19
Sep 2018
Meilenstein – Der Projektmanagement-Blog

Wen Sie im Change keinesfalls vergessen sollten

"Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben;
aber für das Neue sollen wir eigentlich leben."

Theodor Fontane (1819-1898),
deutscher Schriftsteller

Viele unserer Beiträge rund ums Thema Change veranschaulichen, wie Projektleiter die Betroffenen gut abholen können, sodass alle an einem Strang ziehen und das Change-Projekt ein Erfolg wird. Eine ausreichende Akzeptanz für das Neue sicherzustellen ist zweifelsohne ein wichtiger Baustein im Change Management.

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Elisabeth Wagner beleuchtet in unserem aktuellen Leitartikel "Das Alte auf dem Weg zum Neuen wertschätzen" einen anderen Aspekt. Sie plädiert für einen wertschätzenden Umgang mit dem Bisherigen und den nicht vom Projekt Betroffenen – ohne dabei die etablierten Erfolgsfaktoren des Change Managements infrage zu stellen. Vielmehr möchte sie das erprobte Handlungsspektrum der Projektleiter und Change Manager ergänzen.

Ein besonderer Aha-Effekt war für mich: Das "Alte" sollten wir bei aller Begeisterung für das neue Projekt nicht mit negativen Attributen beschreiben, sondern auf neutrale oder möglichst positive Formulierungen achten. So können wir z.B. von "der bisher von unseren Kunden rege genutzten Anwendung" sprechen anstatt auf die "veraltete Anwendung" zu verweisen.

Halten wir es also so, wie es Theodor Fontane im Eingangszitat vorschlägt – das Alte lieben und für das Neue leben.

Viel Spaß beim Lesen, beim Wertschätzen des Alten und dem Entdecken des Neuen wünschen Ihnen
Petra Berleb und das Team des Projekt Magazins

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