Wasserfallmodell

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Das Wasserfallmodel ist ein Vorgehensmodell, bei dem der Projektablauf in lineare sequentielle Phasen gegliedert ist, deren deren Teilergebnisse aufeinander aufbauen und zum vorher vollständig spezifizierten Projektergebnis führen

Wasserfallmodell

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Das Wasserfallmodel ist ein Vorgehensmodell, bei dem der Projektablauf in lineare sequentielle Phasen gegliedert ist, deren deren Teilergebnisse aufeinander aufbauen und zum vorher vollständig spezifizierten Projektergebnis führen

Was ist das Wasserfallmodell?

Das Wasserfallmodel ist ein Vorgehensmodell, bei dem der Projektablauf in sequentielle Phasen gegliedert ist, deren Teilergebnisse aufeinander aufbauend zum vorher vollständig spezifizierten Projektergebnis führen.

Das in diesem Sinne definierte Wasserfallmodell gilt als charakteristisch für das Traditionelle Projektmanagement bzw. wird mit diesem oft sogar gleichgesetzt. Verwendet wird der Begriff "Wasserfallmodell" meist in der IuK-Branche, in anderen Branchen wird dieses Vorgehen eher Stage-Gate®-Prozess oder umgangssprachlicher Over-the-Wall-Approach genannt.

Woher stammt das Wasserfallmodell?

Zurückgeführt wird das Wasserfallmodell auf die Publikation von Dr. Winston W. Royce: Managing the Development of Large Software Systems, Proceedings of IEEE WESCON, August 1970. Der Autor stellt sein Vorgehensmodell mit Hilfe von Grafiken dar, die intuitiv an einen Wasserfall erinnern. Statt dem Begriff "waterfall model" nennt er sein Vorgehen lediglich "simpler method".

Zudem betont er, dass das Wasserfallmodell seiner Erfahrung nach fehler- und risikoträchtig sei und insbesondere im Kontext von größeren Software-Entwicklungs-Projekten verändert werden sollte, u.a. durch das das Ergänzen von Iterationen. Der Blogger David A. Wheeler geht sogar so weit zu behaupten, dass Royce sich gegen das Verwenden des Wasserfallmodells ausgesprochen habe, was nachfolgende Autor:innen ignoriert hätten (vgl. Wheelers Essay zum Wasserfallmodell).

Zum Wasserfallmodell passende Methoden

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Welche Phasen umfasst das Modell?

Die von Royce aufgeführten Phasen sind:

  • System Requirements
  • Software Requirements 
  • Analysis
  • Program Design
  • Coding
  • Testing
  • Operations.

Der Autor fordert dabei explizit auf, den Schritt von einer Phase zur nächsten mindestens zweimal zu durchlaufen und damit gesicherte und abgenommene Ergebnisse zu schaffen, auf die man sich bei späteren Problemen wieder zurückziehen kann. Ebenso empfiehlt Royce ein nochmaliges Durchlaufen der Phasen, je nach Komplexität der Aufgabenstellung. Royce ist damit dem späteren Spiralmodell von Barry Boehm bereits sehr nahe.

Was ist das erweiterte Wasserfallmodell?

In der Literatur werden die Phasen des Wasserfallmodells in unterschiedlicher Zahl und Benennung zitiert. Gemeinsam ist, dass es sich um Projektphasen mit definierten Übergabepunkten entsprechend dem Stage-Gate®-Prozess handelt.

Zum Teil wird unterschieden zwischen Wasserfallmodell und erweitertem Wasserfallmodell. Dabei sind nur im erweiterten Wasserfallmodell Rücksprünge vorgesehen. Diese ermöglichen Iterationen: Durch die schrittweisen Rücksprünge können eine oder mehrere Phasen wiederholt werden, falls es in diesen zu Fehlentwicklungen gekommen ist.

Erläuterungen und Diskussion

Gemeinhin wird das Wasserfallmodell als Gegensatz zum Agilen Projektmanagement angesehen. Die Unterschiede zwischen agilem und traditionellem Projektmanagement liegen aber hauptsächlich in der Entstehung der Spezifikation, die entweder (agil) erst im Laufe des Projekts gemeinsam erarbeitet wird oder (traditionell) bereits zu Beginn des Projekts vollständig erstellt wird. Auch agile Methoden, wie z.B. Scrum sehen eine – z.T. extrem straffe – Phaseneinteilung vor. Auch Sprints sind lediglich Projektphasen.

Deutlich wird die Gemeinsamkeit von Wasserfallmodell und iterativen Vorgehensmodellen im sog. Hybridem Projektmanagement. Dort werden in die Phasen des übergeordneten, traditionellen Projektmanagementsystems die Iterationen des agilen Projektmanagementsystems eingebettet. Die Herausforderung besteht dabei weniger in der Ablaufplanung als vielmehr in der Abstimmung des Leistungsumfangs.

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Gemeinhin wird das Wasserfallmodell als Gegensatz zum Agilen Projektmanagement angesehen. Die Unterschiede zwischen agilem und traditionellem Projektmanagement liegen aber hauptsächlich in der Entstehung der Spezifikation, die entweder (agil) erst im Laufe des Projekts gemeinsam erarbeitet wird oder (traditionell) bereits zu Beginn des Projekts vollständig erstellt wird. Auch agile Methoden, wie z.B. Scrum sehen eine – z.T. extrem straffe – Phaseneinteilung vor. Auch Sprints sind lediglich Projektphasen.

Deutlich wird die Gemeinsamkeit von Wasserfallmodell und iterativen Vorgehensmodellen im sog. Hybridem Projektmanagement. Dort werden in die Phasen des übergeordneten, traditionellen Projektmanagementsystems die Iterationen des agilen Projektmanagementsystems eingebettet. Die Herausforderung besteht dabei weniger in der Ablaufplanung als vielmehr in der Abstimmung des Leistungsumfangs.

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Was ist das Wasserfallmodell?

Das Wasserfallmodel ist ein Vorgehensmodell, bei dem der Projektablauf in sequentielle Phasen gegliedert ist, deren Teilergebnisse aufeinander aufbauend zum vorher vollständig spezifizierten Projektergebnis führen.

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Woher stammt das Wasserfallmodell?

Zurückgeführt wird das Wasserfallmodell auf die Publikation von Dr. Winston W. Royce: Managing the Development of Large Software Systems, Proceedings of IEEE WESCON, August 1970. Der Autor stellt sein Vorgehensmodell mit Hilfe von Grafiken dar, die intuitiv an einen Wasserfall erinnern.

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Welche Phasen umfasst das Modell?

Die von Royce aufgeführten Phasen sind:

  • System Requirements
  • Software Requirements 
  • Analysis
  • ...

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Was ist das erweiterte Wasserfallmodell?

In der Literatur werden die Phasen des Wasserfallmodells in unterschiedlicher Zahl und Benennung zitiert. Gemeinsam ist, dass es sich um Projektphasen mit definierten Übergabepunkten entsprechend dem Stage-Gate®-Prozess handelt.

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