Projektportfoliomanagement

Der Begriff Projektportfoliomanagement ersetzt zunehmend den in etwa gleichbedeutenden Begriff Multiprojektmanagement. Dieser Begriffswandel verdeutlicht zugleich eine Verschiebung in der Schwerpunktsetzung hin zur Betrachtung von Projekten als Geschäftsbereiche bzw. Produkte des Unternehmens.

Eine scharfe Abgrenzung zwischen den Begriffen Projektportfoliomanagement, Multiprojektmanagement, Programm-Management, strategisches Projektmanagement und Mehrprojekttechnik ist derzeit nicht sinnvoll möglich, lediglich tendenzielle Schwerpunktsetzungen können festgestellt werden.

Projektportfoliomanagement kann in der aktuellen Verwendung folgende Aufgaben haben:

  • Bewertung von Projektanträgen nach Chancen, Risiken und strategischer Bedeutung für das Unternehmen
  • Analyse von Abhängigkeiten zwischen geplanten und laufenden Projekten
  • Priorisierung von Projektanträgen auf Basis dieser Bewertungen und Analysen
  • Genehmigung bzw. Ablehnung von Projektanträgen
  • Gruppierung von Projekten in hierarchischen oder überschneidenden Portfoliostrukturen
  • Überwachung der laufenden Projekte (Multiprojekt-Controlling)
  • Koordination zwischen den laufenden Projekten hinsichtlich Ressourcen, Synergien und Konflikten
  • Laufende Überprüfung des Projektportfolios hinsichtlich seiner Ausrichtung auf das Unternehmensziel
  • Abschließende Bewertung von beendeten Projekten
  • Sicherung der Erfahrungswerte aus laufenden und abgeschlossenen Projekten
  • Definition von Vorgaben für neue Projekte
  • Initiierung neuer Projekte
Ziel des Projektportfoliomanagements ist es, aus Sicht der Unternehmensführung "die richtigen Projekte zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Umfeld" durchzuführen. Dem Return on Invest kommt dabei eine große Bedeutung zu.

Multiprojektmanagement ist dem gleichbedeutend, betrachtet diese Aufgabe jedoch mehr aus Projektsicht und bewertet den individuellen Projekterfolg stärker.

Programm-Management legt den Schwerpunkt auf die thematische Ausrichtung der Projekte und die Unterstützung möglicher Synergien.

Strategisches Projektmanagement betont weniger den Aspekt der vielen, gleichzeitigen Projekte, sondern fokussiert sich auf die Übereinstimmung der Projektziele mit der Unternehmensstrategie. Es kann in diesem Sinne auch für ein einzelnes Projekt verwendet werden.

Mehrprojekttechnik kann am deutlichsten von den anderen Begriffen abgegrenzt werden. Es ist die Summe aller Methoden, die zur Verwaltung mehrerer Projekte eingesetzt werden. Hierzu zählt z.B. die kapazitätstreue Terminplanung mit Engpassressourcen.

Projektportfoliomanagement ist Bestandteil des Portfoliomanagements des Unternehmen. In vollständig projektorientierten Unternehmen können Projektportfoliomanagement und Portfoliomanagement deckungsgleich sein.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Reinhard Wagner
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Die internationale Norm ISO 21505 "Project, programme and portfolio management — Guidance on governance" wurde verabschiedet und wird in Kürze veröffentlicht. Reinhard Wagner war an ihrer Entwicklung beteiligt und berichtet aus erster Hand über die Hintergründe und die Entstehung der ISO 21505. Zum einen gibt er einen Überblick über die Inhalte der neuen Norm. Zum anderen zeigt er auf, wie das Top-Management Projekte, Programme und Portfolios mit Hilfe der ISO 21505 besser an den Werten, Prinzipien und Richtlinien ihres Unternehmens ausrichten können.
von Gabriele Frerichs
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Um sowohl traditionell als auch agil gemanagte Projekte einheitlich überwachen und steuern zu können, sind Kennzahlen notwendig, die für beide Vorgehensweisen aussagekräftig den Projektstatus beschreiben. Gabriele Frerichs und Stefan Hilmer zeigen, dass die Kennzahlen des Earned Value Managements (EVM) genau dies leisten. Anhand eines Praxisbeispiels erläutern sie, wie EVM auf traditionelle und auf agile Projekte vergleichbar angewendet werden kann. PMOs können auf diese Weise hybride Projektportfolios bewerten und rechtzeitig Handlungsbedarf bei gefährdeten Projekten erkennen.
von Reinhard Wagner
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Ein von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V. initiierter Praxisdialog über Projektportfoliomanagement lieferte neue und überraschende Erkenntnisse. So empfehlen die Teilnehmer des Praxisdialogs z.B., dass der Projektportfoliomanager aus der Linie kommt. Reinhard Wagner beschreibt im zweiten Teil die Rollen des Projektportfoliomanagements und seine organisatorische Anbindung. Abschließend stellt er wichtige Nutzenargumente für die Einführung von Projektportfoliomanagement zusammen.
von Reinhard Wagner
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Die Unternehmensstrategie mit Projekten umzusetzen ist Aufgabe des Projektportfoliomanagements. Aber wie gut gelingt dies in der Praxis? Antworten auf diese Frage und überraschende Erkenntnisse lieferte ein von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V. initiierter Praxisdialog. Reinhard Wagner beschreibt im ersten Teil die Herausforderungen, denen sich das Projektportfoliomanagement stellen muss und präsentiert die in der Praxis dafür gefundenen Lösungsansätze, wie z.B. eine neue Sicht auf das übergreifende Risikomanagement in Projektportfolios.
von Stefan Hother
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Wie viele Mittelständler handhabte die BRITA Gruppe ihr Projektmanagement lange Zeit intuitiv, aber nicht systematisch. Mit zunehmender Projekttätigkeit sowie steigender Komplexität stieß dieses Vorgehen an seine Grenzen und ein professionelles Projektmanagement wurde eingeführt. Dazu wurde u.a. ein PMO aufgebaut und Multiprojektmanagement etabliert. Stefan Hother und Kristina Kissel benennen Erfolgsfaktoren und Hürden der Professionalisierung des Projektmanagements bei BRITA.
von Dr. rer. pol. David Thyssen
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29 Kompetenzen benötigen Projekt-, Programm- und Portfoliomanager gemäß der im Oktober 2015 verabschiedeten IPMA Individual Competence Baseline 4th Version (ICB4). Die International Project Management Association (IPMA) hat mit der ICB4 die Grundlage ihres vierstufigen Zertifizierungssystems vollständig überarbeitet. So berücksichtigt sie jetzt z.B. explizit die drei Ebenen Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement. Dr. David Thyssen, Mitglied des Autorenteams, stellt die Neuerungen vor und gibt einen Ausblick auf die Änderungen bei den IPMA-Zertifizierungen.
von Jobst Scheuermann
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Das Projektbudget vergeben viele Unternehmen auch heute noch "aus dem Bauch" heraus. Um die Entscheidungen bei der Budgetvorgabe zu objektivieren und eine Vergleichbarkeit der Projekte zu erzielen, ist eine einheitliche Bewertung jedes Projekts anhand definierter Kriterien erforderlich. Jobst Scheuermann beschreibt, wie ein Unternehmen Schritt für Schritt ein Schema sowie ein Scoring-Modell zur Priorisierung von Projekten entwickelte und welche Funktionen in den eigentlichen Priorisierungsprozess eingebunden waren. Anhand eines Rechenbeispiels stellt er vor, wie die Bewertung eines Projekts in der Praxis funktioniert.
von Klaus Schopka
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Unternehmensweite Standards sorgen für effektives und effizientes Projektmanagement, bedeuten aber auch hohen Aufwand und binden Ressourcen. Klaus Schopka beschreibt, wie in einem internationalen IT-Unternehmen der Projektgenehmigungsprozess in fünf Schritten standardisiert, zugleich aber auf Projekttyp, Organisationsstruktur und länderspezifischen Anforderungen anpassbar gestaltet wurde. Widerstände wandelten sich dadurch in Akzeptanz und konkrete Nutzeffekte traten ein. Elf Lessons Learned verraten die Erfolgsfaktoren.
von Ronny Schwab
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Mit der STEP-Analyse lassen sich die Risiken einzelner Projekte und auch ganzer Projektportfolios differenziert bewerten. Sie eignet sich besonders gut zur Risikoanalyse internationaler Projekte, bei denen viele externe Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind. Für den praktischen Einsatz hat Ronny Schwab eine Excel-Lösung konzipiert, die er in diesem Beitrag vorstellt.
von Dr. Mey Mark Meyer
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Bei so mancher Projektmanagement-Software werden Fortschritts- und Projektzeit-Erfassung eher als Nebensache behandelt. Das bedeutet ein Manko, schließlich stellen Rückmeldungen aus den Projektteams eine wichtige Grundlage für aktuelle Informationen sowohl für Projekte als auch für Projektportfolios dar. Das Hamburger Beratungsunternehmen SOLVIN nimmt sich dem an, indem es mit seinem Add-On TrackTimesheet für Microsoft Project Server die Zeiterfassung in den Vordergrund stellt. Dr. Mey Mark Meyer hat sich die Software für Sie genauer angesehen.
von Reinhard Wagner
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Mit Veröffentlichung der "IPMA Organisational Competence Baseline" (IPMA OCB) Ende September 2013 beschritt die International Project Management Association (IPMA) einen neuen Weg im Projektmanagement. Die IPMA OCB beschreibt und spezifiziert die Kompetenzen von Organisationen, die diese benötigen, um ihre Strategien mit Projekten erfolgreich umzusetzen. Reinhard Wagner stellt die Herangehensweise der IPMA OCB vor, erläutert an Beispielen ihre Inhalte, zeigt die Verbindung zum Reifegradmodell IPMA Delta auf und vergleicht die IPMA OCB mit entsprechenden Standards des PMI.
von Jörg Rietsch
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2.5
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Die meisten Project Management Offices (PMOs) sind nicht in der Lage, strategische Entscheidungen über die Zusammensetzung des Projektportfolios zu treffen – diese Meinung vertritt Jörg Rietsch. In der Praxis würden die PMO-Mitarbeiter von den operativen Tätigkeiten zur Unterstützung der laufenden Projekte so stark ausgelastet, dass sie die strategischen Aufgaben des Portfoliomanagements gar nicht mehr wahrnehmen könnten. Deshalb fordert Rietsch eine eigene Abteilung für strategisches Portfoliomanagement, die direkt der Unternehmensführung zuarbeitet und damit die Governance für die Projekte des Unternehmens gewährleistet.
von Marita Schöps
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3.8
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Ein Project Management Office kann auch "von unten" eingeführt werden. Dies behauptet Marita Schöps – und tritt auch gleich den Beweis dafür an. Sie schildert, wie sie bei ProSiebenSat.1 zunächst eine Abteilung Projektmanagement aufbaute und diese dann Schritt für Schritt bis zum unternehmensweiten Project Management Office für IT-Projekte der ProSiebenSat.1 Media AG weiterentwickelte. Entscheidende Vorteile dieses Vorgehens gegenüber einer Einführung durch ein Mandat des Top-Managements sieht sie darin, dass der Aufbau des PMO vollständig an den Anforderungen der Projektbeteiligten ausgerichtet ist und dass das PMO ohne Vorbehalte akzeptiert wird.
von Dr.-Ing. Stefan Hilmer
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In einem projektorientierten Unternehmen braucht das Top-Management ein einfaches, übergeordnetes Prozessmodell für die Projektsteuerung. Die Projektmanagementteams hingegen benötigen flexible Vorgehensmodelle für die Projektsteuerung. Stefan Hilmer zeigt einen Lösungsweg auf, um diese scheinbar gegensätzlichen Interessen miteinander zu vereinbaren: Er kombiniert ein einfaches Steuerungsmodell für die Geschäftsführung mit mehreren alternativen Durchführungsmodellen für die Projektleitung zu einem hybriden Vorgehensmodell. Anhand eines Praxisbeispiels beschreibt er, wie sich dadurch die Steuerbarkeit und Transparenz konventioneller Modelle mit der Flexibilität und Individualität projektspezifischer Vorgehensweisen kombinieren lassen. Eine besondere Rolle spielt dabei das PMO als Mittler zwischen Projekt- und Unternehmensorganisation.
von Reinhard Wagner
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Im September 2012 erschien die ISO 21500: Guidance on project management. Weitere Normungsvorhaben im Projektmanagement auf internationaler Ebene sind bereits in Arbeit. Reinhard Wagner, u.a. Leiter der deutschen Delegation bei den ISO-Komitees für Projektmanagement, gibt einen Überblick.
von Dr. Wolfgang Weber
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4.533335
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Für projektorientiert arbeitende Unternehmen ist es wichtig, die richtigen Projekte auszuwählen. In vielen Firmen überwiegt jedoch noch ein linienorientiertes Denken: Projekte werden abteilungsintern initiiert und durchgeführt, die Projektlandschaft ist unübersichtlich und Synergieeffekte zwischen Projekten bleiben ungenutzt. Dr. Wolfgang Weber beschreibt die wesentlichen Schritte und Elemente für den Aufbau eines wirkungsvollen Projektportfolio-Managements (PPM) und zeigt, wie die damit verbundenen Konsequenzen die Firmenkultur beeinflussen.
von Ulrich Nägele
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Die Einführung eines neuen, unternehmensweiten IT-Systems ist meist mit einem Organisationsentwicklungsprozess verbunden. Bei der Entscheidung zwischen verschiedenen Lösungsvarianten werden häufig nur Wirtschaftlichkeitsaspekte betrachtet und so die Aspekte der Organisationsentwicklung ungenügend berücksichtigt. Ulrich Nägele schlägt deshalb vor, auch eine Nutzwertanalyse unter Einbeziehung wichtiger Stakeholder durchzuführen. Die so gefundene Lösung wird mehrheitlich von allen getragen und kann dadurch die Bedürfnisse der Organisation optimal erfüllen. Anhand eines Beispiels aus der Praxis erklärt der Autor, wie man dabei vorgeht.
von Astrid Kuhlmey
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3.8
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Projektportfolio-Entscheidungen werden vom Management bislang überwiegend auf der Basis von Kennzahlen getroffen, so Astrid Kuhlmey. Bei einer solchen Bewertung bleiben jedoch wesentliche Einflussfaktoren unberücksichtigt, wie z.B. unterstützende bzw. behindernde Machtstrukturen oder Informations- und Kommunikationsprozesse. Wie Sie einen Workshop moderieren, um gemeinsam mit allen Stakeholdern mit Hilfe gemalter Bilder und ihrer Interpretation verborgene Einflüsse auf Ihr Portfolio aufzudecken, schildert die Autorin Schritt für Schritt und liefert aus ihrer Workshop-Praxis wertvolle Arbeitshilfen. Durch diese alternative und ergänzende Sicht auf Ihr Portfolio kommen Sie, so ihre Erfahrung, zu einer für das Unternehmen besseren Projektlandschaft.
von Dr.-Ing. Karin Haese
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Es ist entscheidend für den Projekterfolg, dass alle Stakeholder ein gemeinsames Verständnis von den Projektzielen entwickeln. Allerdings ist der Abstimmungsaufwand hierfür umso höher, je komplexer und umfangreicher der Leistungsumfang eines Projekts ist und je mehr Akteure am Projekt beteiligt sind. Dr.-Ing. Karin Haese schlägt deshalb vor, dass die Stakeholder komplexer Projekte gemeinsam in einem Peer-Production-Prozess eine Balanced Scorecard für das Projekt entwickeln. Für diese "Collaborative Balanced Scorecard" (cBSC) beschreibt sie zum einen das mögliche Vorgehen, zum anderen stellt sie eine Open-Source-Software zur Unterstützung des zeit- und ortsversetzten gemeinschaftlichen Arbeitens vor.
von Carsten Ulferts
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4.8
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Stärkeres Dienstleistungsverständnis, Flexibilität, Schnelligkeit und ganzheitliches Vorgehen sind Anforderungen, die zunehmend auch an die öffentliche Verwaltung gestellt werden. Um diesen zu entsprechen, hat die Arbeit in Projekten auch hier Einzug gehalten. Carsten Ulferts und Marcel Tietz zeigen in ihrem Praxisbericht, wie es der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin mit einer zentralen Steuerungsstelle gelang, das Projektmanagement im Hause mit unterschiedlichen Maßnahmen zu professionalisieren und die Basis für ein projektübergreifendes Controlling zu schaffen. Die Autoren gehen auf die Erfolgsfaktoren für die Etablierung ein und skizzieren die künftige Weiterentwicklung.
von Uwe Techt
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Personalaufbau oder Investitionen steigern die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nur dann, wenn sie an der richtigen Stelle ansetzen. Die in den ersten beiden Teilen dieser Serie beschriebenen Lösungsansätze für Ressourcenmanagement und Projektportfoliomanagement erlauben es, in einer Multiprojektumgebung die optimalen Ansatzpunkte für Kapazitätsaufbau zu identifizieren. Uwe Techt, Jens-Olaf Schumacher und Gerhard Stix beschreiben, wie Prozessverbesserungen und Personalaufbau gezielt die Leistungsfähigkeit von Ressourcengruppen und damit die Effektivität des Unternehmens weiter steigern können. In bestimmten Situationen kann auch der Aufbau eines Sprint-Teams die Projektlaufzeiten zusätzlich reduzieren. Die empfohlenen Vorgehensweisen erhöhen darüber hinaus auch die Mitarbeiterzufriedenheit.
von Uwe Techt
2 Bewertungen
5
2 Kommentare
Projekte stellen nicht nur Investitionen des Unternehmens dar, sondern zugleich Vorhaben, die dessen Ressourcen benötigen. Die Leistungsfähigkeit der Ressourcen bestimmt, welche und wie viele Projekte das Unternehmen durchführen und welche Liefertermine es verbindlich zusagen kann. Uwe Techt, Jens-Olaf Schumacher und Gerhard Stix beschreiben ein Vorgehen, wie Sie mit einem Minimum an Management- und Planungsaufwand ein Projektportfolio trotz Unsicherheiten und Dynamik der Projektarbeit ressourcentreu steuern können. So kann auch die Leistungsfähigkeit einer projektorientierten Organisation weiter gesteigert werden. Als Taktgeber für das Starten neuer Projekte dient dabei die sog. "Virtual Drum".
von Lukas Bieri
11 Bewertungen
3.90909
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Für die Auswahl einer Software für Projektportfolio-Management (PPM-Tool) spielen neben detaillierten Analysen der Leistungsmerkmale, auch subjektive Einschätzungen der Entscheider eine wichtige Rolle. Je professioneller die zu vergleichenden Tools, umso entscheidender werden die subjektiven Einschätzungen. "Vor diesem Hintergrund führte das Schweizer Beratungsunternehmen CSP AG im November 2010 den ersten "Schweizer PPM-Tools-Praxistest" durch. Dabei beurteilten rund 45 Anwender verschiedener Branchen namhafte PPM-Tools nach praxisorientierten Kriterien. Lukas Bieri und Kurtz Tschanz stellen diese Evaluationsmethode vor. Sie erläutern beispielhaft anhand von Ergebnissen, welchen Einfluss individuelle Perspektiven auf die Bewertung haben, und leiten daraus Empfehlungen für Evaluations- und Auswahlprozesse von PPM-Tools ab.
von Ignatz Schels
15 Bewertungen
4.4
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In Excel sind Verknüpfungen zwischen Zellbereichen in unterschiedlichen Tabellenblättern zeitaufwendig und können Probleme verursachen, wenn sich Registernamen ändern oder die verknüpften Quellbereiche verschoben werden. Eine einfache, aber effektive Alternative zur Zellverknüpfung ist die Funktion "Kamera", die Ignatz Schels in diesem dritten und letzten Teil der Artikelfolge vorstellt. Kombiniert mit Matrixfunktionen, Formularwerkzeugen und berechneten Bereichsnamen lassen sich damit grafische Kennzahlencockpits und Übersichten erstellen, die völlig ohne Makros arbeiten.
von Elisabeth Wagner
7 Bewertungen
3.142855
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Im ersten Teil der Artikelserie berichteten fünf PMO-Leiter und ein Berater im Gespräch mit Elisabeth Wagner über die Motivationen und Strategien, PMOs einzuführen. Im zweiten Teil zeigen die Experten, wie unterschiedlich die Leistungen aussehen können, die ein PMO anbietet. Zudem erfahren Sie, wie es gelingt, die notwendige Akzeptanz durch Projektleiter und Management zu sichern, wie der Nutzen des PMO ermittelt wird und was die Zukunftspläne der PMO-Leiter sind.
von Elisabeth Wagner
6 Bewertungen
3.666665
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Meinen Sie auch, dass das Projektmanagement in Ihrem Unternehmen optimiert werden muss? Stellen Sie immer wieder fest, dass die Projekte nicht richtig priorisiert sind, weil noch keine einheitlichen Kriterien für eine Priorisierung definiert wurden? Dann sollten Sie sich überlegen, ein Project Management Office (PMO) einzuführen, das Ihnen bei der Lösung dieser Probleme hilft. Elisabeth Wagner führte Gespräche mit fünf PMO-Leitern und einem Berater, die offen und anschaulich über die verschiedenen Motivationen und Strategien berichten, PMOs einzuführen. Erfahren Sie auch, was diese beim nächsten Mal anders machen würden.
von Dr. Wolfram von Schneyder
14 Bewertungen
3.857145
2 Kommentare
Immer mehr Organisationen wollen ihr Projektgeschäft mit Hilfe eines Project Management Office (PMO) nachhaltig verbessern und so ihre Position im Wettbewerb stärken. Häufig treten jedoch bei der Implementierung erhebliche Widerstände auf, welche die Erfolge schmälern oder sogar verhindern. Astrid Kuhlmey und Dr. Wolfram von Schneyder schildern praxisnah, welche Herausforderungen bei der Implementierung eines PMO zu bewältigen sind. Sie stellen Projekt- und Geschäftsverantwortlichen pragmatische Ansätze für die Implementierung und Akzeptanzsicherung von PMOs vor.
von Martin Rother
8 Bewertungen
3.75
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Das britische Office of Government Commerce veröffentlichte 2008 die Richtlinie "Portfolio, Programme and Project Offices" (P3O). Dieser Leitfaden beschreibt mit Hilfe von Best Practices, wie Projekte, Programme, Projektportfolios und das Tagesgeschäft eines Unternehmens aufeinander abgestimmt und mit möglichst großer Wirksamkeit gesteuert werden können. Die Richtlinie ist flexibel gestaltet und liefert Anleitungen für ihre Anpassung an die unterschiedlichen Einsatzbedingungen. Martin Rother stellt den P3O-Leitfaden und die dazugehörigen Zertifizierungen im Überblick vor.
von Dr. Wolfram von Schneyder
10 Bewertungen
3.8
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Die Erwartungen an ein Project Management Office (PMO) reichen vom Coaching für Projektleiter bis hin zur Steuerung des gesamten Projektportfolios im Sinne der Unternehmensstrategie. Entsprechend unterschiedlich sehen die in der Praxis anzutreffenden Organisationseinheiten aus, die als PMO bezeichnet werden. Nach einer Klarstellung dessen, was ein PMO ist, benennt Dr. Wolfram von Schneyder die erwarteten Nutzeffekte einer Einführung und erläutert mögliche Leistungen eines PMO. Erfahren Sie, wie Sie in sechs Schritten ein optimales PMO konzipieren, das Ihrem Unternehmen wie ein Maßanzug passt.
von Oliver Beurer
7 Bewertungen
3.57143
1 Kommentar
Komplexe internationale Projekte gewinnen im Projektgeschäft zunehmend an Bedeutung. Die historisch gewachsenen, lokalen IT-Lösungen reichen für das Management einer solchen Projektlandschaft meist nicht mehr aus. Benötigt wird hier eine einheitliche IT-Plattform mit integriertem Projekt- und Ressourcenmanagement, die einen schnellen Überblick über den Projektstatus und die Auslastungssituation bietet. Wie sich die BASF IT Services den Herausforderungen eines globalen Projektmanagements stellt, beschreibt Oliver Beurer anschaulich anhand der Einführung einer Microsoft Project Server basierten Lösung.
von Uwe Techt
3 Bewertungen
3.666665
2 Kommentare
Die konkreten Schritte für Ihre Projektplanung nach Critical Chain erläutert Uwe Techt im letzten Teil dieser Serie. Mit optimierten Pufferzeiten wird sowohl die maximale Geschwindigkeit bei der Projektdurchführung erreicht als auch die Variabilität des Verlaufs berücksichtigt. Erfahren Sie auch, wie Sie mit Hilfe einer "Virtual Drum" dafür sorgen, dass nur so viele Projekte gleichzeitig "in progress" sind, wie Ihre Organisation bewältigen kann.
von Dieter Tappe
2 Bewertungen
4.5
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Wie effizient ist Ihre Projektarbeit? Ist sie vollständig an der Unternehmensstrategie ausgerichtet? Reifegradmodelle beantworten diese Fragen und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf. Dieter Tappe gibt in diesem Beitrag einen Überblick zu den führenden Reifegradmodellen im Projektmanagement. Anhand des Organizational Project Management Maturity Models (OPM3®) des PMI zeigt er, wie sich damit der aktuelle Reifegrad des Managements von Portfolios, Programmen und Projekten in Unternehmen bestimmen lässt. OPM3® hilft Geschäfts- und Projektverantwortlichen zudem, mit einem Maßnahmenplan die Erfolgsquote der durchgeführten Projekte zu steigern.
von Uwe Techt
2 Bewertungen
5
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Traditionellen PM-Paradigmen wie dem sofortigen Projektstart stellt Uwe Techt im zweiten Teil dieser Serie die zentralen Mechanismen des Critical Chain Project Management (CCPM) gegenüber. Taktgeber für den Projektstart bildet nunmehr die Engpassressource. Durch objektive Prioritätensetzung erhalten genau die Projekte die optimale Ressourcenausstattung, deren Bearbeitung am nützlichsten für das gesamte Projektportfolio und die Unternehmensstrategie ist. Erfahren Sie, wie Sie mit CCPM alle Projekte wesentlich schneller als bei traditioneller Planung durchführen und die Leistungsfähigkeit Ihrer Organisation maximieren.
von Uwe Techt
21 Bewertungen
4.190475
3 Kommentare
Critical Chain Project Management (CCPM) verspricht, Projektlaufzeiten um bis zu 25% zu reduzieren und die Rentabilität von projektorientierten Unternehmen deutlich zu steigern. Hierfür sind etablierte Paradigmen, wie z.B. der sofortige Projektstart, zu überwinden. Auch müssen neue Strategien eingeführt werden, wie z.B. die Optimierung der Multiprojektumgebung als Ganzes. Uwe Techt beschreibt in dieser Artikelserie umsetzungsgerecht die Herangehensweisen und Methoden des CCPM. Erfahren Sie im ersten Teil, von welchen traditionellen Paradigmen Sie sich verabschieden müssen, damit diese die Projektarbeit nicht länger bremsen und Projektmitarbeiter frustrieren.
von Christian Mugrauer
11 Bewertungen
4.09091
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Das Meeting, in dem die Geschäftsführung eines mittelständischen Pharma-Unternehmens das Projektportfolio bespricht, erzeugt regelmäßig Frust anstatt Ergebnisse. Die Teilnehmer verlieren sich in Projektdetails, übergeordnete Entscheidungen werden oft zu spät getroffen oder erweisen sich als falsch. Die Geschäftsleitung zieht die Notbremse und entscheidet: Das Unternehmen braucht ein professionelles Projekt-Portfoliomanagement. Aber wie führt man das ein? Christian Mugrauer beschreibt am Beispiel des Pharma-Unternehmens, wie sich in KMUs ein wirkungsvolles, von allen akzeptiertes Projekt-Portfoliomanagement pragmatisch und zügig etablieren lässt. Außerdem stellt er die wesentlichen Erfolgsfaktoren und Lessons Learned vor.
von Cornelia Niklas
5 Bewertungen
3.8
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Wird das Budget für alle Projekte des Unternehmens gekürzt, kann es notwendig sein, einige Projekte aus dem Portfolio zu entfernen, obwohl sie wirtschaftlich gesund sind. Eine anteilige Budgetkürzung quer über alle Projekte erscheint aus Controllersicht wenig erfolgversprechend; denn so würden auch gewinnbringende und strategisch wichtige Projekte beschnitten. Cornelia Niklas beschreibt in ihrem Beitrag, wie sich aus dem Projektportfolio die Projekte identifizieren lassen, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eingestellt werden sollten.
von Cornelia Niklas
10 Bewertungen
3.5
2 Kommentare
Projekte werden durchgeführt, um für das Unternehmen einen wirtschaftlichen Nutzen zu generieren. Manche Projekte verlieren aber die ursprünglich erwartete Rentabilität – z.B. weil ein wichtiger Kunde abspringt, der Markt sich verändert oder unerwartet neue Gesetze in Kraft treten. Unrentable Projekte sollten nicht weitergeführt werden, denn sie schwächen das Unternehmen. Oft ist der Rentabilitätsverlust aber ein schleichender Prozess und schwer zu erkennen. Cornelia Niklas beschreibt, wie Controller kritische Projekte identifizieren und in Zusammenarbeit mit Projektleiter und Auftraggeber zu einer Entscheidung darüber gelangen, ob ein Projekt eingestellt wird oder nicht.
von Norman Frischmuth
5 Bewertungen
3.2
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Unternehmen, die sich mit der Professionalisierung ihres Projektmanagements beschäftigen, gelangen schnell zur Frage, wie sich die Vielzahl von Projekten und deren Ressourcenabhängigkeiten sinnvoll steuern lassen. Dieser Artikel skizziert einen Fahrplan, um vom elementaren Projektmanagement zum umfassenden Multi-Projektmanagement zu gelangen. Zentraler Punkt ist der Aufbau eines einheitlichen Daten-Fundaments, das die wesentlichen Fragen zum Stand einzelner Projekte und des Projektportfolios beantwortet. Norman Frischmuth beschreibt, wie man die dafür benötigten Daten ermittelt und die verfügbaren Datenquellen identifiziert.
von Petra Berleb
28 Bewertungen
3.964285
3 Kommentare
Die Wirtschaftskrise geht auch am Projektmanagement nicht spurlos vorbei. Umsatzeinbrüche zwingen die Unternehmen zu Projekteinstellungen, Trainingsstopps und Stellenabbau. Till Balser, Gründer und Geschäftsführer der Tiba Managementberatung, ist international als Projektmanagement-Berater tätig und beobachtet, wie sich die Rezession auf Projekte, Unternehmen und Projektmanager auswirkt. Petra Berleb und Jessika Herrmann sprachen mit ihm über richtige und falsche Sparmaßnahmen in der Krise, die Besinnung auf unternehmensinterne PM-Kompetenzen und den Silberstreifen am Horizont.
von Klaus Niebecker
6 Bewertungen
3
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Um kostengünstiger und schneller produzieren zu können, übertragen Automobilhersteller ihren Zulieferern immer mehr Entwicklungsaufgaben. Diese Projektkooperationen verlaufen allerdings nicht immer reibungslos: Die Partner haben oft Probleme, die Projektziele abzustimmen, es gibt Unklarheiten in der Kommunikation oder die Verantwortlichkeiten sind nicht ausreichend geregelt. Eine Verbesserung kann die Collaborative Project Scorecard (CPS) bringen. Die CPS ist von der Balanced Scorecard (BCS) abgeleitet. Sie unterstützt die Projektpartner dabei, gemeinsam Ziele und Messgrößen zu definieren und verbessert damit die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis. Klaus Niebecker, Dag Plischke und Reinhard Wagner stellen die CPS vor und zeigen, welches Potential sie für die Praxis birgt.
von Till Balser
27 Bewertungen
3.74074
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Damit ein Unternehmen erfolgreiches Projektmanagement betreiben kann, müssen nach der Erfahrung von Till Balser die vier Parameter "Mensch", "Methodik", "Software" und "Organisation" im Gleichgewicht stehen. In der Praxis wird aber oft ein Parameter vernachlässigt oder überbewertet. Die Folge können z.B. übertriebene Bürokratie, Widerstände im Team oder der Verlust guter Mitarbeiter sein. Projekterfolg ist nur möglich, wenn alle vier Parameter entwickelt und im Gleichgewicht gehalten werden. Till Balser beschreibt Ansätze, wie man eine effiziente Projektorganisation etabliert, ein klares Methodenkonzept umsetzt, Software nutzbringend einsetzt und eine leistungsfähige Teamkultur schafft.
von Uwe Techt
3 Bewertungen
2.666665
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Wenn neue Projekte früher gestartet werden als es die Projektorganisation eines Unternehmens bewältigen kann, entsteht schädliches Multitasking. Dieses reduziert nicht nur die Leistungsfähigkeit der Projektorganisation sondern auch den Unternehmensgewinn. Projekte dürfen deshalb nur dann gestartet werden, wenn sie optimal mit Ressourcen ausgestattet werden können. In zweiten Teil dieses Artikels stellt Uwe Techt vor, wie diese Aufgabe mit dem Konzept der "Virtual Drum" aus der Theory of Constraints gelöst werden kann. Damit steigert das Unternehmen nicht nur Projektabschlussrate und Unternehmensgewinn, sondern verschafft sich zusätzlich den Freiraum für weitere Optimierungen bei der Projektplanung.
von Prof. Dr. Frederik Ahlemann
14 Bewertungen
2.92857
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Der Markt für Projektmanagement-Software wächst stark, es gibt immer mehr große Anbieter und integrierte Lösungen. Frank Radeke und Prof. Dr. Frederik Ahlemann beschreiben die neuesten Marktentwicklungen sowie die funktionalen und technologischen Veränderungen der Produkte. Basis ihrer Ausführungen ist die aktuelle Studie der European Business School über PM-Software, in der 24 führende PM-Software-Produkte detailliert bewertet wurden. Abschließend geben sie Empfehlungen für die Produktauswahl.
von Thomas Baumann
3 Bewertungen
3.333335
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Ein Projekt trägt nur dann zum Unternehmenserfolg bei, wenn sein Ergebnis mehr einbringt als dessen Erstellung insgesamt kostet. Ob dies der Fall ist, bewertet der so genannte Business Case (BC). Ein erfolgreiches Projektmanagement garantiert noch keinen profitablen BC. Erforderlich ist hierfür ein Business Case Management (BCM), das die Perspektive bei der Bewilligung, Durchführung und Bewertung eines Projekts über dessen Dauer auf die gesamte Nutzungsphase des Projektergebnisses ausdehnt. Thomas Baumann erläutert, wie BCM in einem Unternehmen zu gestalten ist. Den Schwerpunkt legt er auf die Rollen, Phasen und Prozesse sowie auf die Frage, wie die notwendige Expertise zu gewährleisten ist.
von Thomas Baumann
3 Bewertungen
3.666665
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Auch wenn ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wird, kann es unrentabel sein. Grund dafür ist ein fehlerhafter Business Case. Wurde dieser z.B. lückenhaft oder unrealistische kalkuliert, stimmt am Ende die Produktrendite nicht. Im ersten Teil seines Artikels zeigt Thomas Baumann, wie Projekterfolg und Business Case zusammenhängen und welche häufigen Fehler zu einem falschen Business Case führen können.
von Cornelia Niklas
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4.5
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Wird Projektcontrolling eingeführt, müssen die dabei geschaffenen Strukturen und Prozesse nachhaltig sein. D.h. sie müssen auch dann noch gelebt werden, wenn die erste Euphorie der Einführung verflogen ist und die Beteiligten zum Tagesgeschäft übergehen. Nach der Vorarbeit, die in den Teilen 1 bis 4 dargestellt wurde, empfiehlt Cornelia Niklas im letzten Artikel ein Stufenkonzept: In ausgewählten Teilbereichen sollten die Methoden mit den größten Nutzeffekten schrittweise und in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen eingeführt werden.
von Cornelia Niklas
1 Bewertung
4
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Eine aussagekräftige Portfoliodarstellung sollte nicht nur Wirtschaftlichkeit und Strategieausrichtung der im Unternehmen abgewickelten Projekte verdeutlichen, sondern auch deren Risiken und Chancen. Letzteres ist notwendige Voraussetzung, um Projektvorschläge nach strategischen Gesichtspunkten auszuwählen. Im vierten Teil dieser Artikelfolge erklärt Cornelia Niklas, wie Sie ein Risikoportfolio erarbeiten. In Kombination mit dem Attraktivitätsportfolio (Teil 3) erlaubt dieses eine Bewertung der geplanten sowie der laufenden Projekte aus Unternehmenssicht. Damit ist die Basis für ein wirkungsvolles strategisches Projektcontrolling geschaffen.
von Cornelia Niklas
8 Bewertungen
4.5
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Eine Portfoliobewertung gibt einen Überblick über die Projekte im Unternehmen und ermöglicht es, für das operative Controlling Schwerpunkte festzulegen. Im dritten Teil ihrer Serie über Projektcontrolling zeigt Cornelia Niklas, wie ein so genanntes Attraktivitätsportfolio erarbeitet und analysiert werden kann. Dieses stellt den geplanten Beitrag der Projekte zu den wirtschaftlichen und strategischen Zielen des Unternehmens dar.
von Cornelia Niklas
5 Bewertungen
4.6
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Ein Controlling-Konzept darf weder starres Korsett noch übertriebener Formalismus sein, wenn es im Unternehmen akzeptiert werden soll. Damit Projektcontrolling gelebt wird und die angestrebte Transparenz bewirkt, kommt es vor allem auf eine klare Linie mit leicht verständlichen Anforderungen an. Wie Sie ein solches Konzept erstellen und auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassen, zeigt Cornelia Niklas in diesem zweiten Teil der vierteiligen Artikelfolge. Als Grundlagen dienen das Ergebnis des Fragebogens aus dem ersten Teil und eine Microsoft Word-Vorlage, die Sie zusammen mit dem Artikel herunterladen können.
von Gunnar Brichenfrid
2 Bewertungen
4
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Um ihre Projekte auf die strategischen Ziele auszurichten, betreiben Unternehmen verstärkt Projektportfolio-Management. Der Microsoft Office Project Portfolio Server (MOPPS) 2007 unterstützt die Optimierung des Portfolios und verfügt über vielfältige Funktionen und Werkzeuge, mit denen Unternehmen ihre Entscheidungen verbessern können. Zusammen mit Microsoft Project Professional 2007 und dem Office Project Server 2007 bietet Microsoft somit eine vollständige Enterprise Project Management (EPM)-Lösung an, die das operative Projektmanagement mit der strategischen Sicht des Projektportfolio-Managements verbindet. Gunnar Brichenfrid stellt den Microsoft Office Project Portfolio Server 2007 vor.
von Gerald Wieder
5 Bewertungen
4.4
2 Kommentare
Bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG wurden in der Vergangenheit durch kontinuierliche Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und "Lean Process"-Programme die internen, für Projekte zur Verfügung stehenden Ressourcen deutlich reduziert. Um die knappen Ressourcen den richtigen Projekten zuordnen zu können, wird eine an der Unternehmensstrategie ausgerichtete Projektpriorisierung vorgenommen. Gerald Wieder stellt den Projektpriorisierungs-Prozess vor und beschreibt die bei der Ein- und Durchführung gemachten Erfahrungen.
von Ignatz Schels
2 Bewertungen
3
2 Kommentare
Eine flexible Projektplanung bietet die Möglichkeit, Plandaten zu variieren und mit Alternativen zu arbeiten - eine wichtige Voraussetzung, um Risiken früh zu erkennen und abzuwehren. Standard-Projektmanagementsoftware ist für solche Aufgaben nicht immer optimal ausgerüstet, da der Fokus hier meist auf dem Vergleich zwischen "Plan" und "Ist" liegt. Mit Microsoft Excel lassen sich hingegen Planszenarien in allen Ausprägungen definieren. Ignatz Schels zeigt in seinem Beitrag, wie Sie mit Microsoft Excel ein Projektportfolio aufsetzen und dieses mit Formularelementen, Matrixfunktionen und anderen nützlichen Techniken analysieren und auswerten.
von Volker Voigt
2 Bewertungen
3.5
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Nicht jedes Projekt ist gleichermaßen nützlich. Um in Zeiten des hohen Kostendrucks zu gewährleisten, dass sich die Aufwände für ein Projekt auch tatsächlich lohnen, setzen viele Unternehmen ein Nutzencontrolling ein. Die Ausprägungen dieser Systeme sind sehr unterschiedlich; das Spektrum reicht von der rein qualitativen Nutzenbegründung bis hin zur ausgereiften Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Volker Voigt und Armin Knapp erklären, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um ein Nutzencontrolling zu implementieren. Darüber hinaus zeigen sie am Beispiel der TUI AG, wie es in der Praxis eingesetzt werden kann.
von Christopher Nimsch
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Wertvernichtung in der Projektarbeit, das gibt es nur bei anderen. So dachten auch die Mitarbeiter des Unternehmens DORMA - bis sie die Effizienz und Effektivität ihrer eigenen Projektarbeit selbst überprüften. Anlass dafür war eine Studie von Prof. Dr. Manfred Gröger, der 2004 alarmierende Zahlen über die Wertvernichtung durch Projekte veröffentlichte. Die Untersuchungsergebnisse der DORMA-Mitarbeiter bescheinigten dem Unternehmen zwar überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit, blieben aber weit hinter der eigenen Einschätzung zurück. DORMA reagierte sofort: Es entwickelte und implementierte eine Methode, um Schwachstellen in der Projektarbeit sowie deren Ursachen zu identifizieren. Christopher Nimsch beschreibt die Methode und erklärt, wie die Wirksamkeit der Projektarbeit erhöht werden kann.
von Dr. Martin Kärner
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Kennzahlensysteme sind theoretisch sinnvoll, praktischen Nutzen erzielen sie aber nur dann, wenn sie Bestandteil des Projektalltags sind. Wie objektive Messgrößen die Leistungen einzelner Projekte, den gesamten Projektlebenszyklus und das Projektportfolio eines mittelständischen Unternehmens quantifizieren und dadurch einer wirkungsvollen Steuerung zugänglich machen, beschreibt Dr. Martin Kärner im zweiten Teil seines Beitrags. Anhand eines fiktiven Praxisbeispiels illustriert er, wie Kennzahlen Transparenz zwischen allen Projektbeteiligten auf allen Ebenen schaffen.
von Dr. Martin Kärner
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Wie man systematische Schwächen in der Organisation und der Projektabwicklung frühzeitig erkennt und vermeidet, darüber wird in vielen Unternehmen häufig zu spät nachgedacht. "Hätten wir das nur rechtzeitig gewusst ..." Wenn dieser Ausspruch fällt, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und das Projekt wird meistens teurer als geplant. Ein nützliches Frühwarninstrument sind Kennzahlen. Im ersten Teil seines Artikels erklärt Dr. Martin Kärner, wann der Einsatz von Kennzahlensystemen sinnvoll ist, wie man sie gestaltet und worauf man bei ihrer Einführung achten sollte. Im zweiten Teil wird anhand eines Fallbeispiels die praktische Anwendung beschrieben.
von Oliver Breiden
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Für Führungskräfte und Entscheider wird es immer wichtiger, die Projektaktivitäten des Unternehmens zu kennen, ein Grund, weshalb man in vielen Firmen und Konzernen zentrale Anlaufstellen für das Projektgeschäft etabliert. Dr. Oliver Breiden erläutert in seinem Beitrag, wie der Aufbau des Project Management Office (PMO) in der METRO Cash & Carry International erfolgte, welche Ziele verfolgt wurden und welche Ansätze sich als erfolgreich erwiesen haben.
von Henning Dammer
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"If you can´t measure it – you can´t manage it." Diese Aussage von Peter Drucker gilt auch für das Multiprojektmanagement (MPM). Henning Dammer und Prof. Hans Gemünden von der TU Berlin stellen in Ihrem Beitrag ein Konzept vor, mit dem die Qualität des MPM von Unternehmen in seiner Gesamtheit gemessen werden kann. Das Messmodell soll zum einen den Nutzen von MPM für Unternehmen erfassbar machen, zum anderen kann es dazu verwendet werden, den Reifegrad des unternehmensinternen MPM zu erhöhen.
von Dr. Peter Duwe
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Multiprojektmanagement (MPM) ermöglicht es den Unternehmen, die richtigen Projekte zur richtigen Zeit durchzuführen und auf diese Weise wettbewerbsfähig zu bleiben. Durch eine klar formulierte Firmenstrategie werden Entscheidungen transparenter. Doch genau diese Transparenz stößt insbesondere in mittelständischen Unternehmen häufig auf Widerstand. Hier ist ein Umdenken und ein Wandel der Unternehmenskultur erforderlich. Dr. Peter Duwe zeigt, welche Vorteile MPM in der Praxis bietet und wie man Widerstände überwinden kann.
von Melich Seefeldt
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Große Projekte bergen große Risiken – das gilt auch für Projekte in der Bauwirtschaft und im Anlagenbau. Beide Industrien sehen sich denselben grundlegenden Problemen gegenüber: hohe Vorfinanzierungsquoten bei geringen Margen, große Beschaffungsanteile, Ausführungsmängel usw. Im Rahmen der Studie "Zukunftsstrategien der Bau- und Anlagenbauindustrie im Vergleich" wurden Vorstände und Geschäftsführer von Bau- und Anlagenbauunternehmen befragt, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Melich Seefeldt und Steffen Pekrul stellen die Ergebnisse der Studie vor.
von Nicola Kellner
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Mit einschneidenden Veränderungen in seiner Aufbau- und Ablauforganisation sowie im Projektmanagement hat der Göttinger Messtechnikhersteller Mahr sich fit gemacht für den Wettbewerb. Das Ziel: kürzere Produktentwicklungszyklen und eine ertragsorientiertere Projektauswahl. Mahr stellte die Entwicklungsabteilung von Linien- auf Matrixorganisation um und führte gleichzeitig ein Multiprojektmanagement-System ein. Nicola Kellner erläutert in ihrem Beitrag das Vorgehen und die Erfahrungen, die Mahr dabei gemacht hat.
von Günter Fleidl
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Steigende Anforderungen an das Einzel-Projektmanagement führten beim international tätigen Handels- und Dienstleistungskonzern BayWA zu einer Inflation von Vorhaben und Projekten. Die Folge: Engpässe, ein starker Ressourcenwettstreit zwischen den Projekten und erhöhte Projektrisiken. Die BayWa AG reagierte und implementierte im Jahr 2004 für die IT-Vorhaben und Projektplanung ein Projektportfolio-Management als Methode. Günter Fleidl und Frank Hurtmanns beschreiben in ihrem Artikel Ausgangssituation, Vorgehensmodell und Phasen.
von Dr. Georg Angermeier
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Projektmanagement überschreitet sowohl Abteilungs- als auch Unternehmensgrenzen. Aber der fehlerfreie und vollständige Austausch von Planungsdaten zwischen Projektpartnern scheitert an einem grundlegenden Hindernis: Es gibt kein unabhängiges Datenmodell für Projektmanagement. Nun haben sich zehn PM-Software-Anbieter zu einem Konsortium zusammengeschlossen und die Universität Osnabrück mit der Ausarbeitung eines ersten Datenmodells auf XML-Basis zur Einreichung beim DIN beauftragt. Dr. Georg Angermeier ist maßgeblich an dieser Initiative beteiligt und beschreibt in seinem Beitrag ihre Hintergründe, Chancen und Risiken.
von Alexander Knöss
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Unternehmen verfolgen oftmals zu viele Vorhaben gleichzeitig und stimmen diese nicht genügend mit der Unternehmensstrategie ab. Ein optimaler Ausgleich zwischen Ressourcenbedarf und -angebot lässt sich jedoch nur erreichen, wenn man die geplanten Aktivitäten in Abstimmung mit der Strategie priorisiert, dabei Synergien nutzt und Konkurrenzsituationen eliminiert. Alexander Knöss und Markus Kreßmann beschreiben, wie man diese Abstimmung durch eine strukturierte und standardisierte Vorhabenplanung erreichen kann und stellen ein Drei-Stufen-Modell dafür vor.
von Henning Dammer
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In der Vergangenheit wurde vor allem das Einzelprojekt-Management hinsichtlich seiner Qualitätskriterien und Erfolgsfaktoren untersucht, entsprechende Studien zum Multiprojekt-Management existieren hingegen nicht. Ein umfassendes Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Innovations- und Technologiemanagement an der Technischen Universität Berlin soll diese Lücke schließen. Henning Dammer und Prof. Dr. Hans Georg Gemünden stellen in ihrem Artikel die Erkenntnisse einer ersten Untersuchung des Forschungsprojekts vor. Sie zeigen, wo die Kernprobleme des Multiprojekt-Managements liegen und welche Faktoren dessen Qualität beeinflussen.
von Oliver Verspohl
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Ähnlich wie bei großen Unternehmen wachsen die Anforderungen an das Projektmanagement auch im Mittelstand. Kürzere Produktlebenszyklen und zunehmender internationaler Wettbewerb führen zu immer mehr Projekten, die unter gleichen Voraussetzungen abgewickelt werden müssen. Planung und Steuerung von Projektportfolios rücken somit in den Vordergrund. Für diese Aufgaben hat sich ein einfacher und in der Praxis erprobter Ansatz bewährt: Die Einrichtung eines Projektausschusses als zentrale Projektmanagement-Instanz. Oliver Verspohl erklärt in seinem Beitrag, welche Aufgaben ein Projektausschuss hat und wie dieser arbeitet.
von Esther Blaurock
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Durch eine zunehmende Projektorientierung in den Unternehmen liegt der Fokus nicht mehr nur auf dem einzelnen Projekt. In den Mittelpunkt rückt immer mehr das Management von Projekten mit ihren gegenseitigen Abhängigkeiten, also das Programm- und Portfoliomanagement. Ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema bot die zehnte Projektmanagement-Expertentagung "Projektportfolio- und Programm-Management", die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) am 6. und 7. Mai 2004 in Fulda stattfand. Esther Blaurock hat die Tagung besucht und das Wichtigste für Sie zusammengefasst.
von Edit Kohler
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Es gibt Grund zum Optimismus, wenn ein großes Unternehmen nach einer Phase hoher Verluste und einer Serie von missglückten Projekten wieder schwarze Zahlen schreibt. Obwohl sich ASCOM-Transport Revenue – ein internationaler Lösungsanbieter mit Hauptsitz in der Schweiz – im Jahr 2003 noch in einer kritischen Situation befand, gelang kurze Zeit später der Turnaround. Edith Kohler sprach mit Riet Cadonau, dem Leiter der Division Transport Revenue und Mitglied der Konzernleitung der ASCOM darüber, welche Maßnahmen zu diesem raschen Erfolg geführt haben und welchen Beitrag das Projektmanagement geleistet hat.
von Gero Lomnitz
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Der Koordinierungsbedarf ist enorm, wenn ein Unternehmen viele kleinere oder mehrere große, komplexe Projekte gleichzeitig durchführt. Hier kommt Multiprojektmanagement (MPM) ins Spiel – mit definierten Aufgaben, klaren Verantwortlichkeiten und den entsprechenden Kompetenzen. Gero Lomnitz erläutert in seinem Beitrag, wie MPM im Unternehmen etabliert werden kann und welche Rolle der Multiprojektmanager dabei übernimmt. Zusammen mit dem Artikel steht eine Checkliste zum Download zur Verfügung, anhand derer Sie Ihr eigenes Rollenverständnis und Ihre Situation als Multiprojektmanager auf den Prüfstand stellen können.
von Simon A. Schmidt
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Unternehmen haben oft nur Einzelprojekte im Blick, nicht ihr gesamtes Projektportfolio. So verschenken sie Synergieeffekte und produzieren unnötige Kosten. Mit Projektportfolio- und Programm-Management (PPM-/PMM-Methode) können sie alle Projekte zeitgleich professionell steuern. PPM erlaubt es, Budgets und Ressourcen optimal zu verteilen, Risiken entgegenzuwirken, Doppelarbeiten zu vermeiden, Wissen zu übertragen und die Projekt-Abbruchraten zu senken. Simon A. Schmidt und Nicole Mertin beschreiben in ihrem Beitrag effizientes Portfoliomanagement und den damit verbundenen Steuerungsprozess.
von Bernhard Wolf
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Wer im Pharmageschäft erfolgreich sein will, muss schnell sein, sollte über nutzbringende Kooperationen nachdenken und prüfen, ob das Outsourcing bestimmter Entwicklungsstufen Kostenersparnis bringt. Forschung und Entwicklung werden immer komplexer und zwingen die Pharmaindustrie dazu, innovativ zu sein. Die Branche sucht nun nach Möglichkeiten, ihre F&E-Projekte effizienter zu steuern. Bernhard Wolf beschreibt in seinem Beitrag, wie sich die pharmazeutische Produktentwicklung verändert und was das für das Projektmanagement bedeutet.
von Markus Selders
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Projekte, die nicht klar an die Unternehmensstrategie gekoppelt sind, geraten leicht in Schwierigkeiten. Abhilfe kann die Project Scorecard schaffen. Mit der Methode – einer Weiterentwicklung der Balanced Scorecard – lassen sich Projekte zur Umsetzung von Unternehmens- oder Bereichsstrategien initialisieren und steuern. Die Project Scorecard soll diese Projekte transparenter machen, damit Probleme frühzeitig erkennbar werden. Markus Selders und Luz Märkle stellen in diesem Beitrag den Management Prozess der Project Scorecard vor, erläutern die Komponenten und die Vorgehensweise und zeigen, wann es sinnvoll ist, die Project Scorecard einzusetzen.
von Astrid Pfeiffer
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Ist Projektmanagement nur eine Modeerscheinung? Oder ist es ein innovatives Instrument, das uns dabei helfen kann, Kosten zu sparen und so die aktuellen Wirtschaftsprobleme zu lösen? Bruno Jenny, Schweizer PM-Experte und Buchautor, analysiert im Interview mit dem Projekt Magazin, was Projektmanagement wirklich bringt, und stellt die PM-Trends der Zukunft vor. Als Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens begleitet und realisiert er seit vielen Jahren Projekte international aktiver Unternehmen und der öffentlichen Hand. Als Dozent und Prüfungsexperte ist er zudem ein Kenner der aktuellen Ausbildungsszene.
von Petar Milenkovic
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Gesättigte Märkte, rezessive Marktlagen und der zunehmende Wettbewerb auf globaler Ebene: Diese Faktoren verleihen strategischen Komponenten großer Projekte eine ganz neue Bedeutung. Der geschickte Umgang mit dem Thema Strategie wird künftig entscheidend dafür sein, ob Unternehmen es schaffen, sich Marktanteile zu sichern und sie auszuweiten. Petar Milenkovic benennt wichtige Erfolgsfaktoren für strategische Innovationen. Er erklärt, auf welche Weise sich Missgeschicke bei der Planung strategischer Projekte vermeiden lassen und wie Unternehmen solche Projekte aufsetzen.
von Jan Ahlborn
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Lohnt sich die Investition in eine Projektmanagement-Software? Die Entscheidung für die richtige IT-Unterstützung im Projektmanagement ist eine heikle Angelegenheit. Denn die Kosten sind hoch, die Verantwortung entsprechend groß. Deshalb sollte der Nutzen für Ihr Unternehmen klar erwiesen sein. Jan Ahlborn von Campana & Schott zeigt Ihnen, wie Sie mit Hilfe einer Nutzenanalyse die Vor- und Nachteile des Software-Einsatzes einschätzen und das richtige Tool auswählen können. Gleichzeitig erhalten Sie wichtige Informationen zum Status des Projektmanagements in Ihrem Unternehmen.
von Torsten Pritz
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Aufgabe des strategischen Projektmanagements ist es, Unternehmensziele in operativ handhabbare Teile aufzugliedern und Prioritäten für die Durchführung zu setzen. Gerade wenn mehrere Projekte geplant werden müssen, kommt der Abschätzung des Zeit- und Kostenaufwandes für das einzelne Projekt eine besondere Bedeutung zu, da der Einsatz knapper Ressourcen möglichst effizient zu erfolgen hat. Nur sehr eingeschränkt kommen bisher allerdings in Projektorganisationen bewährte Prognoseverfahren zum Einsatz, obwohl sich gerade hierdurch Unsicherheiten in der strategischen, prä-operativen Projektplanung stark reduzieren lassen. Autor ist Torsten Pritz von der Pcubed GmbH.
von Prof. Dr. Rudolf Fiedler
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Aufgabe des strategischen Projektcontrollings ist es, Informationen für die Bewertung der Projektvorschläge bereitzustellen und damit die Entscheidung über die Auswahl, den Freigabezeitpunkt und u.U. den Abbruch von Projekten zu unterstützen. Prof. Dr. Rudolf Fiedler beantwortet im ersten Teil dieser Serie u.a. die folgenden Fragen: Wie werden Attraktivität und Risiko eines Projekts beurteilt? Wie kann man Projektrisiken erkennen und bewerten?
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