Erfolgsnachweis

Der Erfolgsnachweis bestätigt den durch das Projekt für den Auftraggeber erbrachten Nutzen.

Die im Business Case eines Projekts beschriebenen Nutzeffekte sind lediglich Prognosen, die der Rechtfertigung der Investition in das Projekt dienen. Der in Kosten-Nutzen-Analysen oder Wirtschaftlichkeitsrechnungen ermittelte langfristige Nutzen eines Projekts beruht auf Szenarien und Annahmen. Um zu überprüfen, ob sich die Investition in das Projekt wie erhofft gelohnt hat, muss auch der tatsächlich erzielte Nutzen gemessen werden.

PRINCE2® fordert deshalb, einen Nutzenrevisionsplan zu erstellen, in dem geplant wird, zu welchen Zeitpunkten wer auf welche Weise den realisierten Nutzen misst.

Streng zu unterscheiden ist der Erfolgsnachweis von Aufwandsnachweis und Leistungsnachweis.

Beispiel

Für den Austausch einer alten Heizungsanlage, um den Energieverbrauch zu senken, entstehen Aufwände für die Abbau und Entsorgung der alten Anlage sowie für Einbau und Anschluss der neuen Anlage. Der Nachweis über die erbrachte Leistung kann durch die Abnahme der Heizungsanlage durch den Kaminkehrer erbracht werden. Der Erfolgsnachweis kann erst im Betrieb erbracht werden durch den Vergleich der neuen Verbrauchswerte im Vergleich zu den bisherigen Verbrauchswerten.

Die seit 1.1.2009 ungültige DIN 69905 definierte Erfolgsnachweis als "Nachweis, dass die vorgegebenen Projektziele erreicht sind".

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Achim Engels
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Eigentlich ideal: ein Projekt, das sich nicht nur selbst finanziert, sondern auch die Linienorganisation optimiert und die Kosten senkt. Dennoch regen sich gegen Projekte zur Kosteneinsparung oft Widerstände in der Belegschaft, weil die Mitarbeiter sich kontrolliert und überprüft fühlen. Achim Engels stellt in seinem Beitrag ein von ihm entwickeltes Phasenmodell vor, mit dem es möglich ist, ein effizientes und professionelles Kostenmanagement in mittelständischen Unternehmen umzusetzen und Vorbehalte gegen das Projekt auszuräumen.
von Volker Voigt
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Nicht jedes Projekt ist gleichermaßen nützlich. Um in Zeiten des hohen Kostendrucks zu gewährleisten, dass sich die Aufwände für ein Projekt auch tatsächlich lohnen, setzen viele Unternehmen ein Nutzencontrolling ein. Die Ausprägungen dieser Systeme sind sehr unterschiedlich; das Spektrum reicht von der rein qualitativen Nutzenbegründung bis hin zur ausgereiften Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Volker Voigt und Armin Knapp erklären, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um ein Nutzencontrolling zu implementieren. Darüber hinaus zeigen sie am Beispiel der TUI AG, wie es in der Praxis eingesetzt werden kann.
von Dr. Franz Donhauser
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Das Projektmanagement im Non-Profit-Bereich zeigt viele Parallelen zum "kommerziellen" Projektmanagement, allerdings gibt es auch einige Besonderheiten. Zu diesen gehört z.B. der Logical Framework Approach (LFA), ein wichtiges Instrument zur Planung und Durchführung von Projekten, das in der Wirtschaft weitgehend unbekannt ist. Der LFA wird von überstaatlichen und nationalen Organisationen eingesetzt, darunter die UN-Organisationen, die EU-Kommission und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Dr. Franz Donhauser stellt den LFA vor und erläutert seinen Einsatz am Beispiel eines fiktiven Projekts.
von Prof. Dr. Manfred Gröger
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Nur 13% der Projektarbeit in deutschen Organisationen sind wertschöpfend. Das ist das Ergebnis der Langzeitstudie "Projektmanagement: Abenteuer Wertvernichtung" von Prof. Dr. Manfred Gröger. Grund für die Wertvernichtung sind Unzulänglichkeiten in der Projektabwicklung und mangelnde PM-Kompetenz. Prof. Dr. Manfred Gröger stellt die Studie vor und zeigt Verbesserungspotenziale auf.
von Berta Schreckeneder
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Der Projektabschlussbericht beschreibt das Gesamtergebnis des Projekts und dient vor allem dazu, Erfahrungen für zukünftige Vorhaben zu sichern. Dazu analysiert das Team Stärken und Schwächen in der Projektarbeit. Berta Schreckeneder beschreibt in ihrem Tipp, was bei der Erstellung eines solchen Berichts zu beachten ist.
von Astrid Pfeiffer
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Sehen Sie am Ende eines langen Arbeitstags nur die riesige To-Do-Liste von morgen? Dabei könnten Sie doch stolz auf sich sein, weil Sie heute schon einen Großteil Ihres Wochenpensums geschafft haben. Im Arbeitsalltag verblassen oft die errungenen Erfolge gegen die Aufgabenbelastung, die noch zu bewältigen ist. Ein gutes Hilfsmittel, einen Gegenpol für den Arbeitsdruck zu schaffen, ist ein Erfolgstagebuch. Welche Vorteile es bringt und wie Sie es selbstverständlich in Ihren Tagesablauf einbauen können, beschreibt Astrid Pfeiffer in ihrem aktuellen Tipp.
von Dr. Georg Angermeier
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Wo steht das Projekt? Passt der Projektfortschritt zu den bisherigen Ausgaben und dem Zeitaufwand? Wenn der Kunde dem Projektteam diese Fragen stellt, bekommt er unterschiedliche Antworten – je nachdem, ob er mit dem Arbeitspaketverantwortlichen, dem Buchhalter oder dem Terminplaner spricht. Mittels Earned Value Management, der Projektsteuerung nach Fertigstellungswert, ist dagegen eine schnelle, einheitliche Positionsbestimmung möglich. Planung und Realität werden über einfache Messgrößen verglichen. Dr. Georg Angermeier erläutert in seinem Beitrag, wie diese Controlling-Methode funktioniert. Falls Sie die Methode gleich selber ausprobieren möchten, können Sie dazu die mitgelieferte Microsoft Excel-Vorlage verwenden.
von Olaf Clausen
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Nicht immer lässt sich Erfolg auf die einfache Formel reduzieren: "Wer mehr verkauft, der ist erfolgreicher und verdient mehr". Wirtschaftlicher Erfolg ist zwar entscheidend. Für den Projektleiter ist es aber genauso wichtig zu wissen, welcher Mitarbeiter welche Aufgaben erfolgreich durchgeführt hat. Nur wenn Sie einen Mitarbeiter nach vordefinierten Qualitätsmerkmalen beurteilen, können Sie ihn auch sinnvoll einsetzen. Olaf Clausen stellt einige Ansätze zur Erfolgsmessung bei Mitarbeitern vor und zeigt die praktische Vorgehensweise.
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