Scrum

English

Scrum ist ein Rahmenwerk zur Entwicklung, Lieferung und Wartung komplexer Produkte, das auf eine leichtgewichtige, iterativ-inkrementelle Vorgehensweise in kurzen Lernschleifen setzt. Das Rahmenwerk definiert Rollen, Artefakte (Planungs- und Arbeitsergebnisse) und Ereignisse (Events) sowie das Zusammenspiel dieser drei Elemente. Scrum ist keine Prozessvorgabe, sondern stellt als Rahmenwerk sozusagen ein Spielfeld mit Regeln auf – die konkrete Arbeitsweise können die Anwender von Scrum innerhalb dieses Rahmens selbst definieren.

Scrum

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Scrum ist ein Rahmenwerk zur Entwicklung, Lieferung und Wartung komplexer Produkte, das auf eine leichtgewichtige, iterativ-inkrementelle Vorgehensweise in kurzen Lernschleifen setzt. Das Rahmenwerk definiert Rollen, Artefakte (Planungs- und Arbeitsergebnisse) und Ereignisse (Events) sowie das Zusammenspiel dieser drei Elemente. Scrum ist keine Prozessvorgabe, sondern stellt als Rahmenwerk sozusagen ein Spielfeld mit Regeln auf – die konkrete Arbeitsweise können die Anwender von Scrum innerhalb dieses Rahmens selbst definieren.

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Herkunft

Beschrieben wird Scrum im sogenannten Scrum Guide, der von Ken Schwaber und Jeff Sutherland kontinuierlich gepflegt wird und der frei zum Download in mehreren Sprachen zur Verfügung steht.

Schwaber und Sutherland entwickelten Scrum in den 1990er Jahren und publizierten das Scrum Framework 1995 in einem Konferenzbeitrag. 2002 erschien das Buch von Ken Schwaber und Mike Beedle "Agile Software Development with Scrum". Der erste Scrum Guide erschien 2010. Darin definieren die beiden Autoren Scrum als:

"A framework within which people can address complex adaptive problems, while productively and creatively delivering products of the highest possible value."

("Ein Rahmenwerk, mit dessen Hilfe Menschen komplexe adaptive Aufgabenstellungen angehen können, und durch das sie in die Lage versetzt werden, produktiv und kreativ Produkte mit dem höchstmöglichen Wert auszuliefern.")

Das Prinzip von Scrum: iterativ-inkrementelles Arbeiten

 

Scrum zählt zu den bekanntesten agilen Ansätzen. Auch wenn die Grundgedanken aus der Entwicklung mechatronischer Produkte stammen, war Scrum, wie es heute bekannt ist, zunächst darauf ausgerichtet, Software zu entwickeln. Ausgangspunkt für die Entwicklung von Scrum in den 1980er und 1990er Jahren war, dass eine Software-Entwicklung nicht von Anfang bis Ende präzise durchgeplant werden konnte.

Deshalb erfolgt die ProduktentwicklungProduktentwicklungDie Entwicklung eines neuen Produktes zählt zu den klassischen Projektaufgaben. Die Produktentwicklung findet zwischen Forschung und Marktforschung statt. Forschung liefert neue Möglichkeiten, Marktforschung neue Kundenanforderungen. Aufgabe der Produktentwicklung ist es, produktions- und marktreife Produkte so zu definieren, dass das Unternehmen mit ihnen maximalen Ertrag erwirtschaften kann. bei Scrum iterativ in Feedback-Schleifen von wenigen Wochen, den sog. Sprints. Bei jedem Sprint soll eine verwendbare Produktversion entstehen, das Inkrement – auch wenn dieses nur einen minimal zusätzlichen Funktionsumfang hat. Dieser iterativ-inkrementelle Ansatz erlaubt es dem ProjektteamProjektteamDas Projektteam umfasst alle Personen, die aktiv am betrachteten Projekt beteiligt sind. Dies umfasst u.A. den Lenkungsausschuss , den Auftraggeber , den Projektmanager und alle Projektmitarbeiter, auf Änderungen oder Probleme zu reagieren und Feedback von den Stakeholdern anhand eines funktionieren Produkts zu erhalten anstatt anhand von Dokumenten. Der Erfolg von Scrum bei der Software-Entwicklung führte dazu, dass mittlerweile auch andere Vorhaben mit Scrum angegangen werden, z.B. Hardware-Entwicklungen, Organisationsentwicklungen oder die Bereitstellung von Dienstleistungen.

Scrum und Projektmanagement

Scrum sieht keine Projekte vor. Mit der Projektbrille kann Scrum so interpretiert werden: Jeder Sprint ist ein in sich abgeschlossenes kleines Vorhaben. Es gibt Anforderungen, eine Planung, die Arbeit im Sprint, eine gemeinsame Begutachtung der Ergebnisse und ein “Lessons-Learned”. Die Stakeholder können nach jedem Sprint entscheiden, ob ein weiterer Sprint erfolgen soll oder nicht. Wenn sie mit dem aktuellen Inkrement zufrieden sind, ist die Arbeit am aktuellen Produkt beendet und das Team widmet sich anderen Aufgaben. Im Gegensatz zu klassischen Projekten bleibt das Team langfristig zusammen. Eine neue Zusammenstellung des Teams für das nächste Vorhaben würde alle Optimierungen im Team zunichtemachen. Ein stabiles Scrum TeamScrum TeamDas Scrum Team besteht aus Scrum Master , Product Owner und den Entwicklern  (vormals Entwicklungsteam). Im Managementsystem Scrum ist die Projektorganisation durch das Scrum Team definiert. kann sich über Jahre hinweg optimieren und vervielfacht in dieser ZeitZeitZeit ist eine der zentralen Steuerungsgrößen des Projektmanagements und bildet neben Kosten und Leistungsumfang im sog. Magischen Dreieck einen der drei Eckpunkte. Mittlerweile sind Qualität, Risiko und Nutzen als weitere Steuerungsgrößen etabliert. Je nach Projektart ist der Faktor Zeit besonders kritisch, z.B. im Veranstaltungsmanagement oder bei Wartungs- und Instandhaltungsprojekten. oft seinen Durchsatz.

Arbeiten mit Scrum

Basis von Scrum ist eine Produktvision der StakeholderStakeholderStakeholder (synonym: Projektbeteiligte, Interessensgruppen, Interessierte Parteien) sind: Personen, Personengruppen oder Organisationen, die aktiv am Projekt beteiligt sind oder durch den Projektverlauf oder das Projektergebnis beeinflusst werden die gegebenenfalls den Projektverlauf oder das Projektergebnis beeinflussen, an ihr richten sich alle weiteren Aktivitäten aus. In einem komplexen Umfeld kann nicht im Vorfeld definiert werden, wie das Produkt aussehen soll und wann das Entwicklungsvorhaben zu Ende sein wird. Anforderungen und Zeitpläne entstehen in dem Zuge, in dem das Scrum-Team mehr über den Kunden bzw. den Markt und die technische MachbarkeitMachbarkeitDie Machbarkeit eines Projekts ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Projektergebnis abgenommen wird. Abhängig von der Projektart sind bei einer Machbarkeitsstudie folgende Aspekte zu prüfen, um diese Wahrscheinlichkeit zu ermitteln: technische Machbarkeit wirtschaftliche Machbarkeit Fähigkeit der Trägerorganisation zur Durchführung des Projekts die Rahmenbedingungen, in denen das Projekt durchgeführt wird (insbes. Rechtslage) Akzeptanz der Stakeholder (z.B. politische Machbarkeit) lernt.

Product OwnerProduct OwnerProduct Owner ist eine der drei Verantwortlichkeiten (bis 2020 Rollen) bei Scrum . Der Product Owner ist verantwortlich für das Product Backlog . (PO) und Product BacklogProduct BacklogProduct Backlog ist bei Scrum die Liste aller Anforderungen für ein zu erstellendes Produkt.

Der Product Owner arbeitet auf Basis der Produktvision eng mit den Stakeholdern zusammen und versucht so herauszufinden, wie das gewünschte Produkt aussehen könnte und was die für die Stakeholder wertvollsten Eigenschaften sind. Die zu entwickelnden Funktionalitäten beschreibt der Product Owner im Product Backlog. Dieses ist ein eindeutig priorisierter Arbeitsvorrat für das Entwicklungsteam und wird von diesem konsequent in der vorgegebenen Reihenfolge abgearbeitet. Das Product Backlog muss nicht vollständig sein, um mit dem Vorhaben starten zu können. Ein Arbeitsvorrat für ein bis drei Sprints ist ausreichend. Der Product Owner füllt das Product Backlog nach und nach anhand des Stakeholder-Feedbacks auf.

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Sprint PlanningSprint PlanningIm Sprint Planning plant das Scrum Team zu Beginn eines Sprints das Sprint-Ziel sowie das angestrebte Produktinkrement und legt das Sprint Backlog fest. Darauf aufbauend erstellt das Entwicklungsteam den Ablaufplan für den Sprint. und Sprint Backlog

Zu Beginn eines Sprints findet das Sprint-Planning statt. Dabei präsentiert der Product Owner dem Entwicklungsteam das priorisierte Product Backlog. Das Entwicklungsteam entscheidet eigenständig, wie viele der am höchsten priorisierten Anforderungen es im anstehenden Sprint umsetzen kann, übernimmt diese in das Sprint Backlog und plant die Tätigkeiten im Sprint.

Das Sprint Backlog stellt einen für die Sprintlänge weitgehend stabilen Arbeitsvorrat dar, während das Product Backlog die Dynamik des Umfelds auffängt und diese somit vorübergehend vom Entwicklungsteam fernhält. Das Product Backlog kann jederzeit vom Product Owner verändert werden.

Entwicklungsarbeit, Daily ScrumDaily ScrumIm Daily Scrum stimmt das Entwicklungsteam selbstorganisiert täglich seine Arbeiten ab. und Abstimmung mit dem Product Owner

Das Entwicklungsteam arbeitet das Sprint Backlog selbstorganisiert ab. Innerhalb des Teams gibt es keine Rollen und keine Hierarchien – es trägt als Einheit die VerantwortungVerantwortungVerantwortung besteht aus den drei untrennbaren Bestandteilen Aufgabe, Befugnis und Rechenschaftspflicht. Es ist also nicht möglich, für die Durchführung einer Aufgabe ohne die entsprechenden Befugnisse (z.B. Zeichnungsrecht, Weisungsrecht) verantwortlich zu sein (sog. Kongruenzprinzip). Ebenso bedeutet Verantwortung, dass aus falschem Handeln oder Nicht-Handeln Konsequenzen wie z.B. Vertragsstrafen oder disziplinarische Strafen erwachsen. dafür, das nächste ProduktinkrementProduktinkrementsiehe Inkrement (Scrum) innerhalb des Sprints in der vereinbarten QualitätQualitätQualität ist der zentrale Begriff des Qualitätsmanagements und wird dort äußerst differenziert diskutiert. Für die Praxis im Projektmanagement ist es wichtig zu verstehen, dass "Qualität" durch vier Aspekte beschrieben ist: Die Einheit (engl.: entity), d.h. der Gegenstand der Betrachtung Die konkrete Beschaffenheit der Einheit (engl.: totality of characteristics and their values) Die Anspruchsklasse, nach der die Einheit bewertet wird Die Qualitätsforderung, an der die Beschaffenheit gemessen wird fertigzustellen. Während des Sprints führt das Entwicklungsteam jeden Tag ein kurzes Meeting durch, den sog. Daily Scrum. Das ist ein Abstimmungs- und Planungsmeeting mit dem Zweck, die nächsten 24 Stunden Arbeit zu planen und den Fortschritt im Sprint zu überwachen.

Typisch für das agile Arbeiten ist die beständige Einbindung des Product Owners als Vertreter des Kunden und der Anwender. Dieses enge Feedback verhindert Reibung durch Unklarheiten oder Missverständnisse. Fertiggestellte Elemente des Backlogs werden noch während des Sprints getestet und mit dem Product Owner begutachtet.

Sprint ReviewSprint ReviewIm Sprint Review prüft das Scrum Team – ggf. mit weiteren, vom Product Owner eingeladenen, Stakeholdern – am Ende eines Sprints den erzielten Fortschritt und erarbeitet die Grundlagen für das folgende Sprint Planning . Der Scrum Guide betont, dass das Sprint Review informellen Charakter hat und nicht der Berichterstattung über den Projektstatus dient.

Im Sprint-Review am Ende des Sprints präsentiert das Entwicklungsteam dem Product Owner und ggf. anderen Stakeholdern das Inkrement, d.h. den Zuwachs der Funktionalität. Diese begutachten das Inkrement und erstellen bei Bedarf neue Einträge für das Product Backlog. Eine aus Projekten bekannte formale AbnahmeAbnahmeDie Abnahme ist die Bestätigung des Auftraggebers an den Auftragnehmer, dass dieser das vereinbarte ↑Werk spezifikationsgerecht erstellt hat und damit seinen Teil des Werkvertrags erfüllt hat. gibt es nicht. Der Sprint wird auf keinen Fall verlängert. Das vollständig getestete und dokumentierte Inkrement zeigt auf, wo das Vorhaben im Moment steht. Dies ist der Ausgangspunkt für die Planung weiterer Schritte.

Sprint RetrospektiveSprint RetrospektiveIn der Sprint Retrospektive prüft das Scrum Team gemeinsam die Qualität des zurückliegenden Sprints . Dabei leiten die Teilnehmenden aus den positiven und negativen Erfahrungen Maßnahmen ab, um im nächsten Sprint die Produktivität des Entwicklungsteams zu erhöhen und die Zusammenarbeit im gesamten Scrum Team zu verbessern. Weiterhin planen sie, wie diese Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt werden sollen.

Abschließend erfolgt am Ende eines Sprints die Sprint-Retrospektive, in der das gesamte Scrum-Team den Entwicklungsprozess sowie die Zusammenarbeit im vorangegangenen Sprint analysiert und ggf. Maßnahmen für die Verbesserungen der Arbeitsorganisation beschließt. Der Sprint endet mit dem Ende der Retrospektive. Direkt danach startet der nächste Sprint, wieder mit dem Sprint-Planning.

Rollen in Scrum

Der Scrum Guide definiert drei Rollen:

Alle drei Rollen zusammen ergeben das Scrum Team. Scrum Master und Product Owner werden mit genau einer Person besetzt. Das Entwicklungsteam sollte funktionsübergreifend zusammengesetzt sein, so dass es ohne äußere Hilfe die Elemente des Product Backlogs bearbeiten kann. Als typische Größe des Entwicklungsteams gibt der Scrum Guide drei bis neun Personen an.

Scrum Master

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Der Scrum Master ist für die Implementierung von Scrum und die Einhaltung der Regeln im Team zuständig. Er ist verantwortlich dafür, möglichst gute Arbeitsbedingungen für das Team zu schaffen und unterstützt es bei der Selbstorganisation. Als SchnittstelleSchnittstelleSchnittstellen sind definierte Projektmanagementprozesse zur Übergabe von Informationen und Produkten zwischen Elementen des Projekts. zur Organisation ist er dafür verantwortlich, das Teamumfeld zu verbessern, also die umgebende Organisation Schritt für Schritt zu verändern, damit das Scrum Team seiner Aufgabe besser nachkommen kann.

Product Owner

Der Product Owner verantwortet den geschäftlichen Erfolg des Produkts. Er ist verantwortlich für das das Product Backlog und somit für die Ausprägung des Produkts, Zeit, Kosten und – über die PriorisierungPriorisierungPriorisierung bedeutet die quantitative Bewertung von gleichartigen Elementen nach einem einheitlichen Maßstab und die anschließende Sortierung nach der so ermittelten Kennzahl in einer eindeutigen Reihenfolge. Zweck der Priorisierung ist es, die für ein bestimmtes Ziel wichtigsten Elemente (z.B. Aufgaben, Projekte, Produkte usw.) zu ermitteln und entsprechend zu berücksichtigen. qualitätsrelevanter Aspekte – auch die Qualität. Er steht in Kontakt mit den Stakeholdern und gibt regelmäßig Feedback an das Team. Der Product Owner ist nicht in die technische Umsetzung involviert, er verantwortet das “Was”.

Entwicklungsteam

Das Entwicklungsteam entwickelt das Produkt und ist für die die technische Ausprägung und die Produktqualität verantwortlich. Es setzt die Anforderungen aus dem Product Backlog selbstorganisiert um. Das Entwicklungsteam verantwortet dadurch das “Wie”.

Ereignisse (Events) in Scrum

Charakteristisch für Scrum sind die fünf vorgegebenen Ereignisse (“Events”), die den zeitlichen Rahmen für die Arbeit mit Scrum aufspannen. Das übergeordnete Event ist der Sprint, der die anderen vier Events umfasst:

Alle Events sind Time Boxes, d.h. sie haben fixierte Starttermine bzw. -zeiten und eine definierte maximale DauerMaximale DauerDie maximale Dauer ist in der Netzplantechnik die längste zulässige Dauer eines Vorgangs ., die nicht überschritten wird. Sowohl im Sprint, wie auch in den vier anderen Events kann sich das Scrum-Team selbst optimieren und lernen, was möglich ist und was nicht. Die harte Taktung verringert die Planungskomplexität und schafft verlässliche Synchronisationspunkte mit Stakeholdern und der umgebenden Organisation.

Artefakte in Scrum

Der Scrum Guide definiert drei sog. Artefakte, die essentiellen Arbeitsergebnisse des Scrum Frameworks:

Grenzen von Scrum

Die Anwendung von Scrum macht nicht in jedem Fall Sinn. Außerhalb von komplexen Umgebungen, also wenn Anforderungen und Technologien (das “Was” und das “Wie”) halbwegs klar sind, ist ein klassischer Projektmanagement-Ansatz ohne Lernschleifen effizienter. Im komplexen Umfeld würde ein plangetriebener Ansatz jedoch nicht die erwarteten Ergebnisse liefern.

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Was ist Scrum?

Scrum ist ein Rahmenwerk zur Entwicklung, Lieferung und Wartung komplexer Produkte, das auf eine leichtgewichtige, iterativ-inkrementelle Vorgehensweise in kurzen Lernschleifen setzt.

[Weiterlesen]

Was macht ein Product Owner?

Der Product Owner arbeitet auf Basis der Produktvision eng mit den Stakeholdern zusammen und versucht so herauszufinden, wie das gewünschte Produkt aussehen könnte und was die für die Stakeholder wertvollsten Eigenschaften sind. Die zu entwickelnden Funktionalitäten beschreibt der Product Owner im Product Backlog. 

[Weiterlesen]

Was ist ein Sprint?

Mit "Sprint" bezeichnet Scrum den wertschöpfenden Projektprozess, bei dem das Entwicklungsteam innerhalb eines Vorgangs mit fixierter Dauer Anforderungen aus dem Sprint Backlog in ein Inkrement umsetzt.

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Welche Rollen gibt es in Scrum?

Der Scrum Guide definiert drei Rollen:

  • Scrum Master
  • Product Owner
  • Entwicklungsteam

Alle drei Rollen zusammen ergeben das Scrum Team. [Weiterlesen]

Welche Ereignisse (Events) gibt es in Scrum?

Charakteristisch für Scrum sind die fünf vorgegebenen Ereignisse

  • Sprint Planning
  • Daily Scrum
  • Sprint Review
  • Sprint-Retrospektive

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Was sind Scrum-Artefakte?

Der Scrum Guide definiert drei sog. Artefakte, die essentiellen Arbeitsergebnisse des Scrum Frameworks:

  • Product Backlog
  • Sprint Backlog
  • Inkrement

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