf oder um ein Software-Release handelt. Dr. Georg Angermeier erläutert in seinem dritten Beitrag zur Netzplantechnik anhand eines Beispiels die Vorgehensweise bei der Ablauf- und Terminplanung. Er erklärt wichtige Begriffe wie etwa den "Kritischen Weg" und zeigt, wie Vorwärts- und Rückwärtsrechnung funktionieren, Pufferzeiten ermittelt und Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.
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