Rollende Planung

Bei der rollenden Planung existiert für das gesamte Projekt vor Beginn lediglich die Grobplanung. Die Detailplanung wird jeweils erst für einen bestimmten Zeithorizont durchgeführt, der kürzer als die Projektdauer ist.

Die Rollende Planung wird vor allem dort eingesetzt, wo große Planungsunsicherheiten bestehen. Beispielsweise sind bei FuE-Projekten die Ergebnisse einzelner Arbeitspakete nicht prognostizierbar.

Ebenso kann bei sehr lange dauernden Projekten der Planungsaufwand erheblich verringert und der Projektstart beschleunigt werden, wenn lediglich die erste Phase detailliert geplant wird und erst parallel zur Projektdurchführung die nächsten Phasen geplant werden.

Ziel der rollenden Planung ist es, den gesamten Planungsaufwand zu minimieren und gleichzeitig die Projektdurchführung so gut als möglich durch zeit- und situationsgerechte Pläne zu unterstützen.

Die Gefahr der rollenden Planung besteht darin, dass die Projektdurchführung in ungewünschter Stärke auf die die Planung zurückwirkt und dadurch nicht die geforderten Ergebnisse erzielt werden. Rollende Planung erfordert daher eine sehr klare Grobplanung und eine eigene Qualitätssicherung für die Projektplanung, z.B. durch einen unabhängigen Lenkungsausschuss.

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Der erfolgreiche Abschluss wissenschaftlicher IT-Projekte ist oft dadurch gefährdet, dass das Ziel nicht hinreichend konkret formuliert ist, ein geeignetes Vorgehensmodell fehlt oder die fachliche und disziplinarische Führung der Mitarbeiter vernachlässigt wird. Dr. Timo Borst erklärt in seinem Beitrag anhand eines Beispiels, wie man diese Gefahren in der Praxis minimieren kann, indem man auf diesen Projekttyp angepasste PM-Methoden einsetzt.
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von Dr. Georg Angermeier
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Der Schnelleinstieg "Projektmanagement" zeigt, wie Sie ohne Vorkenntnisse die wichtigsten Projektmanagementaufgaben "Planen", "Überwachen" und "Steuern" auch in einem spontan entstandenen Projekt bewältigen können. Im zweiten Teil beschreibt Dr. Georg Angermeier, wie Sie Ihr Projekt nach der Grobplanung zum Laufen bringen und wie Sie es mit klaren Regeln und weiteren Vereinfachungen traditioneller Methoden auf Zielkurs halten.
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Analysiert man Probleme und Misserfolge in Forschungsprojekten, so sind diese oft auf mangelndes Projektmanagement zurückzuführen. Viele Wissenschaftler betrachten ihr Projekt ausschließlich aus fachlicher Sicht. Management- und Führungsaufgaben, die wesentlich zum Projekterfolg beitragen können, werden nur unzureichend wahrgenommen. Dr. Daniel Baumann, Dr. Olga Pardo Escher und Urs Witschi zeigen in ihrem Beitrag, wie Projektmanagement den Forschungsprozess unterstützen kann und welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.
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Die Netzplantechnik ist ein wahrer Klassiker: Sie stammt aus Zeiten, in denen es den Begriff "Projektmanagement" noch gar nicht gab. Doch an ihrem ebenso einfachen wie genialen Grundprinzip hat sich bis heute nichts geändert. Das macht die Netzplantechnik zu einem unverzichtbaren Instrument für alle, die Projekte planen – vom Einsteiger bis zum Profi. Dr. Georg Angermeier stellt in dieser Artikelfolge die wesentlichen Prinzipien dieser Technik vor, erklärt die unterschiedlichen Planungsmethoden und beschreibt wie man sachgerecht einen einsatzfähigen Terminplan erstellt. Teil 1 beschreibt den Nutzen der Netzplantechnik und erklärt die Grundprinzipien.
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"Wissen ist Macht", so lautet eine alte Weisheit. Doch welche Bedeutung hat diese Aussage, wenn man sie auf das Projektmanagement anwendet? Besitzt also auch ein Projektleiter umso mehr Macht, umso mehr Wissen er auf sich konzentriert? Oder ist es umgekehrt das Wissen des Teams, das entscheidend zum Projekterfolg und somit auch zum Erfolg des Projektleiters beiträgt? Dirk Heche ist diesen Fragen einmal gründlich nachgegangen und zeigt an praktischen Beispielen, warum ein Projektleiter, der fast überflüssig geworden ist, zu Recht von sich behaupten darf, sein Projekt im Griff zu haben.
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