Peer Review

Das Peer Review ist eine Methode der Qualitätssicherung bei innovativen Vorhaben. Der Ersteller einer Leistung lässt diese von ihm "Ebenbürtigen" beurteilen. Diese Methode trägt der Tatsache Rechnung, dass es für Innovationen noch keine Qualitätsstandards und keine Sachverständigen geben kann, sondern nur Experten, die auf gleicher Ebene mit dem Ersteller sind. Das Peer Review stammt aus dem wissenschaftlichen Bereich, es wird insbesondere bei der Rezension von wissenschaftlichen Publikationen angewandt.

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Bei Projekten dient das Peer Review zur Bewertung von Projekten, die aufgrund ihres Innovationsgehaltes nicht mit Standardverfahren beurteilt werden können.

Der Vorteil von Peer Reviews liegt darin, dass dem Entscheidungsträger ein oftmals sehr differenziertes Meinungsbild von mehreren Experten vorliegt und damit auch eine genauere Vorstellung vom Projektrisiko besteht.

Der Nachteil von Peer Reviews besteht in der bewussten oder unbewussten Konkurrenz oder Kooperation zwischen den Experten, die wechselweise in der Situation des Beurteilten und Beurteilenden sind. Dadurch können erhebliche Verfälschungen der Bewertungsergebnisse entstehen.

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Fachbeitrag, Ausgabe 1/2004von Christina Becker
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Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 02.05.2003.
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