Abnahmevereinbarung

Die Abnahmevereinbarung regelt zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer den ↑Abnahmeprozess sowie die ↑Abnahmekriterien, sofern diese nicht bereits an anderer Stelle (z.B. Pflichtenheft, Spezifikationen o.ä.) definiert wurden. Die Abnahmevereinbarung ist damit ein wichtiger Vertragsbestandteil, der so früh als möglich definiert werden sollte, um Konflikte und Nachverhandlungen zu vermeiden.

Die seit 2009 ungültige DIN 69905 definiert die Abnahmevereinbarung als: "Vereinbarung über Kriterien und Randbedingungen für die Abnahme". Die derzeit aktuellen DIN-Normen für Projektmanagement definieren diesen Begriff nicht mehr.

Die Inhalte der Abnahmevereinbarung finden sich bei PRINCE2 in der Beschreibung des ↑Projektendprodukts, der ↑Qualitätsmanagementstrategie und ggf. in den ↑Produktbeschreibungen.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Dr. Tomas Bohinc
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In Verhandlungen fällt es häufig schwer, eine gemeinsame Lösung zu finden. Hierfür stehen den Verhandlungspartnern unterschiedliche Techniken zur Verfügung, die sie vor und während der Verhandlung einsetzen können. Diese Techniken orientieren sich am Grundprinzip des partnerschaftlichen Verhandelns, das auf das Harvard-Konzept zurückgeht. Praxisnah zeigt Dr. Tomas Bohinc im zweiten Teil dieser Artikelserie, wie die beteiligten Parteien mit Techniken wie "Aktivem Zuhören" oder dem Entwickeln von Szenarien auch in festgefahrenen Verhandlungen ein einvernehmliches Ergebnis erzielen.
von Dr. Tomas Bohinc
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In Projekten muss der Projektleiter häufig Verhandlungen führen. Er handelt den Projektauftrag aus und verhandelt mit Lieferanten, dem Linienmanagement und mit Mitarbeitern. Dabei sollte der Projektleiter darauf achten, beim Verhandeln nicht nur das Maximum für sein Projekt herauszuholen, sondern auch eine faire Lösung für beide Seiten zu erzielen. Wie das geht, zeigt Dr. Tomas Bohinc im ersten Teil dieser Artikelserie anhand des Harvard-Konzepts und beschreibt typische Verhandlungssituationen, in denen Sie diese Methode sinnvoll anwenden.
von Bernhard Schloß
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Tests sind elementarer Bestandteil von IT-Projekten. Um den Aufwand dafür zu reduzieren, verwenden viele Unternehmen standardisierte Testverfahren. Allerdings sind IT-Projekte oft so unterschiedlich, dass Standards den individuellen Gegebenheiten nicht gerecht werden. Um dieses Dilemma zu lösen, empfiehlt Bernhard Schloß, nur den Rahmen des Testmanagements und der Testorganisation festzulegen. Dieser Rahmen gilt für alle Projekte und kann schnell auf unterschiedliche projektspezifische Bedürfnisse angepasst werden. Im ersten Teil seines Beitrags erklärt Bernhard Schloß, anhand welcher Fragen man einen verlässlichen Rahmen für Tests von Software-Systemen erstellen kann.
von Dirk Heche
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Unerwartete Probleme entstehen häufig bei der Übergabe von Zwischenergebnissen innerhalb eines Projekts. An diesen Schnittstellen können inhaltliche Lücken auftreten, manchmal wurden auch Arbeiten doppelt ausgeführt. Um die Lücken zu schließen bzw. Überschneidungen zu klären, ist zusätzlicher, ungeplanter Arbeitsaufwand erforderlich. Dirk Heche erklärt, wie ein Projektleiter mit einem angepassten Regelwerk die Qualitätssicherung an Schnittstellen gewährleisten und dadurch den zusätzlichen Aufwand minimieren kann.
von Volker Stroh
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Können Projektleistungen nicht zum vertraglich vereinbarten Termin umgesetzt werden, muss der Auftragnehmer oft Verzugsstrafen zahlen. Selbst wenn er für die Verzögerung nicht direkt verantwortlich ist, wird sein Projektertrag dadurch stark reduziert. Für Auftragnehmer ist es deshalb wichtig, ein solides Claimsmanagement zu betreiben, und die Risiken abzuwälzen oder zu minimieren. Volker Stroh stellt wichtige Methoden und Instrumente des zeitlichen Claimsmanagements vor. Der Schwerpunkt liegt auf präventiven Ansätzen; operative Fragen werden ebenfalls beleuchtet.
von Thorsten Reuter
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Lagert ein Unternehmen IT-Systeme und Services aus, werden diese zunächst an den externen Dienstleister übertragen. Mit der Abnahme bestätigt der Kunde, dass diese Migration erfolgreich verlaufen ist und alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Regelbetrieb vorliegen. Die Abnahme ist somit ein wichtiger Schritt im Projektverlauf. Um Streitigkeiten, teure Nachbesserungen und Probleme beim Regelbetrieb zu vermeiden, sollte der Kunde nicht nur eine ausdrückliche Abnahme sondern auch das Abnahmeverfahren mit dem Dienstleister vertraglich festlegen. Thorsten Reuter erläutert, was der Kunde dabei beachten sollte, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
von Prof. Dr. Uwe Braehmer
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Ein Projektvertrag bietet den Geschäftspartnern rechtliche Sicherheit. Häufig wird er von Anwälten aufgesetzt. Insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es aber auch oft der Projektleiter, der den Vertrag formuliert. Prof. Dr. Uwe Braehmer erklärt, unter welchen Bedingungen man einen Vertrag ohne juristische Beratung erstellen kann und liefert eine Checkliste mit den Regelungen, die ein Vertrag enthalten sollte.
von Dr. Christoph Zahrnt
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Wer Standardsoftware einführen will, sollte nicht nur auf deren Leistungsfähigkeit achten, sondern auch auf die des Anbieters – vor allem hinsichtlich des Projektmanagements bei der Software-Einführung. Diese kostet schließlich oft mehr als die Software selbst, insbesondere, wenn man den Arbeitsaufwand der eigenen Mitarbeiter mit einrechnet. Dr. Christoph Zahrnt erklärt in seinem Tipp, welche Qualitätsindikatoren Sie überprüfen sollten.
von Frank Gürgens
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Für das Verfassen von Angeboten gilt: Kleiner Fehler - große Wirkung! Frank Gürgens beschreibt in seinem Artikel häufige Stolperfallen bei der Erstellung von Angeboten und Pitch-Teilnahmen, in die auch so manch gestandener Projektmanager hin und wieder tritt. Die aufgeführten Beispiele beziehen sich auf Projekte im Bereich Software und Multimedia, die Tipps und Ratschläge lassen sich jedoch auch auf andere Projekte übertragen.
von Dr. Georg Angermeier
5 Bewertungen
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Lastenheft und Pflichtenheft bilden gemeinsam den Grundstein eines Projekts. Der Auftraggeber beschreibt im Lastenheft, was er will, der Auftragnehmer im Pflichtenheft, wie er es macht. Die korrekte Erstellung von Lastenheft und Pflichtenheft fördert einen reibungslosen Projektverlauf und reduziert somit die Projektrisiken. Viele Projektverantwortliche wissen aber nicht, nach welchen Kriterien sie diese Dokumente erstellen sollen. Dr. Georg Angermeier gibt Orientierung und beschreibt in seinem Artikel die Erstellung des Pflichtenhefts als Antwort auf das Lastenheft.
von Dr. Georg Angermeier
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Das Lastenheft beschreibt das angestrebte Projektergebnis. Es wird vom Auftraggeber erstellt und ist eines der zentralen und unverzichtbaren Projektdokumente. Dennoch scheuen viele vor dem Aufwand zurück, der mit seiner Erstellung verbunden ist. Der Nutzen eines professionellen Lastenhefts übertrifft aber diesen Aufwand bei weitem. Zudem enthält bei einem systematischen Vorgehen das Lastenheft ausschließlich Informationen der ohnehin nötigen Projektplanung. Dr. Georg Angermeier beschreibt in diesem Artikel, was ein Lastenheft genau ist, welchen Nutzen es hat und was alles in ihm enthalten sein sollte.
von Wolfgang Ulbrich
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Die fachliche Abnahme ist für Projektteams die Stunde der Wahrheit. Oft müssen die Mitarbeiter so lange nachsitzen, bis der Kunde das Projektergebnis absegnet. Mit einer professionell geplanten Abnahme dagegen kann die Projektleitung derlei böse Überraschungen vermeiden. Wolfgang Ulbrich empfiehlt in seinem Beitrag Vorgehensweisen für das Projektmanagement in einem Abnahmeteam. Sein Artikel richtet sich vorrangig an Projektleiter, Qualitätsmanager und Verantwortliche für die fachliche Abnahme.
von Rupert Vogel
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Die Abnahme ist eine entscheidende Station im Verlauf eines Projekts: Das Risiko fällt vom Auftragnehmer an den Auftraggeber zurück. Die Rechtsanwälte Dr. Rupert Vogel und Wolfgang Döring erklären in ihrem Beitrag am Beispiel von Softwareprojekten, was "Abnahme" im juristischen Sinne bedeutet und welche Änderungen das neue Schuldrecht vom 1. Januar 2002 mit sich gebracht hat. Der Artikel enthält Vorschläge für Regelungen sowie eine Musterklausel, mit deren Hilfe die Vertragspartner die Abnahme optimal organisieren können. Die Erläuterungen und Tipps lassen sich problemlos auf andere Branchen übertragen.
von Christoph Hohenegg
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Rechtsanwalt Christoph Hohenegg erklärt, was unter einer Abnahmeerklärung des Kunden zu verstehen ist, und was Dienstleister tun können, wenn der Kunde die Abnahme und damit auch die Bezahlung verweigert. Er gibt Ratschläge, wie sich Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld durch die richtige Vorgehensweise vermeiden lassen. Die aktualisierte Version beinhaltet nun auch die seit 01.01.2002 veränderte Verfährungsfrist bei Mängelansprüchen. Als Beispiel für die Abnahmeerklärung einer Projektleistung, stellt der Autor ein Kundenanschreiben als Vorlagetext zur Verfügung.
von Petra Berleb
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In vielen Fällen sind Dienstleister selbst dafür verantwortlich, dass ihr Produkt (z.B. Softwareentwicklung, Web-Design) vom Kunden nicht abgenommen wird. Daher ist es falsch, die Schuld ausschließlich beim Kunden zu suchen. Folgendes Vorgehen hilft Ihnen zu kontrollieren, ob Sie von Beginn an den Abnahmeprozess richtig vorbereitet und eingeleitet haben.
von Christoph Hohenegg
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Viele Multimedia-Projekte geraten in die Krise oder scheitern sogar, weil die Vertragspartner vor Abschluss des Produktionsvertrags die wirklich wichtigen Fragen entweder überhaupt nicht besprochen oder nicht explizit im schriftlichen Produktionsvertrag geregelt haben. Die ausführliche Checkliste von Rechtsanwalt Hohenegg klärt die Frage, was Sie mit Ihrem Auftraggeber immer explizit vereinbaren sollten. Sie deckt einen großen Teil der bedeutsamsten Verhandlungspunkte vor Abschluss eines Multimedia-Produktionsvertrags ab.
von Bernd Hilgenberg
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Der Projektabschluss ist eine sehr wichtige und spannende Projektphase. Seine Bedeutung für das gesamte Projekt wird häufig unterschätzt. Fehler, die in dieser Phase gemacht werden, sind nicht mehr behebbar und wirken langfristig auf das Projekt. Er gliedert sich grob in zwei Teile. Zum einen geht es um den formalen Abschluss des Projekts. Diesem Thema widmet sich Bernd Hilgenberg im 1. Teil dieses Artikels. Zum anderen geht es um die Aufbereitung des Projekts, in der die Ergebnisse reflektiert und Schlüsse für folgende Projekte gezogen werden. Diese äußerst wichtige Aufgabe wird in Teil 2 behandelt.
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