Minimale Dauer

Die minimale Dauer ist in der Netzplantechnik die kürzest mögliche Dauer eines Vorgangs. In der Praxis kann die minimale Dauer nur dann erreicht werden, wenn alle Einzelprozesse des Vorgangs fehlerfrei ablaufen, er optimal mit Ressourcen ausgestattet ist und durch geeignete Maßnahmen dafür gesorgt wird, dass diese ausschließlich an ihm arbeiten.

Gemeinhin wird die minimale Dauer unter Berücksichtigung der für das Projekt geltenden Arbeitszeitregelung angegeben. Bei einem 24-Stunden Dreischichtbetrieb ohne Wochenenden ist die minimale Dauer naturgemäß kürzer als bei einer 35-Stunden-Woche.

Zu unterscheiden ist die minimale Dauer von der optimistischen Dauer, welche die kürzeste Dauer bei üblichen Rahmenbedingungen ohne das Eintreten verzögernder Risikoereignisse (z.B. Fehlzeiten durch Krankheit) darstellt.

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