Brainstorming

Brainstorming ist eine Kreativitätsmethode zur Ideenfindung in Gruppen, die erstmals 1957 von Alex Faickney Osborn beschrieben und später von Charles Hutchison Clark weiterentwickelt wurde.

Wesentliches Kennzeichen von Brainstormingist die assoziative und nicht gewertete Sammlung von möglichst vielen spontanen Äußerungen zu einer bestimmten Fragestellung. Vorteil des Brainstormings in der Gruppe ist die gegenseitige Anregung der Teilnehmer, Nachteil ist die eventuell zu schnelle Fokussierung der Gruppe auf einen Ansatz.

Die Sammlung der Assoziationen kann mit unterschiedlichen Methoden erfolgen. Die einfachste Version ist, dass der Moderator die Beiträge der Teilnehmer direkt an eine Tafel oder Flipchart schreibt. Am weitesten verbreitet ist die Kombination von Brainstorming mit der Kärtchenmethode. Dabei wird jeder Beitrag sofort auf eine Moderationskarte geschrieben und diese an eine Pinnwand gesteckt.

Eine Variation stellt das sog. ↑Brainwriting dar, bei dem die Teilnehmer schweigend auf einer gemeinsamen Papierfläche (die z.B. auf einem ausreichend großen Tisch liegt) ihre Ideen notieren.

Nach der Ideensammlung durch Brainstorming müssen diese in geeigneten weiteren Schritten sortiert, gruppiert, und ggf. bewertet sowie priorisiert werden.

Eine strukturiertere Form der Ideensammlung als das Brainstorming ist das ↑Mind Mapping.

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