Abnahmebestätigung

Die Abnahmebestätigung ist nach der seit 2008 ungültigen DIN 69905:1997 die "Bestätigung durch den Abnahmeberechtigten, dass vertraglich vereinbarte Lieferungen und Leistungen erbracht sind." Abnahmeberechtigt ist in der Regel nur der Auftraggeber oder eine von ihm autorisierte Person.

Die Abnahmebestätigung sollte im sog. ↑Abnahmedokument schriftlich fixiert sein. In der Regel beginnt die Gewährleistungsfrist mit dem Datum der Abnahmebestätigung.

Finden ↑Teilabnahmen statt, z.B. bei komplexen Anlagen, so sollten diese Teilabnahmen unbedingt schriftlich dokumentiert werden, da sie Eingangsgrößen für den endgültigen ↑Abnahmeprozess und Bestandteile der endgültigen Abnahme sind.

In die neue deutsche Projektmanagement-Norm DIN 69901-5:2007 wurden die Begriffe Abnahmeerklärung und Abnahmebestätigung nicht mehr aufgenommen.

Siehe ↑Abnahme.

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von Torben Blankertz
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Sind alle Arbeiten an einem Arbeitspaket erledigt, setzt der Projektleiter dessen Status auf "100% abgeschlossen". Genau genommen gilt dieser Status allerdings erst dann, wenn der jeweilige Auftraggeber die Abnahme auch bestätigt. Der Projektleiter sollte also im Projektplan erkennen können, welche Arbeitspakete bereits abgenommen, welche abnahmebereit und welche noch "offen" sind. Torben Blankertz zeigt am Beispiel von Microsoft Project 2013, wie Sie diese zusätzlichen Informationen in den Projektplan integrieren.
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Lagert ein Unternehmen IT-Systeme und Services aus, werden diese zunächst an den externen Dienstleister übertragen. Mit der Abnahme bestätigt der Kunde, dass diese Migration erfolgreich verlaufen ist und alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Regelbetrieb vorliegen. Die Abnahme ist somit ein wichtiger Schritt im Projektverlauf. Um Streitigkeiten, teure Nachbesserungen und Probleme beim Regelbetrieb zu vermeiden, sollte der Kunde nicht nur eine ausdrückliche Abnahme sondern auch das Abnahmeverfahren mit dem Dienstleister vertraglich festlegen. Thorsten Reuter erläutert, was der Kunde dabei beachten sollte, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
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von Christoph Hohenegg
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Rechtsanwalt Christoph Hohenegg erklärt, was unter einer Abnahmeerklärung des Kunden zu verstehen ist, und was Dienstleister tun können, wenn der Kunde die Abnahme und damit auch die Bezahlung verweigert. Er gibt Ratschläge, wie sich Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld durch die richtige Vorgehensweise vermeiden lassen. Die aktualisierte Version beinhaltet nun auch die seit 01.01.2002 veränderte Verfährungsfrist bei Mängelansprüchen. Als Beispiel für die Abnahmeerklärung einer Projektleistung, stellt der Autor ein Kundenanschreiben als Vorlagetext zur Verfügung.
von Bernd Hilgenberg
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Der Projektabschluss ist eine sehr wichtige und spannende Projektphase. Seine Bedeutung für das gesamte Projekt wird häufig unterschätzt. Fehler, die in dieser Phase gemacht werden, sind nicht mehr behebbar und wirken langfristig auf das Projekt. Er gliedert sich grob in zwei Teile. Zum einen geht es um den formalen Abschluss des Projekts. Diesem Thema widmet sich Bernd Hilgenberg im 1. Teil dieses Artikels. Zum anderen geht es um die Aufbereitung des Projekts, in der die Ergebnisse reflektiert und Schlüsse für folgende Projekte gezogen werden. Diese äußerst wichtige Aufgabe wird in Teil 2 behandelt.
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