Pufferzeit ist eine Zeitspanne, um die ein Ereignis oder ein Vorgang zeitlich verschoben oder die Dauer eines Vorgangs verlängert werden kann, ohne dass die Projektdauer verändert werden muss. Pufferzeiten werden in der Terminplanung dazu verwendet, die zeitlichen Auswirkungen von Risiken bei der Projektabwicklung zu reduzieren.

Als wesentlicher Vorteil der NetzplantechnikNetzplantechnikNetzplantechnik dient zur grafischen Modellierung von zeitlichen Abläufen und zur Erstellung von Terminplänen. Sie beruht auf der mathematischen Graphentheorie . Elemente der Netzplantechnik sind Knoten und als Pfeile dargestellte Anordnungsbeziehungen zwischen den Knoten. mit Pufferzeiten gilt, dass die Ressourcen innerhalb einer Multiprojektumgebung langfristig im Voraus disponiert werden können. Als Nachteil muss angeführt werden, dass dadurch Projekte nicht beschleunigt durchgeführt werden können, sondern mindestens so lange wie geplantGeplantAttribut für alle Größen der Zeit- und Kostenplanung. Der englische Begriff "Scheduled" bezieht sich nur auf Größen der Zeitplanung. dauern.

Diesem ProblemProblem1) Aufgabenstellung, für deren Erfüllung noch keine Arbeitsanweisung besteht und für die es eine neue Lösung zu entwickeln gilt (z.B. Produktinnovation). 2) Unerwünschte Abweichung der Ist-Situation von der Soll-Situation (z.B. Kostenüberschreitung). 3) Risikofolge, die Schaden verursachen kann (z.B. Patentklage eines Wettbewerbers). 4) Einschränkende Randbedingung zur Erfüllung von Aufgaben. (z.B. Verfügbarkeit einer Engpassressource). möchte die Planung nach der Critical-Chain-Methode entgegenwirken. Dort werden alle Vorgänge mit ihrer optimistischen oder sogar minimalen Dauer aneinander gereiht und die individuellen Pufferzeiten zu einer gemeinsamen Pufferzeit an das Ende des Projekts gestellt. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn die Ressourcenzuordnung sehr dynamisch erfolgen kann und die ProjektplanungProjektplanungProjektplanung ist der Prozess, Ablauf, Umfang, Kosten, Ressourcen, Qualität und andere Aspekte eines Projekts zu planen. auf die unvermeidlichen Verzögerungen flexibel reagieren kann.

Durch den Einsatz von rechnergestützter Terminplanung ist es möglich, kurzfristige Änderungen des Zeitplans sehr schnell auf seine Auswirkungen hin zu überprüfen und den vollständigen AblaufplanAblaufplanEin Ablaufplan ist die Dokumentation des geplanten sachlichen und zeitlichen Projektablaufs. Im Ablaufplan sind die Ablaufelemente - d.h. Vorgänge und Meilensteine - unter Berücksichtigung der sachlogischen Zusammenhänge, der Randbedingungen und des Projektziels angeordnet. neu berechnen zu können. Dies bewirkt auch eine höhere Flexibilität in der Durchführung, vorausgesetzt, dass ein Erfassungssystem aktuelle Statusinformationen garantiert und die Organisationsstruktur kurzfristige Planänderungen umsetzen kann. Dann können beispielsweise mehrere alternative Zeitpläne vorgehalten werden, die je nach ProjektablaufProjektablaufDer Projektablauf ist der tatsächliche Verlauf des Projekts, während der Ablaufplan den geplanten Verlauf beschreibt. Im Gegensatz zur Projektplanung, geschieht die operative Projektarbeit im konkreten Projektumfeld. Den Schätzwerten der Planung treten die tatsächlichen Werte (für Personalaufwand, Zeit, Kosten) gegenüber. Projektleiter, Projektmanager, Lenkungsausschuss und andere Projektbeteiligte haben die Aufgabe, den Projektablauf möglichst nah an den Vorgaben des Ablaufplans zu halten. zum Zuge kommen. Pufferzeiten sind dann nicht mehr im früheren Umfang erforderlich.

Unverzichtbar hingegen sind Pufferzeiten, wenn für Engpassressourcen oder Vorgänge nur bestimmte Zeitfenster zur Verfügung stehen.

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