Nacherfüllung

Nacherfüllung ist gemäß § 439 BGB die Behebung von Mängeln einer Lieferung (Nachbesserung) oder der Ersatz des mangelhaft gelieferten Werks durch ein mängelfreies Werk (Nachlieferung). Zusätzlich regelt das BGB die Entscheidung zwischen Nachbesserung und Nachlieferung.

In Projekten regelt das gültige Qualitätsmanagementsystem (Qualitätssicherungsplan, Qualitätsmanagementplan, Qualitätsmanagementstrategie) wie Qualitätsprüfungen und Abnahmen durchgeführt und nach welchen Regeln projektinterne Nacherfüllungen durchgeführt werden. Bei Prüfung und Abnahme eines im Rahmen eines Projekts erstellten Werkes gibt es bei Nichterfüllung der Abnahmekriterien neben den Möglichkeiten der Behebung des Mangels oder dem erneuten Herstellen eines mängelfreien Werks die dritte Möglichkeit, dass über einen Änderungsantrag die Abnahmekriterien angepasst werden. PRINCE2 bezeichnet diese Möglichkeit als "Konzession".

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Dirk Heche
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Unerwartete Probleme entstehen häufig bei der Übergabe von Zwischenergebnissen innerhalb eines Projekts. An diesen Schnittstellen können inhaltliche Lücken auftreten, manchmal wurden auch Arbeiten doppelt ausgeführt. Um die Lücken zu schließen bzw. Überschneidungen zu klären, ist zusätzlicher, ungeplanter Arbeitsaufwand erforderlich. Dirk Heche erklärt, wie ein Projektleiter mit einem angepassten Regelwerk die Qualitätssicherung an Schnittstellen gewährleisten und dadurch den zusätzlichen Aufwand minimieren kann.
von Dr. Georg Angermeier
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Lastenheft und Pflichtenheft bilden gemeinsam den Grundstein eines Projekts. Der Auftraggeber beschreibt im Lastenheft, was er will, der Auftragnehmer im Pflichtenheft, wie er es macht. Die korrekte Erstellung von Lastenheft und Pflichtenheft fördert einen reibungslosen Projektverlauf und reduziert somit die Projektrisiken. Viele Projektverantwortliche wissen aber nicht, nach welchen Kriterien sie diese Dokumente erstellen sollen. Dr. Georg Angermeier gibt Orientierung und beschreibt in seinem Artikel die Erstellung des Pflichtenhefts als Antwort auf das Lastenheft.
von Christine Schmidt
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Viele Streitigkeiten zwischen Projektparteien entstehen durch unerfüllte Erwartungen und mangelnde Kommunikation. So kommt es zu Missverständnissen und die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten als unbefriedend empfunden. Eskaliert der Streit, endet er häufig vor Gericht. Eine alternative Methode der Konfliktlösung ist die Mediation. Anstatt die Konfrontation fortzusetzen, erarbeiten die Konfliktparteien Möglichkeiten der Kooperation. Christine Schmidt beschreibt in Ihrem Artikel die Vorteile der Mediation und erläutert anhand eines Beispiels den Verlauf dieses Verfahrens.
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