26
Jul 2017
Meilenstein – Der Projektmanagement-Blog

Ablehnung!? Gefühle ausblenden, Kompromisse finden!

"Man spricht vergebens viel, um zu versagen;
der andre hört von allem nur das Nein."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
deutscher Dichter

"Ihr Angebot überzeugt uns nicht, wir haben uns dagegen entschieden." Ein Satz, den Sie als Projektleiter so oder so ähnlich bestimmt schon gehört haben. Auch wir im Projekt Magazin kennen solche Sätze. Was regt sich da in einem? Beispielsweise Bedauern: "Schade, in dieses Angebot ist so viel Arbeit geflossen". Oder auch Trotz: "Wenn die unsere Produkte nicht wertschätzen, dann kann ich denen auch nicht helfen."

Anzeige

Das Nein löst Gefühle aus, es schmerzt und kränkt uns – auch wenn die Argumente dafür noch so logisch und nachvollziehbar wären, sie dringen kaum durch, wie schon Goethe in "Iphigenie auf Tauris" treffend zeigte. Die Versuchung ist groß, den Emotionen zu folgen. Doch versagen wir uns damit der Möglichkeit, doch noch zu einer Einigung zu kommen, indem wir die Gründe für das Nein wahrnehmen und unser Angebot entsprechend anpassen.

Denn häufig ist eine Ablehnung nicht absolut, sondern ergibt sich aus Umständen, die dem anderen die Hände binden, z.B. einem zu kleinen Budget. Wie Sie solche Nuancen ausloten, zeigt unser Leitartikel "Analytisch statt emotional: So gehen Sie mit einem "Nein" um". Unsere Autorin Helga Trölenberg arbeitet hier mit dem 4-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun. Indem Sie die vier Bestandteile einer Nachricht analysieren, können Sie gemeinsam mit Ihrem Gesprächspartner eine Lösung finden.

Viel Spaß beim Lesen und Mut für den Sprung ins Ungewisse wünschen Ihnen
Petra Berleb und das Team des Projekt Magazins

Bisher gibt es 0 Kommentare
Kommentar verfassen
Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Bitte geben Sie Ihren Namen an: *
Tech Link