Projektplan

Gemäß DIN 69901-5:2009 ist der Projektplan die "Gesamtheit aller im Projekt vorhandenen Pläne". Dabei spezifiziert die DIN den Begriff "Plan" nicht weiter, sie unterscheidet somit nicht, ob es sich um ausformulierte Pläne in Textform oder um grafische Pläne wie den Netzplan oder den Balkenplan handelt.

Zum Mindestumfang eines Projektplans gehören folgende Pläne:

  • Projektstrukturplan
  • Terminplan (als Tabelle, Netzplan oder Balkenplan)
  • Kostenplan
Der ↑Projektstrukturplan definiert den Projektgegenstand und das Ergebnis, der Terminplan legt die zeitliche Dimension fest und der Kostenplan den Aufwand.

Mit steigender Komplexität und Größe des Projekts sind weitere Pläne erforderlich z.B. für Organisation, Risikomanagement, Konfigurationsmanagement, Qualitätsmanagement.

Während der PMBOK(R) Guide 2000 noch den "Project Plan" ähnlich wie die DIN definiert, kennt er ihn ab Ausgabe 2004 nicht mehr als eigenständigen Begriff. An seine Stelle treten entweder der Begriff "Project" selbst oder der "Project Management Plan". Die Einzelpläne wie Schedule oder Cost Baseline stehen dadurch für sich selbst ohne in einem integrativen Planbegriff zusammengefasst zu sein.

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In Microsoft Project gibt es verschiedene Möglichkeiten, zu Vorgängen detaillierte Arbeitspaketbeschreibungen zu hinterlegen. Auf diese Weise ist es möglich, den Projektplan übersichtlich zu halten und gleichzeitig detaillierte Informationen bereitzustellen. Ulrich Nägele zeigt Ihnen in diesem Tipp, wie Sie die Arbeitspaketbeschreibungen in Project einbinden können.
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In Bauprojekten steht die Planung des Bauwerks unter hohem Zeitdruck. Um sie dennoch solide aufzusetzen, muss man sie sorgfältig vorbereiten – zugespitzt kann man hier von der "Planung der Planung" sprechen. Leider wird diese zugunsten eines möglichst raschen Starts der Bauplanung oft vernachlässigt, was zu Mehrarbeit, Zusatzkosten und Verzögerungen im eigentlichen Planungsprozess führen kann. Dr. Thomas Mathoi beschreibt in seinem Beitrag, welche Bedeutung die "Planung der Planung" für den Projekterfolg hat und wie man sie im Hochbau Schritt für Schritt umsetzt.
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Das Lastenheft beschreibt das angestrebte Projektergebnis. Es wird vom Auftraggeber erstellt und ist eines der zentralen und unverzichtbaren Projektdokumente. Dennoch scheuen viele vor dem Aufwand zurück, der mit seiner Erstellung verbunden ist. Der Nutzen eines professionellen Lastenhefts übertrifft aber diesen Aufwand bei weitem. Zudem enthält bei einem systematischen Vorgehen das Lastenheft ausschließlich Informationen der ohnehin nötigen Projektplanung. Dr. Georg Angermeier beschreibt in diesem Artikel, was ein Lastenheft genau ist, welchen Nutzen es hat und was alles in ihm enthalten sein sollte.
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