Konflikt

Aufgrund der Neuheit und Einmaligkeit von Projekten treten während der Projektabwicklung mit großer Wahrscheinlichkeit Konflikte auf. In erster Linie sind bei Projekten organisatorische oder Inter-Rollen-Konflikte zu erwarten. Dies bedeutet, dass Organisationseinheiten oder Funktionsträger nicht miteinander vereinbare Maßnahmen durchsetzen wollen. Ein organisatorischer Konflikt liegt z.B. vor, wenn zur Projektbeschleunigung die vorgeschriebenen Qualitätsprüfungen nicht im vollen Umfang durchgeführt werden. Ein Inter-Rollen-Konflikt kann z.B. im gleichzeitigen Anspruch zweier Projektleiter auf eine Engpassressource bestehen.

Ein Standardkonflikt ist der Konflikt zwischen Linienorganisation und Projektorganisation hinsichtlich Ressourcen. Ursprünglich zugesagte Kapazitäten an Arbeitskraft, Infrastruktur oder Produktionsmitteln werden kurzfristig abgezogen, Zeitpläne des Projekts als unverbindlich betrachtet und das Projekt insgesamt als zusätzlicher, wenn nicht sogar unnötiger, Aufwand empfunden.

Zu diesem Grundkonflikt kommen die Interessenskonflikte zwischen den beteiligten Institutionen, Abteilungen und Personen, für die beständig Ausgleich gesucht werden muss.

Demgegenüber sind sachliche Konflikte, z.B. wenn zwischen verschiedenen Materialien oder Softwarelösungen entschieden werden muss, wesentlich angenehmer zu behandeln, da sie auch als sportliche Herausforderung betrachtet werden können.

Problematisch wird es, wenn persönliche Konflikte innerhalb des Projektteams auftreten oder auf dem Rücken von Sachkonflikten ausgetragen werden. In diesem Fall ist es sinnvoll, zwischen den Konfliktpartnern mit Hilfe der sogenannten Mediation eine Lösung zu finden, die für alle einen Gewinn darstellt (Win-Win-Situation).

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Methode: Konfliktwolke
von Helga Trölenberg
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Ihr Stakeholder äußert eine Bitte, die das Projektziel gefährdet. Helga Trölenberg stellt Ihnen drei Strategien vor, mit denen Sie die Interessen des Projekts wahren und den Stakeholder dennoch nicht verprellen (mit Arbeitshilfe).
von Helga Trölenberg
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Sie haben eine tolle Idee – doch als Sie diese vorstellen, wird sie abgelehnt. Dass Sie sich daraufhin vor den Kopf gestoßen fühlen, frustriert oder auch verärgert sind, ist zwar ganz normal, kann Ihrem Anliegen jedoch schaden. Helga Trölenberg zeigt, wie Sie mit Hilfe des 4-Seiten-Modells die Gründe für die Ablehnung analysieren, um gemeinsam mit Ihrem Gesprächspartner eine Lösung zu finden (mit Arbeitshilfe).
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Im Iran "laufen die Uhren langsamer". Dies ist nur einer der vielen kulturellen Unterschiede, die Sie kennen sollten, wenn Sie mit Iranern Geschäfte abschließen oder Projekte durchführen wollen. Die Nahost-Expertin Dr. Brigitte Moser-Weithmann gibt Ihnen im zweiten und abschließenden Teil des Artikels Empfehlungen, wie Sie sich in verschiedenen Situationen im Berufsalltag verhalten sollten, um ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihren iranischen Geschäfts- und Projektpartnern aufzubauen und die dort so wichtige Harmonie zu wahren.
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Als Projektleiter stehen Sie häufig vor der Aufgabe, Ihre Entscheidungen so zu fällen, dass sich keiner der Stakeholder des Projekts, sei es ein Teammitglied oder der Projektauftraggeber, "auf den Schlips" getreten fühlt. Michaela Stach und Sigrid Hauer stellen Ihnen mit dem "Systemischen Vorgehen" eine Methode vor, mit deren Hilfe Sie die Sichtweise anderer einnehmen können. So verhindern Sie manchmal sogar, dass überhaupt Konflikte entstehen.
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Treten Konflikte zwischen Kooperationspartnern zutage, sollten diese Spannungen zeitnah aus der Welt geschafft werden. Die zugrundeliegenden Konfliktherde lassen sich mit der Methode "Governance & Relationship Alignment" identifizieren, die Prof. Dr. Markus Dahm im ersten Teil vorgestellt hat. Ein anschließender Workshop bringt die Vertreter der Konfliktparteien zusammen, um die Unstimmigkeiten zu thematisieren und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.
von Prof. Dr. Markus H. Dahm
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Wenn Unternehmen zusammenarbeiten, kommt es in der Kooperation oft zu Problemen durch unterschiedliche Kulturen und Denkweisen. Doch anstatt diese Probleme aus der Welt zu schaffen, gären sie oft vor sich hin und verschlechtern die Zusammenarbeit. Prof. Dr. Markus Dahm beschreibt in diesem zweiteiligen Beitrag eine Methode, mit der Konfliktherde zwischen den Kooperationspartnern offengelegt werden und sich wieder ein kooperatives Denken etablieren lässt.
von Heinz-Detlef Scheer
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Konflikte zwischen Teammitgliedern spielen sich häufig auf der Beziehungsebene und weniger auf der Sachebene ab. Erkennt der Projektleiter jedoch diesen emotionalen Konflikt nicht und bietet er stattdessen technische oder fachliche Lösungen an, mildert er vielleicht kurzfristig die Symptome – die eigentliche Ursache bekämpft er jedoch nicht. Heinz-Detlef Scheer zeigt in diesem Beitrag, was Projektleiter tun können, um Konflikte auf der Beziehungsebene besser zu erkennen und zu lösen.
von Stefan Häseli
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Projektleiter, die aus dem Team heraus befördert werden, haben den Vorteil, dass Sie ihr Team bereits kennen. Doch ein solcher Rollenwechsel kann auch Nachteile mit sich bringen, z.B. wenn Teammitglieder Sie weiter als Kollegen statt als Vorgesetzten ansehen und Ihre Autorität anzweifeln. In diesem Fall kommen Sie um ein Konfliktgespräch nicht herum. Stefan Häseli zeigt, wie Sie dabei strukturiert vorgehen.
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Das Führen von Projektteams hält einige Tücke bereit. Ein häufig auftretendes Problem z.B. ist, dass ältere Mitarbeiter sich gegenüber Veränderungen verschließen. Wie Sie in einer solchen Situation den drohenden Konflikt entschärfen und gleichzeitig Ihre Ziele durchsetzen, zeigt Stefan Häseli in diesem Tipp.
von Christian Hainsch
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Indonesien als Produktionsstandort ist für viele Unternehmen eine attraktive Alternative zu China, vor allem wegen der höheren Qualitätsstandards. Doch Vorsicht, Indonesien ist "Asien für Fortgeschrittene". Christian Hainsch und Elisabeth Wagner stellen im ersten Artikelteil die indonesischen Denk- und Verhaltensweisen vor und geben Empfehlungen für Ihren Arbeitsalltag.
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Rollenkonflikte im Arbeitsalltag lassen sich vermeiden, wenn einem bewusst ist, ob man sich gerade in der privaten oder der beruflichen Rolle befindet. Doch um Rollenkonflikte noch besser zu erkennen, sollte die berufliche Rolle weiter unterteilt werden. Elisabeth Wagner bedient sich dafür eines einfachen Modells.
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Jeder Projektmanager kennt diese Situation: Ein Teammitglied verspricht die rechtzeitige Erledigung eines Arbeitspakets. Und eine Woche nach dem vereinbarten Termin ist das Arbeitspaket immer noch nicht da. Wie sollte der Projektmanager nun am besten reagieren? Anstatt weiter zu warten oder in seinem Ärger auf Konfrontationskurs zu gehen, schlägt Klaus Tumuscheit einen anderen Weg vor, um dieses Problem zu lösen. Welchen, erfahren Sie in diesem Tipp.
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Den Chef um etwas bitten oder ein Problem im Projekt anzusprechen, ist für viele Mitarbeiter eine scheinbar unüberwindbare Hürde. Dabei sind Vorgesetzte auch nur Menschen. Monika Heilmann zeigt, wie Sie Ihr Anliegen gegenüber dem Vorgesetzten gezielt vorbringen können, um in einem fairen und konstruktiven Gespräch zu einer nachhaltigen Lösung zu kommen.
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Probleme erörtert man im beruflichen Umfeld in der Regel sachlich. Es kann aber auch vorkommen, dass einen der Gesprächspartner persönlich oder mittels rhetorischem Tiefschlag unfair angeht. Dann ist die Versuchung groß, sich zu verteidigen oder verbal zurückzuschlagen. Allerdings ist beides nicht zielführend: Das Gespräch verlässt die Sachebene und artet im schlimmsten Fall in weiteren persönlichen Angriffen aus. Monika Heilmann zeigt in diesem Tipp, wie Sie solchen Angriffen souverän begegnen und die Diskussion wieder auf eine sachliche Ebene bringen.
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Wenn sich ein Kunde oder ein Mitarbeiter Ihres Projektteams bei Ihnen beschwert, sollten Sie dies als Chance ansehen und sich seinem Anliegen annehmen, als ob es Ihr eigenes wäre. Da ein Projektmanager auch ein bisschen Beschwerdemanager ist, so Dr. Georg Angermeier, können Sie aus dem Beschwerdemanagement einige einfache Prinzipien übernehmen, die es Ihnen erheblich erleichtern, unzufriedene Projektbeteiligte wieder "ins Boot" zu holen.
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Ungelöste Konflikte zwischen Ihren Mitarbeitern sind hinderlich für den Projekterfolg. Als Projektleiter können Sie in einem Schlichtungsgespräch erreichen, dass die Beteiligten ihre Probleme wie auch die damit verbundenen Gefühle offenlegen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Der Tipp von Dr. Rolf Schulz gibt konkrete Handlungsempfehlungen und liefert Formulierungen für das Schlichtungsgespräch.
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Formulieren die Vertragspartner Nachforderungen im Projekt nicht rechtzeitig und klar, führt das in der Regel zu Streitigkeiten oder sogar zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Denn werden Nachforderungen z.B. erst in der Abschlussrechnung offensichtlich, ist es für eine einvernehmliche Klärung meist schon zu spät. Wenn die Partner auf einen fairen Umgang miteinander achten und sich gegenseitig unverzüglich auf Nachforderungen hinweisen, lassen sich solche Konflikte jedoch vermeiden, meint Dr. Georg Angermeier.
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Kommt es in einem Projekt zu einem Konflikt mit dem Projektleiter, sollte der Mitarbeiter ein klärendes Gespräch suchen. Doch Konfliktgespräche sind häufig eine schwierige Angelegenheit. In der Regel kann der Mitarbeiter nicht einschätzen, wie der Projektleiter darauf reagieren wird. Dr. Rolf Schulz stellt in diesem Tipp die Methode "Anliegen platzieren" vor, die als roter Faden für ein solches Konfliktgespräch dienen kann.
von Dr. Georg Angermeier
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Es gibt viele Gründe, warum Projekte scheitern. Projektziele, Rollen und Verantwortlichkeiten sind nicht eindeutig geklärt oder Methoden werden nicht richtig angewendet. In diesen Fällen wird häufig der Ruf nach überdurchschnittlicher sozialer Kompetenz des Projektleiters laut, die diese Probleme kompensieren soll. Dadurch wird jedoch der falsche Fokus gesetzt, meint Dr. Georg Angermeier. Er beschreibt, warum Soft Skills aus seiner Sicht als Lückenbüßer für ein professionelles Projektmanagement herhalten müssen.
von Dr. Rolf Schulz
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In Projekten sind Konflikte innerhalb des Teams häufig unvermeidbar. Sind die Anzeichen für einen Konflikt offensichtlich, müssen Sie als Projektleiter ein klärendes Gespräch mit den betroffenen Mitarbeitern führen. Für ein solches Konfliktgespräch gibt Ihnen Dr. Rolf Schulz die Methode "Fair kritisieren" an die Hand. Sie dient dem Projektmanager als Orientierung für den Gesprächsverlauf und ermöglicht es, ein konstruktives und einvernehmliches Gespräch zu führen.
von Chris Rupp
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Konflikte im Projekt kann es immer geben – solange sie frühzeitig angesprochen und geklärt werden, ist das häufig kein Problem. Das gilt auch für persönliche oder fachliche Konflikte beim Erheben von Anforderungen: Um das Projekt voranzubringen, muss der Anforderungsmanager im Konfliktfall alle Beteiligten an einen Tisch rufen und den Konflikt bereinigen. Chris Rupp gibt in ihrem Beitrag einen Überblick über bewährte Methoden, fachlichen Anforderungskonflikten vorzubeugen beziehungsweise diese aufzulösen.
von Jessika Herrmann
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Die meisten Menschen verhalten sich in Gesprächen fair und sachlich. Manchmal aber fliegt die Fairness über Bord und einzelne Personen versuchen, ihre Ziele mit Drohungen, Manipulationen oder Verzögerungstaktiken durchzusetzen. Jessika Herrmann beschreibt, wie Sie mit unfairen Gesprächspartnern richtig umgehen können.
von Olivier Sutz
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Wer in einer schwierigen Situation nicht weiter weiß, kann die Hilfe eines Coachs in Anspruch nehmen. Was aber, wenn der Arbeitgeber kein Coaching zahlt? Oder wenn in regelmäßigen Abständen ein kleinerer Beratungsbedarf besteht, der nicht unbedingt ein professionelles Coaching erfordert? In diesem Fall kann eine Intervision helfen. Bei dieser Methode beraten sich Kollegen gegenseitig und erarbeiten nach einem festgelegten Vorgehen Handlungsoptionen und Problemlösungen. Olivier Sutz erklärt, wann eine Intervision sinnvoll ist, welche Vor- und Nachteile sie hat und wie sie abläuft.
von Wilfried Reiter
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Konflikte sind nicht immer auf rein emotionale Belange zurückzuführen, oft sind auch sachliche Missverständnisse dafür verantwortlich. Mit der Differenzialtechnik kann man diese Missverständnisse offenlegen und den Konflikt leicht in den Griff bekommen. Wilfried Reiter stellt die Methode vor.
von Olivier Sutz
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Manche Konflikte und Spannungen in Projekten haben ihre Ursache auf der Gefühls- und Beziehungsebene. Den Wunsch nach Wertschätzung oder nach einer stärkeren Einbindung in Projektabläufe äußern Teammitglieder meist nicht offen. Stattdessen wird der Konflikt auf der Sachebene ausgetragen: Der Mitarbeiter übt Kritik oder kommuniziert außerhalb der vorgeschriebenen Hierarchien. Der Projektleiter wird mit scheinbar sachlichen Schwierigkeiten konfrontiert, die er aber mit Argumenten und Maßnahmen nicht lösen kann. Sind die Ursachen für Probleme diffus und undurchsichtig, kann die Projektaufstellung helfen. Olivier Sutz beschreibt anhand eines konkreten Beispiels, wie man mit der Projektaufstellung die Gründe für solche Spannungen offenlegen und ausräumen kann.
von Gero Lomnitz
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Nicht alle Probleme kann ein Projektleiter selbst lösen. Sind die Grenzen seiner Einflussmöglichkeit erschöpft, muss er ein Problem an die Entscheidungsträger im Projekt eskalieren, um eine klare Entscheidung zu erhalten. Was in der Theorie einfach klingt, erfordert in der Praxis ein solides Handwerkszeug, um mögliche Fallgruben zu umgehen und mit dem gewünschten Ergebnis statt einem Bündel offener Themen wieder ins Projektteam zurückzukehren. Gero Lomnitz zeigt, auf was es ankommt, damit eine Eskalation erfolgreich verläuft.
von Ina Wohlgemuth
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Katja M. und Sven D. sind für das Projekt unverzichtbar. Doch an Zusammenarbeit ist nicht zu denken, denn beide sind sich spinnefeind. Der Konflikt beschäftigt inzwischen schon das ganze Team. Projektleiter Heinz K. fühlt sich hilflos. Eine Lösung muss her – und zwar schnell. Ina Wohlgemuth schildert anhand eines fiktiven Beispiels, wie Konflikte in Projekten angeheizt werden und wie sich auch in verfahrenen Situationen eine Lösung finden lässt.
von Dr. Christoph Zahrnt
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Ein Auftragsprojekt steht vor dem Scheitern, damit droht der Gang vor Gericht. Dritte können helfen, die Situation zu klären und das Projekt zu einem Abschluss zu führen. Rechtsanwalt Dr. Christoph Zahrnt zeigt in diesem Tipp, welche Möglichkeiten grundsätzlich dafür bestehen.
von Dr. Frank Lüschow
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In projektfeindlichen Unternehmenskulturen heißt es für den Projektleiter oft: Allein gegen viele. Wenn die Teammitglieder vorgeben, einfachste Aufgaben nicht erledigen zu können, bei Zeitverzug keine Warnmeldung abgeben und die Linienvorgesetzten abfällig über das Projekt sprechen, sind das Projekt und die Position des Projektleiters akut gefährdet. Frank Lüschow zeigt in seinem Beitrag, dass in solchen Situationen ein strategisches Stakeholder-Management – unabhängig vom fachlichen Können und der Einsatzbereitschaft des Projektleiters – ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein kann. Darüber hinaus liefert er erste konkrete Ansätze für die Umsetzung in der Praxis.
von Dr. Günter Rattay
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Entscheidungssituationen, welche die eigene Person zu spalten scheinen, sind jedem bekannt. Von Projektleitern wird erwartet, Gegensätze und Konfliktfelder in Projekten professionell zu bearbeiten. Dr. Günter Rattay zeigt in seinem Tipp, wie Widerspruchsmanagement dabei hilft, das Chaos zu ordnen.
von Ulrike Wikner
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"Nein" zu sagen ist oft unumgänglich, aber heikel. Wenn man in einer Verhandlung ein Angebot ablehnt oder eine Bitte verwehrt, besteht die Gefahr, dass die Beziehung zum Verhandlungspartner belastet wird. Doch so weit muss es nicht kommen. Ulrike Wikner zeigt in ihrem Tipp, wie man bestimmt, aber freundlich "nein" sagt.
von Gero Lomnitz
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Problem erkannt - Problem gebannt? Leider nicht. Auch wenn Konflikte in einem Team bekannt sind, werden sie häufig nicht gelöst. Manche Mitarbeiter haben sogar Strategien entwickelt, um den Konflikt zu festigen und eine Lösung zu verschieben bzw. zu verhindern. Im zweiten Teil seines Artikels zu Konflikten in Projekten stellt Gero Lomnitz häufige Stabilisierungsstrategien sowie wirksame Gegenmaßnahmen vor.
von Gero Lomnitz
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Lautstarke Diskussionen, zynische Bemerkungen oder eisiges Schweigen – Konflikte werden auf unterschiedliche Weise ausgetragen, sie können vielfältige Ursachen haben und es gibt sie überall. Auch in der Projektarbeit gehört es zum Alltag, dass über Sachfragen gestritten wird oder zwei Kollegen aus persönlichen Gründen auf Kriegsfuß miteinander stehen. Gero Lomnitz erklärt im ersten Teil seines zweiteiligen Beitrags, welche Konfliktarten es gibt und wie Projektleiter sie erkennen und lösen können.
von Renate Raschke
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Konflikte im Team sind wie Sand im Getriebe: Sie behindern die Zusammenarbeit und gefährden den Projektfortschritt. Deshalb sollten Sie als Projektleiter möglichst früh eingreifen und für Klärung sorgen, bevor sich eine ernsthafte Krise entwickelt. Eine nachhaltige Lösung des Problem können Sie jedoch nur erreichen, wenn es Ihnen gelingt, die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, damit diese gemeinsam eine Lösung entwickeln. Eine geeignete Vorgehensweise dafür liefert die sogenannte kooperative Konfliktlösung. Renate Raschke stellt die Methode vor und beschreibt, auf was es bei der Durchführung ankommt.
von Gero Lomnitz
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Fehlentwicklungen in Projekten kommen selten aus heiterem Himmel. Meist gibt es bereits Anzeichen für eine Schieflage des Projekts, bevor die Probleme durch Kosten- und Terminüberschreitungen für jedermann offensichtlich werden. Diese Warnzeichen werden jedoch oft nicht rechtzeitig wahrgenommen oder es wird nicht richtig darauf reagiert. Gero Lomnitz, der sich seit Jahren mit dem Thema Projektreview befasst, beschreibt in seinem Beitrag den richtigen Umgang mit Fehlentwicklungen in Projekten.
von Ralf Wallner
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Gerät ein Projekt in Schwierigkeiten und können zugesagte Leistungen nicht erbracht werden, muss das früher oder später auch an den Kunden kommuniziert werden. Ob der Kunde daraufhin verärgert aus dem Vertrag aussteigt oder bereit ist, "im Boot" zu bleiben und den Auftragnehmer bei der Lösung der Probleme zu unterstützen, hängt entscheidend von der richtigen Kommunikationsstrategie ab. Ralf Wallner gibt in diesem Artikel praktische Tipps, was Sie als Projektleiter des Auftragnehmers bei der Kommunikation mit dem Kundenprojektleiter beachten sollten, wenn Ihr Projekt z.B. nicht planmäßig beendet werden kann oder wenn Leistungskürzungen anstehen.
von Christine Schmidt
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Viele Streitigkeiten zwischen Projektparteien entstehen durch unerfüllte Erwartungen und mangelnde Kommunikation. So kommt es zu Missverständnissen und die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten als unbefriedend empfunden. Eskaliert der Streit, endet er häufig vor Gericht. Eine alternative Methode der Konfliktlösung ist die Mediation. Anstatt die Konfrontation fortzusetzen, erarbeiten die Konfliktparteien Möglichkeiten der Kooperation. Christine Schmidt beschreibt in Ihrem Artikel die Vorteile der Mediation und erläutert anhand eines Beispiels den Verlauf dieses Verfahrens.
von Stefan Vestl
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Oft gibt es schon vor dem Projektstart gefährliche und zunächst nicht sichtbare Spannungsfelder, die sich bei der Projektumsetzung negativ auf den Projekterfolg auswirken können. Die Ursachen liegen häufig in unterschiedlichen Sichtweisen seitens des Projektumsetzers (Lieferanten) und des Kunden zu den Projektinhalten, zur Durchführung und zum Projektmanagement. Die "Start- & Delta-Diagnose", die unser Leser Stefan Vestl entwickelt hat, hilft dabei, solche Unstimmigkeiten frühzeitig aufzudecken. In diesem Tipp stellt er die praxiserprobte Methode vor und beschreibt ihre Anwendung.
von Regina Wolf-Berleb
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Der kritische Erfolgsfaktor im Projekt ist und bleibt der Mensch. Der Mensch ist nicht nur Ressource eines spezifischen Wissens und individueller Fähigkeiten, sondern ein Wesen mit unterschiedlichen Befindlichkeiten und Verhaltensmustern. Ein Projektteam kann nur erfolgreich zusammenarbeiten, wenn man diese Tatsache ausreichend berücksichtigt. Regina Wolf beschreibt, wie Sie vor diesem Hintergrund aufkeimende Krisen im Projektumfeld rechtzeitig erkennen und dadurch im besten Fall vermeiden können.
von David Kremer
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Gerät ein Projekt wegen unerwarteter Schwierigkeiten aus dem Plan, kann das die Beteiligten schnell demotivieren. Ob sie das Projekt trotzdem weiter unterstützen, hängt sehr davon ab, wie Projektleitung und Management offiziell mit den Schwierigkeiten umgehen. Mit einer effektiven Kommunikationsstrategie können sie die demotivierende Wirkung von Umsetzungsproblemen begrenzen. David Kremer vom Fraunhofer IAO beschreibt in seinem Beitrag, was zu einer professionellen Veränderungskommunikation gehört und zeigt, wie sich die Gratwanderung zwischen offensiver Vermarktung des Projekts und sensiblem Umgang mit möglichen Problemen meistern lässt.
von Jörg Meyer
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Viele Projekte scheitern nicht an fehlender Fachkompetenz, sondern an zwischenmenschlichen Problemen. Hier kommt die emotionale Intelligenz ins Spiel – eine Meta-Fähigkeit, die darüber entscheidet, wie der Mensch seine vielfältigen Einzelfähigkeiten zu nutzen versteht. Das gilt auch für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt. Jörg Meyer vermittelt in seinem Beitrag die Bedeutung der emotionalen Intelligenz für die Projektarbeit. Er erläutert ihre fünf grundlegenden Fähigkeiten, schildert problematische und ideale Mitarbeitertypen und analysiert anhand zahlreicher Beispiele deren Wirkung auf das Projektteam und seine Arbeit.
von Gero Lomnitz
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Der Umgang mit Macht und Hierarchien spielt in der Projektarbeit eine zentrale Rolle. Doch was ist Macht überhaupt? Ist sie "gut" oder "böse"? Was tun, wenn (fehlende) Machtausübung zum Problem wird? Gero Lomnitz stellt in seinem Beitrag die Bedeutung von Machtprozessen für die Projektarbeit dar. Anhand von Beispielen aus dem Projektalltag schildert er Praxisprobleme, die aus negativen Machtprozessen entstehen. Er zeigt, wie Sie diese erkennen können und gibt Tipps für den souveränen Umgang mit dem Phänomen "Macht" im Projektalltag.
von Dr. Herbert Borchardt
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Ein Projektmanager sagte einmal, dass seine Tätigkeit viel einfacher wäre, wenn er nicht mit Menschen umgehen müsste. Eine der größten Herausforderungen ist nicht das Management des Projekts selbst, sondern die effektive Steuerung der Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern.
von Jörg Meyer
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Bei jedem Projekt kann es früher oder später zu Problemen im Team kommen. Höchste Zeit zu handeln, wenn das Projektziel nicht gefährdet werden soll. Ein wirkungsvolles Instrument ist das Klärungsmeeting. Jörg Meyer zeigt in seinem Artikel, wie sich damit Probleme analysieren lassen und wie das Team Lösungsansätze erarbeitet, die das Projekt wieder auf Kurs bringen. Klärungsmeetings sind ein Beispiel für aktiv praktiziertes Risikomanagement.
von Eva Groß-Hardt
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Je komplexer die Projekte werden, umso stärker treten die weichen Skills eines Projektmanagers in den Vordergrund. Anhand eines konfliktbeladenen Projekts zeigen die Autoren Faktoren auf, die dieses Projekt zum Erfolg führten. Sie hatten mit Machtspielen zu kämpfen und der Endkunde boykottierte das Projekt. Welche Kniffe sie dabei anwendeten, um das Projekt erfolgreich abzuschließen, schildern sie in ihrem Praxisbericht.
von Isabel Nitzsche
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Schön, wenn sich bei Projekten alle einig sind, es keine Unstimmigkeiten gibt und alle im Team kollegial zusammenarbeiten. Doch die Realität sieht oft anders aus und Konflikte gehören zum Arbeitsalltag. Das Problem dabei: Wir wissen oft nicht, wie wir mit Konflikten umgehen sollen. Es fehlt die Übung und das "Handwerkszeug". Erfolgversprechender – als Konflikte nebenbei, quasi zwischen Tür und Angel zu lösen – ist es dagegen, ein richtiges Konfliktgespräch zu führen und dabei bestimmte Regeln zu beachten. So haben Sie die Chance, nach und nach die eigenen Konflikte wie ein Kommunikationsprofi zu lösen.
von Hedwig Kellner
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Als Projektleiter kommt man im Unternehmen herum – eine gute Gelegenheit, um sich bekannt zu machen, Kontakte zu knüpfen und Einflussmöglichkeiten auszubauen. Wer über viel Einfluss verfügt, hat große Hausmacht und kann sich besser durchsetzen. Hedwig Kellner erklärt, auf welchen Faktoren Hausmacht beruht. Außerdem erfahren Sie, wie Sie als Projektleiter mit "Bereichsfürsten" umgehen sollten, die Ihnen das Leben schwer machen – ein wichtiger Erfolgsfaktor für Ihr Projekt.
von Astrid Pfeiffer
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Wenn Kompetenzgerangel, Misstrauen und Streit die Teamarbeit lahmlegen, kann eine Konfliktmoderation ein Lösungsweg sein. Astrid Pfeiffer stellt vor, wie ein solcher Moderationsprozess aussehen kann und erklärt, welche Rolle der Moderator einnimmt. Sie beschreibt, wie die unterschiedlichen Sichtweisen zu einem Kompromiss geführt werden, so dass Befugnisse und Zuständigkeiten für die Zukunft verbindlich geklärt sind.
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