Multiprojektmanagement

Multiprojektmanagement ist die übergreifende Planung, Überwachung, Koordination und Steuerung mehrerer Projekte einer Organisationseinheit durch deren Leitung. Die ↑DIN 69901-5 definiert Multiprojektmanagement als "organisatorischer und prozessualer Rahmen für das Management mehrerer einzelner Projekte" und stellt es damit implizit einem Managementsystem gleich.

Sobald innerhalb einer Organisationseinheit mehrere Projekte gleichzeitig durchgeführt werden, hat die Leitung dieser Organisationseinheit automatisch die Aufgabe des Multiprojektmanagements. Zu diesen Aufgaben zählen unter anderem:

  • Abstimmung der Projekte mit den projektübergreifenden Managementaufgaben wie z.B. dem Qualitätsmanagement
  • Lösung von Ressourcenkonflikten
  • Koordination von Abhängigkeiten zwischen einzelnen Projekten
  • Identifizierung von Synergieeffekten

Multiprojektmanagement ist somit eine natürliche Aufgabe der Leitung einer Organisationseinheit, die Trägerorganisation von mehreren Projekten ist.

Abgrenzung von Projektportfoliomanagement und Programm-Management

Multiprojektmanagement ist ein Begriff, der in erster Linie im deutschsprachigen Raum verwendet wird. Das Management mehrerer Projekte innerhalb einer Organisationseinheit wird in den Richtlinien für Projektmanagement außerhalb des deutschen Sprachraums mit den Konzepten des Programm-Managements und Projektportfoliomanagements abgedeckt, wofür auch entsprechende Richtlinien vorliegen.

Die Abgrenzung von Multiprojektmanagement gegenüber Programm-Management kann eindeutig vorgenommen werden, da die Projekte innerhalb eines Programms eine gemeinsame, übergeordnete Zielsetzung haben, während das Multiprojektmanagement sämtliche Projekte einer Organisationseinheit umfasst.

Gegenüber den bestehenden Konzepten des Projektportfoliomanagements ist hingegen eine Abgrenzung des Begriffs Multiprojektmanagement nur schwer möglich. Die DIN 69909-1:2013-03 erhebt Multiprojektmanagement zum Oberbegriff von Projektportfolio- und Programm-Management. Eine tatsächliche, inhaltlich begründete Abgrenzung zwischen Multiprojektmanagement und Projektportfoliomanagement findet im Normtext jedoch nicht statt, da darin auch das Projektportfoliomanagement als "permanente Aufgabe" definiert wird, die "die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und –mitteln für die übergreifende Planung und Steuerung von Projektportfolios einer Organisation oder eines Teils der Organisation" umfasst.

Erläuterungen und Kommentar zu Multiprojektmanagement

Der Begriff "Multiprojektmanagement" ist historisch älter als der aktuell diskutierte Begriff "Projektportfoliomanagement". Insofern ist es verständlich, dass im deutschen Sprachraum eine Unterscheidung zwischen diesen beiden Begriffen gesucht wird. Allerdings lassen sich alle Charakteristika, die dem Multiprojektmanagement zugeordnet werden, vollständig in den Konzepten des Projektportfoliomanagements wiederfinden. Die beiden international verbreiteten Richtlinien "The Standard for Portfolio Management. Third Edition" (PMI, 2013) und "Management of Portfolios" (OGC, 2011) enthalten alle in den deutschen Normen DIN 69909-1 und DIN 69909-2 "Multiprojektmanagement – Management von Projektportfolios, Programmen und Projekten" beschriebenen Aufgaben und Prozesse.

Insofern erscheint es schlüssig, den deutschen Begriff "Multiprojektmanagement" als Entsprechung für den Begriff "Projektportfoliomanagement" zu verwenden.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
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Eine prozessorientierte Benutzerführung mit klarer Ausrichtung am IPMA-Standard ist eines der Hauptmerkmale der Projektmanagement-Software PM-smart. Bemerkenswert ist u.a. der interaktive, grafische Projektstrukturplan, der sich auch als zentrales Werkzeug für die Projektplanung anbietet. Als Komplettlösung bietet PM-smart sowohl Funktionen für das operative Einzelprojektmanagement als auch für grundlegende Aufgaben des Multiprojektmanagements. Alexander Kerl und Dr. Mey Mark Meyer stellen die wichtigsten Merkmale vor.
von Dr. Mey Mark Meyer
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Bei vielen Projektleitern und Projektmitarbeitern ist Outlook das Standard-Kommunikationstool. Warum also nicht dort auch gleich Projekte planen, steuern und den Fortschritt dokumentieren? Die Multiprojektmanagement-Software InLoox verfolgt genau dieses Ziel, darüber hinaus ist sie auch unabhängig von Outlook als reine Web-Version verfügbar. Dr. Mey Mark Meyer stellt die Software und ihre Funktionsweise vor und zeigt, wo die Unterschiede zwischen der Outlook- und der Web-Variante liegen.
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Ein von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V. initiierter Praxisdialog über Projektportfoliomanagement lieferte neue und überraschende Erkenntnisse. So empfehlen die Teilnehmer des Praxisdialogs z.B., dass der Projektportfoliomanager aus der Linie kommt. Reinhard Wagner beschreibt im zweiten Teil die Rollen des Projektportfoliomanagements und seine organisatorische Anbindung. Abschließend stellt er wichtige Nutzenargumente für die Einführung von Projektportfoliomanagement zusammen.
von Reinhard Wagner
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Die Unternehmensstrategie mit Projekten umzusetzen ist Aufgabe des Projektportfoliomanagements. Aber wie gut gelingt dies in der Praxis? Antworten auf diese Frage und überraschende Erkenntnisse lieferte ein von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V. initiierter Praxisdialog. Reinhard Wagner beschreibt im ersten Teil die Herausforderungen, denen sich das Projektportfoliomanagement stellen muss und präsentiert die in der Praxis dafür gefundenen Lösungsansätze, wie z.B. eine neue Sicht auf das übergreifende Risikomanagement in Projektportfolios.
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Eine einheitliche Bewertung von Projektideen und ein Genehmigungsprozess, der frühzeitig alle relevanten Stakeholder einbindet, erhöhen die Akzeptanz der durchzuführenden Projekte. Dr. Marion Kahrens skizziert, wie Multiprojektmanagement pragmatisch sowie ressourcensparend durchgeführt werden kann und wann eine PM-Software diese Prozesse sinnvoll unterstützt.
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"Todool" ist ein einfach zu bedienendes Excel-Werkzeug, das es Projektmitarbeitern ermöglicht, Rückmeldungen zu den Arbeitspaketen sowie eventuelle Störungen systematisch zu erfassen. Der Projektleiter kann diese Daten "per Knopfdruck" in sein Planungstool importieren und hält seine Planung so stets auf dem aktuellen Stand. Das Werkzeug, das im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Fachhochschule Trier entwickelt wurde, wird mit diesem Beitrag für den freien Einsatz zur Verfügung gestellt. Konzept und Funktionsweise des Tools sind bereits in einem früheren Artikel beschrieben. Ergänzend dazu erläutern Prof. Dr. Walter Jakoby und Dr. Alexander Gleich in diesem Beitrag den praktischen Einsatz des Werkzeugs.
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Die übergeordnete Koordination einer wachsenden Zahl von Projekten in einem Unternehmen ist eine komplexe Aufgabe. Standards für das Multiprojektmanagement (MPM) sollen dabei helfen. Nach einer Definition und Abgrenzung des Begriffs "MPM" beschreibt Reinhard Wagner die deutschen und internationalen MPM-Standards, nennt die jeweiligen Zielgruppen und zeigt ihre Einsatzmöglichkeiten auf.
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Personalaufbau oder Investitionen steigern die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nur dann, wenn sie an der richtigen Stelle ansetzen. Die in den ersten beiden Teilen dieser Serie beschriebenen Lösungsansätze für Ressourcenmanagement und Projektportfoliomanagement erlauben es, in einer Multiprojektumgebung die optimalen Ansatzpunkte für Kapazitätsaufbau zu identifizieren. Uwe Techt, Jens-Olaf Schumacher und Gerhard Stix beschreiben, wie Prozessverbesserungen und Personalaufbau gezielt die Leistungsfähigkeit von Ressourcengruppen und damit die Effektivität des Unternehmens weiter steigern können. In bestimmten Situationen kann auch der Aufbau eines Sprint-Teams die Projektlaufzeiten zusätzlich reduzieren. Die empfohlenen Vorgehensweisen erhöhen darüber hinaus auch die Mitarbeiterzufriedenheit.
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Projekte stellen nicht nur Investitionen des Unternehmens dar, sondern zugleich Vorhaben, die dessen Ressourcen benötigen. Die Leistungsfähigkeit der Ressourcen bestimmt, welche und wie viele Projekte das Unternehmen durchführen und welche Liefertermine es verbindlich zusagen kann. Uwe Techt, Jens-Olaf Schumacher und Gerhard Stix beschreiben ein Vorgehen, wie Sie mit einem Minimum an Management- und Planungsaufwand ein Projektportfolio trotz Unsicherheiten und Dynamik der Projektarbeit ressourcentreu steuern können. So kann auch die Leistungsfähigkeit einer projektorientierten Organisation weiter gesteigert werden. Als Taktgeber für das Starten neuer Projekte dient dabei die sog. "Virtual Drum".
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In immer mehr Unternehmen tragen Projekte zu weit über 50% der Wertschöpfung bei, so dass ein erheblicher Anteil der Mitarbeiter projektorientiert an wechselnden Aufgaben arbeitet. Traditionelles Ressourcenmanagement erweist sich in dieser Multiprojektumgebung als ineffizient: Schädliches Multitasking und beständige Ressourcenkonflikte sind die Folge. Der Arbeitskreis "Ressourcenmanagement" in der Fachgruppe "Multiprojektmanagement" der GPM beschäftigt sich seit 2009 damit, für diese Herausforderung aus Best-Practice-Erfahrungen Lösungsansätze zu entwickeln. Uwe Techt, Jens-Olaf Schumacher und Gerhard Stix leiten diesen Arbeitskreis und präsentieren im ersten Teil dieser Serie eine Vorgehensweise für das operative Ressourcenmanagement innerhalb einer Multiprojektumgebung.
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Die Planung mehrerer, parallel laufender Projekte auf dem aktuellen Stand zu halten, ist nicht immer einfach, denn Mitarbeiter kommunizieren kleinere, scheinbar belanglose Störungen häufig nicht an den Projektleiter. Aufsummiert bewirken sie oft schon nach kurzer Zeit starke Planabweichungen. Um diese Störungen systematisch zu erfassen, wäre es hilfreich, den Projektmitarbeitern eine einfache Software-Lösung für die Rückmeldung zur Verfügung zu stellen. Prof. Dr. Walter Jakoby stellt in diesem Beitrag eine Lösung vor, welche die im Unternehmen vorhandene Office-Anwendung nutzt, um Störungen mit geringem Aufwand zurückzumelden und "auf Knopfdruck" in den Projektplan zu integrieren.
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Das britische Office of Government Commerce veröffentlichte 2008 die Richtlinie "Portfolio, Programme and Project Offices" (P3O). Dieser Leitfaden beschreibt mit Hilfe von Best Practices, wie Projekte, Programme, Projektportfolios und das Tagesgeschäft eines Unternehmens aufeinander abgestimmt und mit möglichst großer Wirksamkeit gesteuert werden können. Die Richtlinie ist flexibel gestaltet und liefert Anleitungen für ihre Anpassung an die unterschiedlichen Einsatzbedingungen. Martin Rother stellt den P3O-Leitfaden und die dazugehörigen Zertifizierungen im Überblick vor.
von Uwe Techt
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Die konkreten Schritte für Ihre Projektplanung nach Critical Chain erläutert Uwe Techt im letzten Teil dieser Serie. Mit optimierten Pufferzeiten wird sowohl die maximale Geschwindigkeit bei der Projektdurchführung erreicht als auch die Variabilität des Verlaufs berücksichtigt. Erfahren Sie auch, wie Sie mit Hilfe einer "Virtual Drum" dafür sorgen, dass nur so viele Projekte gleichzeitig "in progress" sind, wie Ihre Organisation bewältigen kann.
von Dieter Tappe
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Wie effizient ist Ihre Projektarbeit? Ist sie vollständig an der Unternehmensstrategie ausgerichtet? Reifegradmodelle beantworten diese Fragen und zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf. Dieter Tappe gibt in diesem Beitrag einen Überblick zu den führenden Reifegradmodellen im Projektmanagement. Anhand des Organizational Project Management Maturity Models (OPM3®) des PMI zeigt er, wie sich damit der aktuelle Reifegrad des Managements von Portfolios, Programmen und Projekten in Unternehmen bestimmen lässt. OPM3® hilft Geschäfts- und Projektverantwortlichen zudem, mit einem Maßnahmenplan die Erfolgsquote der durchgeführten Projekte zu steigern.
von Uwe Techt
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Traditionellen PM-Paradigmen wie dem sofortigen Projektstart stellt Uwe Techt im zweiten Teil dieser Serie die zentralen Mechanismen des Critical Chain Project Management (CCPM) gegenüber. Taktgeber für den Projektstart bildet nunmehr die Engpassressource. Durch objektive Prioritätensetzung erhalten genau die Projekte die optimale Ressourcenausstattung, deren Bearbeitung am nützlichsten für das gesamte Projektportfolio und die Unternehmensstrategie ist. Erfahren Sie, wie Sie mit CCPM alle Projekte wesentlich schneller als bei traditioneller Planung durchführen und die Leistungsfähigkeit Ihrer Organisation maximieren.
von Uwe Techt
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Critical Chain Project Management (CCPM) verspricht, Projektlaufzeiten um bis zu 25% zu reduzieren und die Rentabilität von projektorientierten Unternehmen deutlich zu steigern. Hierfür sind etablierte Paradigmen, wie z.B. der sofortige Projektstart, zu überwinden. Auch müssen neue Strategien eingeführt werden, wie z.B. die Optimierung der Multiprojektumgebung als Ganzes. Uwe Techt beschreibt in dieser Artikelserie umsetzungsgerecht die Herangehensweisen und Methoden des CCPM. Erfahren Sie im ersten Teil, von welchen traditionellen Paradigmen Sie sich verabschieden müssen, damit diese die Projektarbeit nicht länger bremsen und Projektmitarbeiter frustrieren.
von Norman Frischmuth
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Unternehmen, die sich mit der Professionalisierung ihres Projektmanagements beschäftigen, gelangen schnell zur Frage, wie sich die Vielzahl von Projekten und deren Ressourcenabhängigkeiten sinnvoll steuern lassen. Dieser Artikel skizziert einen Fahrplan, um vom elementaren Projektmanagement zum umfassenden Multi-Projektmanagement zu gelangen. Zentraler Punkt ist der Aufbau eines einheitlichen Daten-Fundaments, das die wesentlichen Fragen zum Stand einzelner Projekte und des Projektportfolios beantwortet. Norman Frischmuth beschreibt, wie man die dafür benötigten Daten ermittelt und die verfügbaren Datenquellen identifiziert.
von Gerald Zehrer
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Viele Unternehmen behandeln die Themen Projekt- und Prozessmanagement als eigenständige, voneinander getrennte Disziplinen. Aber spätestens bei der Implementierung eines Prozessmanagementsystems oder dem Aufbau eines Multiprojektmanagements wird eine übergreifende Betrachtung erforderlich. Die standardisierte Beschreibung von Projekten als Geschäftsprozesse bildet hierfür die entscheidende Schnittstelle. Dies sichert einerseits eine qualitativ hochwertige Abwicklung von Projekten und andererseits ihre Vergleichbarkeit aus Sicht der Unternehmensführung. Gerald Zehrer und Karl Wagner zeigen eine in der Praxis bewährte Möglichkeit, um diese Schnittstelle zu gestalten und damit Projektmanagement in das Prozessmanagementsystem zu integrieren.
von Uwe Techt
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Wenn neue Projekte früher gestartet werden als es die Projektorganisation eines Unternehmens bewältigen kann, entsteht schädliches Multitasking. Dieses reduziert nicht nur die Leistungsfähigkeit der Projektorganisation sondern auch den Unternehmensgewinn. Projekte dürfen deshalb nur dann gestartet werden, wenn sie optimal mit Ressourcen ausgestattet werden können. In zweiten Teil dieses Artikels stellt Uwe Techt vor, wie diese Aufgabe mit dem Konzept der "Virtual Drum" aus der Theory of Constraints gelöst werden kann. Damit steigert das Unternehmen nicht nur Projektabschlussrate und Unternehmensgewinn, sondern verschafft sich zusätzlich den Freiraum für weitere Optimierungen bei der Projektplanung.
von Uwe Techt
18 Bewertungen
3.444445
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In Multiprojekt-Organisationen bearbeiten Mitarbeiter meist mehrere Aufgaben gleichzeitig. Dieses Multitasking reduziert jedoch die Effizienz der Projektbearbeitung und verschlechtert die Performance des Unternehmens. Die Lösung ist einfach, aber schwer durchzusetzen: Es dürfen immer nur wenige Projekte gleichzeitig, dafür aber mit optimaler Ressourcenausstattung bearbeitet werden. Uwe Techt beschreibt, wie mit den aus der Theory of Constraints gewonnenen Erkenntnissen in der Praxis 20% mehr Projekte in der gleichen Zeit abgeschlossen werden können. Die entscheidende Rolle spielt dabei das Topmanagement: Es muss dafür sorgen, dass Projekte erst dann gestartet werden, wenn sie mit optimaler Effizienz vorangetrieben werden können.
von Josef Schwab
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Teilt man große Projekte in mehrere Teilprojekte auf, muss man oft sachliche, technische oder organisatorische Abhängigkeiten abbilden. Dies wird mit projektübergreifenden Anordnungsbeziehungen erreicht, die Vorgänge aus externen Plänen mit denen des eigenen Projektplans verknüpfen. Eingehenden Termine müssen dabei "gekapselt" werden, damit sie nicht automatisch die eigene Planung verändern. Josef Schwab stellt die Technik vor, mit der man projektübergreifende Anordnungsbeziehungen einrichtet und Termine kapselt. Außerdem zeigt er, wie sich diese Vorgehensweise bei einer Multi-Level-Terminplanung anwenden lässt.
von Josef Schwab
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Große Projekte teilt man oft in mehrere Teilprojekte auf, wobei jeder Teilprojektleiter eigenverantwortlich seinen Projektplan pflegt. Microsoft Project ermöglicht es, einfach und überschaubar mit solchen Teilprojekten zu arbeiten und projektübergreifende Abhängigkeiten bei der Ablaufplanung zu berücksichtigen – unabhängig davon, ob man mit dem Project Server arbeitet oder "nur" den Client verwenden. In dieser Artikelfolge zeigt Josef Schwab, wie Sie als Gesamtprojektleiter systematisch vorgehen, um Ihren Terminplan im Griff zu behalten. Der erste Beitrag beschreibt, wie Sie einen Masterplan erstellen, mit dem Sie den Projektverlauf überblicken und Terminkonflikte erkennen können.
von Wolfram Müller
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Viele Unternehmen haben Probleme damit, ihre Projekte eindeutig zu priorisieren: Die Geschäftsführer und Entscheider haben meist so viele Wünsche und Projektideen, dass die Kapazitäten für deren Umsetzung bei weitem nicht ausreichen. Die 1&1 Internet AG setzt seit 2004 ein System ein, das es ermöglicht, Projekte zügig und klar zu priorisieren und die Ressourcen nach objektiven Kriterien zuzuteilen. Die Entscheider erhalten ein realistisches Bild der vorhandenen Kapazitäten und können nicht umhin, echte Prioritäten zu vergeben. Wolfram Müller stellt das System der 1&1 Internet AG vor und erklärt, warum es so erfolgreich ist.
von Jürgen Pfannenmüller
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Ein großes Budget und ausreichend Projektmitarbeiter – davon können viele Unternehmen nur träumen. Insbesondere Mittelständler und kleine Firmen müssen streng haushalten und stehen vor der Aufgabe, mit begrenzten Ressourcen ein modernes und leistungsfähiges Projektmanagement aufzubauen. Dass dieses Ziel erreicht werden kann, zeigt das Beispiel der Loewe AG, einem Hersteller von Fernsehgeräten. Dr. Jürgen Pfannenmüller und Werner Meyer beschreiben in ihrem Beitrag, wie die Projektarbeit bei Loewe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten optimiert wurde.
von Oliver Breiden
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3.333335
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Für Führungskräfte und Entscheider wird es immer wichtiger, die Projektaktivitäten des Unternehmens zu kennen, ein Grund, weshalb man in vielen Firmen und Konzernen zentrale Anlaufstellen für das Projektgeschäft etabliert. Dr. Oliver Breiden erläutert in seinem Beitrag, wie der Aufbau des Project Management Office (PMO) in der METRO Cash & Carry International erfolgte, welche Ziele verfolgt wurden und welche Ansätze sich als erfolgreich erwiesen haben.
von Henning Dammer
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"If you can´t measure it – you can´t manage it." Diese Aussage von Peter Drucker gilt auch für das Multiprojektmanagement (MPM). Henning Dammer und Prof. Hans Gemünden von der TU Berlin stellen in Ihrem Beitrag ein Konzept vor, mit dem die Qualität des MPM von Unternehmen in seiner Gesamtheit gemessen werden kann. Das Messmodell soll zum einen den Nutzen von MPM für Unternehmen erfassbar machen, zum anderen kann es dazu verwendet werden, den Reifegrad des unternehmensinternen MPM zu erhöhen.
von Dr. Peter Duwe
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Multiprojektmanagement (MPM) ermöglicht es den Unternehmen, die richtigen Projekte zur richtigen Zeit durchzuführen und auf diese Weise wettbewerbsfähig zu bleiben. Durch eine klar formulierte Firmenstrategie werden Entscheidungen transparenter. Doch genau diese Transparenz stößt insbesondere in mittelständischen Unternehmen häufig auf Widerstand. Hier ist ein Umdenken und ein Wandel der Unternehmenskultur erforderlich. Dr. Peter Duwe zeigt, welche Vorteile MPM in der Praxis bietet und wie man Widerstände überwinden kann.
von Nicola Kellner
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Mit einschneidenden Veränderungen in seiner Aufbau- und Ablauforganisation sowie im Projektmanagement hat der Göttinger Messtechnikhersteller Mahr sich fit gemacht für den Wettbewerb. Das Ziel: kürzere Produktentwicklungszyklen und eine ertragsorientiertere Projektauswahl. Mahr stellte die Entwicklungsabteilung von Linien- auf Matrixorganisation um und führte gleichzeitig ein Multiprojektmanagement-System ein. Nicola Kellner erläutert in ihrem Beitrag das Vorgehen und die Erfahrungen, die Mahr dabei gemacht hat.
von Dr. Georg Angermeier
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Projektmanagement überschreitet sowohl Abteilungs- als auch Unternehmensgrenzen. Aber der fehlerfreie und vollständige Austausch von Planungsdaten zwischen Projektpartnern scheitert an einem grundlegenden Hindernis: Es gibt kein unabhängiges Datenmodell für Projektmanagement. Nun haben sich zehn PM-Software-Anbieter zu einem Konsortium zusammengeschlossen und die Universität Osnabrück mit der Ausarbeitung eines ersten Datenmodells auf XML-Basis zur Einreichung beim DIN beauftragt. Dr. Georg Angermeier ist maßgeblich an dieser Initiative beteiligt und beschreibt in seinem Beitrag ihre Hintergründe, Chancen und Risiken.
von Henning Dammer
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In der Vergangenheit wurde vor allem das Einzelprojekt-Management hinsichtlich seiner Qualitätskriterien und Erfolgsfaktoren untersucht, entsprechende Studien zum Multiprojekt-Management existieren hingegen nicht. Ein umfassendes Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Innovations- und Technologiemanagement an der Technischen Universität Berlin soll diese Lücke schließen. Henning Dammer und Prof. Dr. Hans Georg Gemünden stellen in ihrem Artikel die Erkenntnisse einer ersten Untersuchung des Forschungsprojekts vor. Sie zeigen, wo die Kernprobleme des Multiprojekt-Managements liegen und welche Faktoren dessen Qualität beeinflussen.
von Esther Blaurock
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Durch eine zunehmende Projektorientierung in den Unternehmen liegt der Fokus nicht mehr nur auf dem einzelnen Projekt. In den Mittelpunkt rückt immer mehr das Management von Projekten mit ihren gegenseitigen Abhängigkeiten, also das Programm- und Portfoliomanagement. Ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema bot die zehnte Projektmanagement-Expertentagung "Projektportfolio- und Programm-Management", die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) am 6. und 7. Mai 2004 in Fulda stattfand. Esther Blaurock hat die Tagung besucht und das Wichtigste für Sie zusammengefasst.
von Gero Lomnitz
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Der Koordinierungsbedarf ist enorm, wenn ein Unternehmen viele kleinere oder mehrere große, komplexe Projekte gleichzeitig durchführt. Hier kommt Multiprojektmanagement (MPM) ins Spiel – mit definierten Aufgaben, klaren Verantwortlichkeiten und den entsprechenden Kompetenzen. Gero Lomnitz erläutert in seinem Beitrag, wie MPM im Unternehmen etabliert werden kann und welche Rolle der Multiprojektmanager dabei übernimmt. Zusammen mit dem Artikel steht eine Checkliste zum Download zur Verfügung, anhand derer Sie Ihr eigenes Rollenverständnis und Ihre Situation als Multiprojektmanager auf den Prüfstand stellen können.
von Simon A. Schmidt
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Unternehmen haben oft nur Einzelprojekte im Blick, nicht ihr gesamtes Projektportfolio. So verschenken sie Synergieeffekte und produzieren unnötige Kosten. Mit Projektportfolio- und Programm-Management (PPM-/PMM-Methode) können sie alle Projekte zeitgleich professionell steuern. PPM erlaubt es, Budgets und Ressourcen optimal zu verteilen, Risiken entgegenzuwirken, Doppelarbeiten zu vermeiden, Wissen zu übertragen und die Projekt-Abbruchraten zu senken. Simon A. Schmidt und Nicole Mertin beschreiben in ihrem Beitrag effizientes Portfoliomanagement und den damit verbundenen Steuerungsprozess.
von Bernhard Wolf
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Wer im Pharmageschäft erfolgreich sein will, muss schnell sein, sollte über nutzbringende Kooperationen nachdenken und prüfen, ob das Outsourcing bestimmter Entwicklungsstufen Kostenersparnis bringt. Forschung und Entwicklung werden immer komplexer und zwingen die Pharmaindustrie dazu, innovativ zu sein. Die Branche sucht nun nach Möglichkeiten, ihre F&E-Projekte effizienter zu steuern. Bernhard Wolf beschreibt in seinem Beitrag, wie sich die pharmazeutische Produktentwicklung verändert und was das für das Projektmanagement bedeutet.
von Dr. Cornelius Becker
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3.5
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Welche Faktoren machen die Zusammenarbeit von Projekt- und Linienorganisation erfolgreich? Diese Frage stellt sich, wenn Mitarbeiter zwar in Projekten arbeiten, aber – wie in der klassischen Matrixorganisation – den Fachabteilungen disziplinarisch unterstellt sind. Am Beispiel des Siemens-Geschäftsgebiets Magnetresonanz (Bereich Medical Solutions) zeigt Dr. Cornelius Becker, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Linie und Projekten erfolgreich organisieren lässt. Er führt als Beispiele die Projekt- und Multiprojektplanung, Prozessgestaltung, Mitarbeiterführung und Technologieentwicklung an und erklärt, welche Regeln für ein erfolgreiches Miteinander notwendig sind.
von Astrid Pfeiffer
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3.25
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Ist Projektmanagement nur eine Modeerscheinung? Oder ist es ein innovatives Instrument, das uns dabei helfen kann, Kosten zu sparen und so die aktuellen Wirtschaftsprobleme zu lösen? Bruno Jenny, Schweizer PM-Experte und Buchautor, analysiert im Interview mit dem Projekt Magazin, was Projektmanagement wirklich bringt, und stellt die PM-Trends der Zukunft vor. Als Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens begleitet und realisiert er seit vielen Jahren Projekte international aktiver Unternehmen und der öffentlichen Hand. Als Dozent und Prüfungsexperte ist er zudem ein Kenner der aktuellen Ausbildungsszene.
von Stefan Haffner
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2
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Multilokale Projekte stellen selbst für erfahrene Projektleiter eine Herausforderung dar. Wie lassen sie sich effizient planen und steuern, wenn das Team verteilt an den verschiedensten Standorten arbeitet? Stefan Haffner beschreibt in diesem Beitrag typische Probleme in multilokalen Projekten und erläutert verschiedene Methoden zur Planung und Steuerung. Am Beispiel eines weltweiten Großprojekts aus dem Pharmabereich stellt der Autor einen konkreten Lösungsansatz vor und zeigt, welche Bedeutung einfache aber verbindliche Vereinbarungen auf globaler Ebene für den Projekterfolg haben.
von Ingo Meironke
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Erwägen Sie, Microsoft Project 2002 unternehmensweit einzuführen? Die Software, die früher primär als Desktop-Anwendung eingesetzt wurde, hat sich inzwischen zu einer Client/Server-basierten Lösung für unternehmensweites Projektmanagement weiterentwickelt. Mit dem erweiterten Funktionsumfang wuchsen gleichzeitig die Anforderungen für den Einführungsprozess. Ingo Meironke zeigt in seinem Beitrag, was Sie beim unternehmensweiten Rollout beachten müssen, auf welche Probleme Sie dabei stoßen können und wie Sie diese am Besten lösen. Außerdem erfahren Sie, welche zusätzlichen Voraussetzungen bei der Nachfolgeversion Microsoft Project 2003 zu berücksichtigen sind.
von Marc Lappe
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Project Management Offices (PMOs) sind mittlerweile in vielen Unternehmen etabliert. Sie dienen als zentrale Anlaufstelle für alle PM-Fragen. Die Unternehmen erhoffen sich, dass sie mit Hilfe von PMOs typische Fehler wie den Mangel an einheitlichen Planungsstandards, schlechte Vergleichbarkeit von Projekten, ungenügende Entscheidungsunterstützung für das Management oder Ressourcen-Überlastung mangels Transparenz vermeiden können. Marc Lappe erläutert in seinem Beitrag, was Sie bei der Einrichtung eines PMOs bezüglich Positionierung im Unternehmen, Organisation, Aufgabenzuordnung und Anforderungen an die Mitarbeiter beachten sollten.
von Dieter Schiecke
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In den meisten Unternehmen laufen mehrere Projekte parallel. Projekt-Lenkungsgremien prüfen in periodischen Abständen die Effektivität der einzelnen Projekte und entscheiden über deren weitere Zukunft. Zur besseren Beurteilung lassen sich dabei sowohl quantitative als auch qualitative Parameter heranziehen. Für einen Vergleich müssen diese allerdings verständlich zusammengefasst und übersichtlich dargestellt werden. Dieter Schiecke zeigt, wie sich diese Aufgabe mit Hilfe eines Blasendiagramms in Microsoft Excel elegant lösen lässt.
von Simon A. Schmidt
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Projektbudgets werden in wirtschaftlich angespannten Zeiten oft bedingungslos gekürzt. Soll diese Sparmaßnahme nicht alle Projekte gleichermaßen treffen, muss das Project Office den strategischen und ökonomischen Nutzen jedes einzelnen Projekts neu bewerten. Das Projektportfolio ist dafür jedoch nicht immer transparent genug oder die erforderlichen Projektkennzahlen sind nicht vorhanden. Somit fehlt die Grundlage für notwendige Entscheidungen. In diesem Artikel zeigt Campana & Schott, wie Sie das aktuelle Projektportfolio richtig bewerten und zukünftige Projektbudgets mit Hilfe des Project Management Return on Investment (PMRoI) optimieren können.
von Gero Lomnitz
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Immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, die Projektlandschaft durch Multiprojektmanagement (MpM) qualifiziert zu planen und zu steuern. Doch das ist oft leichter gesagt als getan. Neben inhaltlichen Problemen treten häufig Widerstände auf, denn durch die Einführung von MpM wird das organisatorisch-politische Gleichgewicht im Unternehmen verändert. Der Artikel von Gero Lomnitz zeigt, wie Sie diese Widerstände erkennen und abbauen können.
von Dr. Rolf Kremer
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Mit den Pivot-Tabellen bietet Microsoft Excel ein leistungsfähiges Werkzeug zur Darstellung umfangreicher Projektdaten. Dr. Rolf Kremer von der PAVONE AG erklärt, was Pivot-Tabellen sind, und wie sie bei der Projektarbeit nutzbringend eingesetzt werden. Entlang anschaulicher Beispiele wie der Überlastung von Ressourcen, freien Kapazitäten und Multi-Projektauswertungen zeigt unser Autor Schritt für Schritt, wie man Pivot-Tabellen erstellt und was man aus ihnen für die Projektarbeit ablesen kann.
von Stefan Weller
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Eine systematische und strategieorientierte Portfolioplanung ermöglicht es den Unternehmen, die wirklich notwendigen und wirtschaftlichen Projekte zu identifizieren und ein kostenoptimiertes Projektportfolio aufzustellen. Projekte, die als unverzichtbar gelten, müssen sich ebenso einer kritischen Prüfung unterziehen wie neue innovative Ideen. Stefan Weller von der Unternehmensberatung Mummert + Partner gliedert in seinem Artikel das Vorgehen bei der Portfolioplanung nach Vorbereitung, Bewertung, Priorisierung und Planung. Zum Schluss gibt er Tipps, wie typische Fehler vermieden werden.
von Campana & Schott Realisierungsmanagement GmbH
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Die Unternehmensberatung Campana & Schott berichtet in dieser Fallstudie über ihre Erfahrungen bei der Implementierung von Microsoft Project bei einem Versicherungsunternehmen mit spezieller Ausrichtung auf den Mittelstand.
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