Im PMBOK(R) GuidePMBOK(R) GuideDer PMBOK® Guide ist die US-amerikanische Norm für Projektmanagement und wird vom Project Management Institute (PMI®) herausgegeben. ist die Identifikation der Risiken ein eigener ProzessProzessEin Prozess ist nach ISO 8402 durch folgende Eigenschaften charakterisiert: Er besteht aus einer Menge von Mitteln und Tätigkeiten. Zu den Mitteln können Personal, Geldmittel, Anlagen, Einrichtungen, Techniken und Methoden gehören. Diese Mittel und Tätigkeiten stehen in Wechselbeziehungen Ein Prozess erfordert Eingaben. Ein Prozess gibt Ergebnisse aus. innerhalb des Knowledge Areas "Project Risk Management". Im deutschsprachigen Raum wird die Risikoidentifikation meist als unmittelbarer Gegenstand der RisikoanalyseRisikoanalyseDie Risikoanalyse umfasst alle Aktivitäten zur Einschätzung, Bewertung und Priorisierung der Risiken (inkl. Chancen) im Projekt. Sie liefert damit die Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte der Maßnahmenplanung und –bewertung wie auch für die Risikoüberwachung im Projekt. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Risikomanagements und als wiederkehrender Prozess im Projektverlauf zu sehen, der sich an die Risikoidentifikation anschließt. betrachtet, während der PMBOK(R) Guide die qualitative und quantitative Risikoanalyse als eigene Prozesse nach der Risikoidentifikation definiert.

Wichtigste Quelle zur Risikoidentifizierung sind Experten. Ihr Wissen muss durch gezielte Befragungen (Fragebogen, Interviews, Delphi-Methode u.ä.) für das Risikomanagement aufbereitet werden.

Neben der Einschätzung durch Experten sind die in den sogenannten "lessons learned" abgelegten Erfahrungen aus anderen Projekten die zweite Quelle, um eventuelle Risiken zu erkennen.

Alle ProblemlösungsmethodenProblemlösungsmethodenFür die Lösung von Problemen gibt es eine Reihe von Methoden, die zum Teil den gesamten Problemlösungszyklus umfassen und zum Teil einzelne Aspekte wie z.B. die Ursachenidentifizierung. sind auch für die Risikoidentifikation geeignet. Insbesondere Ishikawa-DiagrammIshikawa-DiagrammDas nach seinem Erfinder, dem Japaner Kaoru Ishikawa, benannte Diagramm ist die Visualisierung eines Problemlösungsprozesses, bei dem nach den primären Ursachen eines Problems gesucht wird. Das Ishikawa-Diagramm wird auch "Ursache-Wirkungs-Diagramm" genannt und zählt zu den sogenannten "Sieben Qualitätswerkzeugen"., Multiple Cause Diagramm, Mind MappingMind MappingMind Mapping ist eine Kreativitätsmethode zur strukturierten Sammlung von Ideen, bei der Assoziationsketten in Form von neuronalen Strukturen, einer sog. ↑Mind Map , visualisiert werden. und SWOT-AnalyseSWOT-AnalyseDie SWOT-Analyse oder Stärken-Schwächen-Analyse dient zur systematischen Betrachtung von Produkten, Prozessen, Teams, Unternehmen und anderen zu analysierenden Objekten, um bestehende Probleme lösen und bestehende Chancen nutzen zu können. Sie wird im Rahmen von Strategie-Entwicklungsprozessen eingesetzt. werden hierfür eingesetzt.

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