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Risikoidentifikation

Ziel der Risikoidentifikation ist die möglichst vollständige Benennung der Projektrisiken, ihrer Faktoren (Ursachen) und ihrer Indikatoren (Symptome). Sie liefert damit die Datenbasis für das gesamte Risikomanagement von der Risikobewertung bis hin zur Risikosteuerung.

Risikoidentifikation

Ziel der Risikoidentifikation ist die möglichst vollständige Benennung der Projektrisiken, ihrer Faktoren (Ursachen) und ihrer Indikatoren (Symptome). Sie liefert damit die Datenbasis für das gesamte Risikomanagement von der Risikobewertung bis hin zur Risikosteuerung.

Im PMBOK(R) Guide ist die Identifikation der Risiken ein eigener Prozess innerhalb des Knowledge Areas "Project Risk Management". Im deutschsprachigen Raum wird die Risikoidentifikation meist als unmittelbarer Gegenstand der Risikoanalyse betrachtet, während der PMBOK(R) Guide die qualitative und quantitative Risikoanalyse als eigene Prozesse nach der Risikoidentifikation definiert.

Wichtigste Quelle zur Risikoidentifizierung sind Experten. Ihr Wissen muss durch gezielte Befragungen (Fragebogen, Interviews, Delphi-Methode u.ä.) für das Risikomanagement aufbereitet werden.

Neben der Einschätzung durch Experten sind die in den sogenannten "lessons learned" abgelegten Erfahrungen aus anderen Projekten die zweite Quelle, um eventuelle Risiken zu erkennen.

Alle Problemlösungsmethoden sind auch für die Risikoidentifikation geeignet. Insbesondere Ishikawa-Diagramm, Multiple Cause Diagramm, Mind Mapping und SWOT-Analyse werden hierfür eingesetzt.

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