Grobplanung

Die Grobplanung ist der erste Schritt der Top-Down-Planung. In ihr werden Phasen, Meilensteine und das Projektbudget festgelegt. Ebenso werden Projektgegenstand, Projektziel und Projektergebnis mit ihren wesentlichen Eigenschaften spezifiziert. Die Grobplanung dient dazu, zunächst die Chancen zur Verwirklichung des Projekts bestimmen zu können, bevor weiterer Arbeitsaufwand für die Detailplanung entsteht.

Beim Sonderfall der rollenden Planung steht zu Projektbeginn lediglich die Grobplanung fest, die Detailplanung erfolgt erst während der Projektdurchführung.

Produktstrukturplan und Projektstrukturplan sollten bei der Grobplanung mindestens bis zur dritten Strukturebene erstellt werden.

Die Aufwandsschätzung zur Bestimmung des Projektbudgets kann lediglich in Form von Expertenbefragungen und Analogiemethode erfolgen.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Prof. Dr. Frank Habermann
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Meilensteine markieren Etappenziele innerhalb eines Projekts und geben dadurch dem Team Orientierung. Karen Schmidt und Prof. Dr. Frank Habermann stellen die Methode "Milestone Maker" vor, mit der Sie gemeinsam mit den wichtigsten Stakeholdern die geeigneten Meilensteine Ihres Projekts herausfinden. Diese stellen ein wirksames Führungsinstrument sowohl für traditionelle als auch für agile und designorientierte Vorgehensmodelle dar.
von Martin Heuser
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Mit einem Projektstart-Workshop erhalten Sie nicht nur eine belastbare und von allen Teammitgliedern akzeptierte Grobplanung. Er stärkt auch die Motivation des Teams und beschleunigt die Teamentwicklung. Ohne Start-Workshop besteht die Gefahr, dass sich das Team während der Projektumsetzung in langwierigen Diskussionen verliert. Martin Heuser nennt fünf wichtige Gründe, warum ein Projektstart-Workshop zusätzlich zum Kick-off-Meeting entscheidend für den Projekterfolg ist.
von Ralf Neubauer
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Individualsoftware muss beständig an veränderte Geschäftsprozesse und Bedürfnisse der Anwender angepasst werden. In einem dynamischen Umfeld mit vielen Anforderungen kann der Systemverantwortliche sie mit den vorhandenen Ressourcen oft nicht sofort umsetzen. Ralf Neubauer beschreibt an einem Beispiel, wie mit einer sog. Roadmap, d.h. einer langfristigen Grobplanung, die zahlreichen Anforderungen über mehrere Jahre so geplant werden können, dass die Prioritäten mit allen Beteiligten abgestimmt sind und eine weitsichtige Ressourcenplanung möglich ist. Dieses bewährte Vorgehen erlaubt es, auf einfache Weise Szenarien zu entwerfen und deren Auswirkungen zu beurteilen.
von Tanja Kuhn
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Zum Runden von Zahlen bietet Microsoft Excel unter anderem die einfach zu handhabende Funktion "VRUNDEN". Sie wird oft dazu verwendet, Beträge in einer bestimmten Schrittweite zu runden. Trotz der einfachen Syntax hat die Funktion einen Haken: Sie liefert nicht immer ein korrektes Ergebnis. Tanja Kuhn und Kathrin Rykart zeigen Ihnen, wie Sie das Problem elegant umgehen können.
von Dr. Achim Kindler
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Jeder Projektverantwortliche kennt das Problem: Für ein anstehendes Projekt sollen frühzeitig möglichst zuverlässige Aussagen zu den voraussichtlichen Projektkosten gemacht werden - ohne allzu großen Aufwand und ohne detaillierte Informationen. Das Risiko ist groß, dass sich die geschätzten Werte später als falsch herausstellen und der Projekterfolg deshalb gefährdet ist. Dr. Achim Kindler zeigt, mit welchen einfachen Maßnahmen Sie die Schätzrisiken reduzieren können. Der erste Teil stellt vorrangig sechs einfache und schnell durchführbare Maßnahmen vor. Weitere Maßnahmen, die über die kurzfristigen Lösungsansätze hinausgehen, behandelt Teil 2 in einer der kommenden Ausgaben des Projekt Magazins.
von Dr. Georg Angermeier
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Ist der Aufwand für eine genaue Terminplanung gerechtfertigt? Welche Arbeitsschritte sind Pflicht, wo beginnt die Kür? Jeder Projektmanager, der eine systematische Projektplanung betreiben möchte, sieht sich mit diesen Fragen konfrontiert. Die wahre Kunst besteht darin, sich nicht in Details zu verlieren, aber dennoch alle wesentlichen Zusammenhänge korrekt zu berücksichtigen. Wer dies beherrscht, für den ist die Netzplantechnik ein nützliches Prognoseinstrument. In Teil 2 dieser Artikelfolge zur Netzplantechnik beschreibt Dr. Georg Angermeier, wie in einem Netzplan die Abhängigkeiten der Vorgänge ermittelt und modelliert werden können.
von Helmut Krüger
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Studien zeigen immer wieder, dass komplexe Projekte häufig ihre Ziele nicht erreichen, ja sogar vielfach abgebrochen werden. Welche Versäumnisse liegen vor? Gibt es allgemein gültige Regeln bei der Durchführung eines Projekts? Oder ist es die Persönlichkeit des Projektleiters, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet? Helmut Krüger hatte die Gelegenheit, an einem komplexen IT-Projekt teilzunehmen, bei dem mehrere unterschiedliche SAP-Systeme erfolgreich zusammengeführt wurden. Warum es dort funktionierte und die Erwartungen vom Projektergebnis sogar noch übertroffen werden konnten, legt der Autor durch eine klare Analyse der Erfolgsfaktoren dar.
von Dr. Cornelius Becker
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Welche Faktoren machen die Zusammenarbeit von Projekt- und Linienorganisation erfolgreich? Diese Frage stellt sich, wenn Mitarbeiter zwar in Projekten arbeiten, aber – wie in der klassischen Matrixorganisation – den Fachabteilungen disziplinarisch unterstellt sind. Am Beispiel des Siemens-Geschäftsgebiets Magnetresonanz (Bereich Medical Solutions) zeigt Dr. Cornelius Becker, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Linie und Projekten erfolgreich organisieren lässt. Er führt als Beispiele die Projekt- und Multiprojektplanung, Prozessgestaltung, Mitarbeiterführung und Technologieentwicklung an und erklärt, welche Regeln für ein erfolgreiches Miteinander notwendig sind.
von Dieter Schiecke
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Egal, ob Sie ein Projekt starten, mitten in seiner Realisierung stehen oder es abschließen: Meist werden Sie bei Ihren Projektpräsentationen auch eine Übersicht über zeitliche Abläufe bereitstellen müssen. Viele Präsentatoren greifen dabei auf einfache Terminlisten in Gestalt gängiger Textfolien zurück. Doch es geht auch anders: Dieter Schiecke führt Sie in seinem Beitrag Schritt für Schritt durch die Erstellung von Microsoft PowerPoint-Folienlayouts, mit deren Hilfe Sie Projektphasen darstellen, Gantt-Diagramme nachstellen und Tabellen mit Monatskalendern erzeugen können. Die Beispiele, die Sie zusammen mit dem Artikel herunterladen können, lassen sich leicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen und sparen Ihnen Zeit, wenn Sie Ihre eigene Präsentation erstellen.
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