Veränderungsmanagement

Veränderungsmanagement, Change Management oder auch Management of Change ist ein nicht exakt abgrenzbarer Begriff aus dem Bereich der Organisationsentwicklung.

Der größte gemeinsame Nenner aller Interpretationen besteht in der Definition als "Führung von Veränderungsprozessen in Unternehmen". Da alle modernen Unternehmen beständigen Veränderungsprozessen unterworfen sind, kann insofern Change Management auch als Bestandteil normalen unternehmerischen Handelns angesehen werden.

Zu den Auslösern für die Entwicklung von Change Management zählen das Business Process Reengineering und das Qualitätsmanagement mit Konzepten wie Total Quality Management oder Six Sigma.

Diese Konzepte erfordern massive Veränderungen in den Arbeitsabläufen und ggf. auch in den Organisationsstrukturen. Die fachlichen Konzepte scheitern jedoch, wenn die Unternehmensführung sie nicht durch alle Organisationseinheiten und auf allen Führungsebenen überzeugend einführt. Für diese anspruchsvolle Leitungsaufgabe werden meist externe Berater, sogenannte "Change Agents" hinzugezogen.

Veränderungsprozesse führen stets zu Verunsicherungen sowohl bei den betroffenen Mitarbeitern als auch bei den verantwortlichen Führungskräften. Diese Verunsicherungen und Winderstände in eine positive Unterstützung des Veränderungsprozesses umzuwandeln ist Aufgabe des sog. Akzeptanzmanagements.

Die Verbindung zum Projektmanagement ergibt sich zum einen daraus, dass jeder Veränderungsprozess ein Organisationsentwicklungsprojekt ist und andererseits daraus, dass jedes Projekt eine Veränderung des ursprünglichen Zustands bewirkt. Management in sich verändernden Organisationen ähnelt deshalb immer mehr dem Projektmanagement. Es erscheint somit legitim, Change Management und Management by Projects in engen Zusammenhang zu stellen.

Das Veränderungsmanagement ist streng vom Änderungsmanagement und Konfigurationsmanagement zu unterscheiden. Leider wird der englische Begriff des "Change Management" für beides verwendet, so dass hier Verwechslungsgefahr besteht.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Prof. Dr. Markus H. Dahm
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Mit der "Sustained Change Readiness"-Analyse können Sie herausfinden, wie bereit Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter für einen Change sind. Der Ansatz wurde von IBM Deutschland entwickelt und basiert auf einem Reifegradmodell. Prof. Markus Dahm und Carolin Joseph erklären in diesem zweiten und abschließenden Teil, wie Sie die Ergebnisse auswerten, aufbereiten und damit einen Workshop gestalten.
von Helga Trölenberg
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Als Projektleiter haben Sie häufig mit (verdecktem) Widerstand zu kämpfen, besonders bei Change Projekten. Mit der Veränderungsformel erkennen Sie Vorbehalte sowie Widerstände der Projektbeteiligten und leiten passgenaue Maßnahmen zur Überwindung ab. Auch Ihre persönliche Veränderungsbereitschaft können Sie mit der Formel ermitteln. Für beide Fälle stellt Helga Trölenberg Ihnen Vorlagen zur Verfügung und zeigt im Beitrag den Einsatz anhand einer Scrum-Einführung.
von Gabriele Danzebrink
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Die Konvergente Beratung verbindet traditionelles Projektmanagement mit Change Management, um nachhaltigen Projekterfolg zu erzielen. Gabriele Danzebrink und Matthias Eberspächer präsentieren diesen Beratungsansatz anhand eines realitätsnahen Beispiels. Im zweiten Teil stellen sie zunächst den Interventionsplan vor, der traditionelles und systemisches Vorgehen integriert. Anschließend beschreiben sie, wie es gelingt, die Systemänderung beim Kunden zu implementieren und dauerhaft zu verankern. Damit der Projektleiter auch zum Prozessbegleiter wird, muss er acht Dilemmata überwinden. Die Autoren geben abschließend Denkanstöße, wie Projektleiter auf dem Weg zum konvergenten Berater diese Herausforderungen in Angriff nehmen können.
von Gabriele Danzebrink
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Projekte streben nach Veränderung – Linienorganisationen nach Stabilität. Deshalb reicht es nicht, das Projekt traditionell zu steuern. Zusätzlich sind Maßnahmen im Projektumfeld für den Projekterfolg erforderlich. Für dieses Spannungsfeld zwischen reinem Projektmanagement und Change Management bietet sich die "Konvergente Beratung" an. Diese erweitert das operative Projektmanagement mit Elementen der systemischen Organisationsberatung. Gabriele Danzebrink und Matthias Eberspächer stellen die Konvergente Beratung anhand eines realitätsnahen Beispiels vor. Im ersten Teil leiten sie die Notwendigkeit der Konvergenten Beratung her und beschreiben, wie ein konvergenter Berater Auftragsklärung und Bestandsaufnahme durchführt.
von Dr. Frank Lüschow
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Damit der Change in einem Unternehmen gelingen kann, ist es wichtig, dass Mitarbeiter, deren Vorgesetzte und das Management jeweils auf ihre Weise den Prozess unterstützen. Wie dies gelingt, hat Dr. Frank Lüschow im ersten Artikelteil beispielhaft gezeigt. Im zweiten und abschließenden Artikelteil stellt er einen Kommunikationsplan für dieses Projekt vor, der alle wichtigen Stakeholder berücksichtigt. Auch geht der Autor darauf ein, wie das Projektteam die Führungskräfte für ihre Schlüsselrolle im Change-Projekt fit machen kann.
von Dr. Frank Lüschow
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Damit Veränderungsprojekte gelingen, müssen bestimmte Voraussetzungen im Unternehmen gegeben sein. Im ersten Artikelteil benennt Dr. Frank Lüschow diese und zeigt anschaulich an einem Beispiel, wie er ein kriselndes Veränderungsprojekt trotz innerer Widerstände der Mitarbeiter und zunächst fehlendem Management-Support zum Erfolg führte.
von Torsten G. Scheller
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Wird in Ihrem Unternehmen zu viel Zeit in Meetings verbummelt? Oder sind manche Prozesse viel zu kompliziert? Dann probieren Sie doch einmal "Culture Hacking" aus. Damit lassen sich kleine Veränderungen von innen heraus anstoßen, die große Auswirkungen auf die Projekt- oder Unternehmenskultur haben können. Dass diese Change-Methode einfach anzuwenden ist, zeigt Torsten G. Scheller praxisnah an einem Beispiel.
von Dr. Adrian Etter
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Reorganisationen verunsichern Betroffene und rufen Widerstände hervor. Einen ungewöhnlichen Weg, um diese mit Witz und Humor aufzulösen und dadurch Betroffene zu Mitwirkenden zu machen, beschreibt Adrian Etter anhand eines Fallbeispiels bei einer Organisationseinheit der Schweizerischen Bundesbahnen. Während eines technologiegetriebenen Transformationsprozesses galt es, die Vertrauenskrise der Mitarbeitenden gegenüber dem Leitungsteam zu überwinden. Mit Hilfe einer "Karnevalistischen Intervention" gelang es ihm, die Blockaden zu lösen.
von Oliver Knittel
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Scrum ist derzeit in aller Munde – was aufgrund der zahlreichen Erfolgsgeschichten nicht weiter verwunderlich ist. Mittlerweile möchten viele Unternehmen auf den Zug aufspringen, um von den Vorteilen agiler Projekte zu profitieren. Oliver Knittel und Otmar Seckinger hingegen beobachten, dass Scrum-Einführungen zunehmend scheitern. Doch woran liegt das und auf welche Faktoren sollte man bei der Scrum-Einführung achten?
von Martina Griguscheit
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Im ersten Teil zeigte Martina Griguscheit wie sich Veränderungsprojekte mit bewährten PM-Standards und Methoden initiieren und planen lassen. In diesem zweiten und abschließenden Teil beschreibt sie, auf welche Besonderheiten Sie bei der Steuerung und beim Abschluss eines Change-Projekts achten sollten.
von Martina Griguscheit
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Veränderungsprojekte unterscheiden sich in ihren Inhalten deutlich von anderen Projektarten. Deshalb vertreten viele Verantwortliche die Ansicht, dass ein Change-Projekt auch nach einem völlig neuen Vorgehen abgewickelt werden sollte. Dass dies jedoch nicht notwendig ist, zeigt Martina Griguscheit. Denn Veränderungsprojekte lassen sich hervorragend mit bewährten PM-Standards und -Methoden durchführen – sinnvoll ergänzt um Elemente aus der Organisationsentwicklung.
von Marc Löffler
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Im ersten Teil dieses Beitrags stellte Marc Löffler die sechs Phasen einer Retrospektive vor und zeigte, wie sich mit diesem Vorgehen auch ein ergebnisorientierter Kick-Off-Workshop gestalten lässt. Dieser zweite und abschließende Teil beschreibt, wie man Retrospektiven während des Change-Projekts durchführt und effektiv in den Veränderungsprozess integrieren kann.
von Dr. Adrian Etter
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Geschäftsprozesse zu optimieren, während gleichzeitig der Betrieb auf vollen Touren läuft, ist eine herausfordernde Aufgabe. Umso beeindruckender erscheint die Organisationsentwicklung, welche die Cargo Leitzentrale der Schweizer Bundesbahn 2009 durchführte. Denn rund um die Uhr ist sie dafür verantwortlich, dass täglich ca. 195.000 Tonnen Güter pünktlich und sicher an ihrem Zielort ankommen. Dr. Adrian Etter, der diesen OE-Prozess begleitete, beschreibt die Schritte dieses anspruchsvollen Projekts, bei dem die Schichtübergabe neu gestaltet wurde. Durch die intensive Einbindung aller Beteiligten gelang nicht nur eine reibungsfreie Einführung des verbesserten Prozesses, sondern entstand auch ein neues Verantwortungsbewusstsein bei den Beteiligten, das sogar eine Reorganisation überdauerte.
von Dominik Maximini
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Scrum liegt im Trend, die vielen Erfolge in der IT-Entwicklung mit dieser Methode lassen sich nicht mehr von der Hand weisen. Doch die Scrum-Einführung scheitert in der Praxis häufig an einem unzureichenden Change Management – u.a. fehlt es an Erfahrung in der Methodik oder auch dem Wissen, welche Auswirkungen agile Ansätze auf die Organisation haben können. Ein pragmatischer Ansatz wäre deshalb, agile Methoden mit agilen Methoden einzuführen, um so schrittweise Erfahrungen mit dem Vorgehen zu sammeln. Dominik Maximini beschreibt in diesem Beitrag, wie mithilfe eines Scrum-Projekts die Scrum-Einführung bzw. die Einführung anderer agiler Methoden gelingen kann.
von Dr. Dieter Massa
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Anstatt gezielt Geschäftsprozesse zu optimieren oder Organisationsentwicklungen durchzuführen, entscheiden sich Unternehmensführungen oft dafür, eine neue Software zu installieren. Sie hoffen, dass die Einführung z.B. einer ERP-Software automatisch die Effizienz der Mitarbeiter steigert. Dr. Dieter Massa zeigt anhand von Beispielen, dass dies ein Trugschluss ist. Er plädiert dafür, Veränderungsvorhaben deutlich als solche zu benennen und die IT lediglich als Mittel zum Zweck zu betrachten. Er gibt konkrete Handlungsempfehlungen, um die Erfolgsaussichten von Organisationsentwicklungen zu steigern und sie richtig durch IT zu unterstützen.
von Dr. Siegfried Kaltenecker
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Mit Kanban lassen sich Prozesse visualisieren und bestehende Abläufe nachhaltig verbessern. Die erfolgreiche Einführung von Kanban ist in der Praxis jedoch anspruchsvoller, als oft angenommen wird, und erfordert ein umsichtiges Veränderungsmanagement. Dr. Siegfried Kaltenecker und Dr. Klaus Leopold beschreiben an einem Beispiel, wie die Kanban-Einführung gelingen kann.
von Markus Kammermeier
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Veränderungen des Arbeitsumfelds führen bei den Betroffenen oft zunächst zu einer Abwehrhaltung – sie wünschen keine Veränderung und stehen dieser skeptisch gegenüber. Um diese Blockadehaltung zu lösen, ist es wichtig, Akzeptanz zu schaffen. Dafür eignet sich das Modell der "Logischen Ebenen" nach Robert Dilts. Damit ist es möglich, die Auswirkungen einer Veränderung auf die Mitarbeiter besser zu verstehen, um so geeignete Maßnahmen für die Veränderungsarbeit abzuleiten. Markus Kammermeier stellt das Modell vor und erklärt dessen Prinzip an zwei praxisnahen Beispielen.
von Philipp Meyerbröker
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Lassen sich Projektkrisen mit einem standardisierten Vorgehen lösen? Ja, meint unser Autor Philipp Meyerbröker, denn Projektkrisen zeigen oft ein ähnliches Muster. Dies ermöglicht es dem Krisenmanager, an bestimmten Stellen den Hebel anzusetzen, um das Projekt doch noch erfolgreich abzuschließen. Darauf aufbauend hat er einen Standardprozess entwickelt, mit dem eine Projektkrise in fünf Schritten bewältigt werden kann. Im zweiten und abschließenden Teil führt Philipp Meyerbröker das methodische Vorgehen an einem Beispiel aus der Praxis vor.
von Philipp Meyerbröker
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3.5
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Nicht bei jeder Projektkrise muss man sofort einen externen Coach oder Krisenmanager zu Rate ziehen. Solange das Vertrauensverhältnis der Projektbeteiligten untereinander intakt ist, kann auch ein interner Projektmanager die anspruchsvolle Aufgabe eines Krisenmanagers übernehmen. Vorteil ist, dass er nur eine minimale Einarbeitungszeit benötigt und die Projektmitarbeiter ihn leichter als einen von uns akzeptieren. Philipp Meyerbröker beschreibt eine typische Krisensituation eines Projekts, die er selbst als interner Krisenmanager zu bewältigen hatte und stellt dabei typische Merkmale und Ursachen von Projektkrisen vor.
von Thomas Lieder
2 Bewertungen
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Die Einführung der agilen Methode Scrum kann in einem Unternehmen auf zwei verschiedene Arten geschehen: Bei der Einführung "von oben" ist das gesamte Unternehmen über das Vorhaben informiert und die Geschäftsleitung fungiert als treibende Kraft. Eine Alternative dazu ist die Einführung "von unten". Dabei wird die Einführung zunächst nur innerhalb der IT-Abteilung vorangetrieben. Hat sich Scrum dort etabliert und setzen es die Softwareentwickler erfolgreich ein, erfolgt schließlich der Roll-Out in der gesamten Organisation. In diesem zweiten und abschließenden Teil zeigen Thomas Lieder und Katja Roth auf was bei der Einführung "von unten" zu achten ist.
von Thomas Lieder
3 Bewertungen
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Scrum wird als agile Methode zur Softwareentwicklung immer populärer. Doch auch wenn Scrum als Methode einfach erscheint – eine erfolgreiche Einführung im Unternehmen erfordert Zeit und lässt nicht nebenbei erledigen. Thomas Lieder und Katja Roth zeigen in dieser zweiteiligen Artikelserie, was bei der Einführung von Scrum in einer Organisation zu beachten ist. Im ersten Teil erfahren Sie, wie eine Einführung "von oben" – also mit direkter Beteiligung der Geschäftsführung – aussieht.
von Dr. Peter Duwe
9 Bewertungen
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Trotz gut ausgebildeter Projektleiter und ausgefeilter Projektmanagement-Methoden geraten Projekte immer wieder in Schieflage. Das ist im Grunde noch kein Beinbruch, sofern Auftraggeber bzw. Portfolio-Management adäquat darauf reagieren. Ein wirksames Instrument für die Projektsanierung ist der Project Turnaround mit Hilfe eines externen Spezialisten. Dr. Peter Duwe stellt eine typische Vorgehensweise anhand eines fiktiven Beispiels vor, das seine Erfahrungen aus mehreren realen Projekten widerspiegelt.
von Philipp Meyerbröker
38 Bewertungen
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3 Kommentare
Die Methoden des agilen Projektmanagements erfreuen sich besonders in der Softwareentwicklung großer Beliebtheit. Agile Methoden lassen sich aber auch gut für andere Projektarten verwenden, wie Philipp Meyerbröker mit dem "Prinzip der kleinen Pyramide" zeigt. Das von ihm entwickelte Vorgehen beruht auf dem Konzept iterativer Planungszyklen. Es ist besonders für Projekte mit unsicherer Zielsetzung geeignet, da es dafür sorgt, dass die erreichten Teilergebnisse auch bei vorzeitigem Projektende einen klaren Nutzen für den Auftraggeber bringen. Philipp Meyerbröker stellt das "Prinzip der kleinen Pyramide" vor und zeigt anhand konkreter Beispiele dessen Anwendung in der Praxis.
von Angelika Collisi
24 Bewertungen
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2 Kommentare
Wer in einem Unternehmen eine Veränderung umsetzen möchte, muss mit Widerstand rechnen. Es gibt immer Personen, die der Veränderung misstrauisch oder sogar ablehnend gegenüberstehen. Diese so genannten "Skeptiker" können das Projekt gefährden – insbesondere wenn sie viel Einfluss im Unternehmen haben. Die Change Managerin Angelika Collisi stellt verschiedene Typen von Skeptikern vor und beschreibt Maßnahmen, um sie für das Projekt zu gewinnen oder – falls das nicht möglich ist – ihren negativen Einfluss zu minimieren.
von Dr. Gerhard Wohland
18 Bewertungen
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Früher konnten Unternehmen durch Globalisierung wachsen. Heute sind die globalen Märkte eng – Firmen machen sich stattdessen mit Ideen Konkurrenz. Das bringt schnelle Veränderungen und erzeugt eine hohe Dynamik. Für den wachsenden dynamischen Anteil von Projekten sind die üblichen Projektmanagement Methoden jedoch nutzlos. Zur Wertschöpfung sind "dynamikrobuste" Projekte erforderlich. Dr. Gerhard Wohland erklärt, wie sich hohe Dynamik meistern lässt und was dynamikrobuste Projekte auszeichnet.
von Dr. Sebastian Saxe
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Der IT-Dienstleister Dataport arbeitet für die öffentlichen Verwaltungen von vier Bundesländern – im öffentlich-rechtlichen Bereich ein immer noch einzigartiges Beispiel. Dataport entstand in einer mehrstufigen Fusion aus Einrichtungen der Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen. Insgesamt waren rund 1.500 Menschen von den Fusionen betroffen. Ziel des Projekts war es, die zuvor verteilten Fachkompetenzen länderübergreifend zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig sollte die Effizienz durch die gemeinsame Benutzung von Infrastrukturen gesteigert werden. Dr. Sebastian Saxe beschreibt, wie in einem langfristig angelegten Organisationsentwicklungsprozess die bestehenden Unternehmenskulturen der Landeseinrichtungen in das neue Unternehmen Dataport integriert wurden.
von Christian Setzwein
3 Bewertungen
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Ein häufiger Grund für krisenhafte Verläufe in IT-Projekten ist die weitgehende Entkoppelung von Projektgeschehen und Unternehmensleitung. Der Turnaround-Tower – ein übergeordnetes Change-Projekt auf Ebene der Geschäftsleitung – dient dazu, die Entkopplung aufzuheben und dafür zu sorgen, dass die Unternehmensleitung die Projektarbeit aktiv unterstützt. Nachdem der erste Teil des Beitrags Grundidee und Funktionsweise des Turnaround-Towers vorstellte, beschreibt dieser zweite Teil das konkrete Vorgehen bei der Einführung und zeigt wesentliche Erfolgsfaktoren und mögliche Fallstricke auf.
von Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth
23 Bewertungen
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Führungskräfte machen oft die Erfahrung, dass Mitarbeiter ihr Verhalten selbst dann nicht ändern, wenn eine Verhaltensänderung aus wichtigen Gründen geboten ist. Warum ist das so? Man sollte doch meinen, dass Menschen eine Situation sachlich bewerten und entsprechend handeln. Der Hirnforscher und Philosoph Prof. Dr. Dr. Roth erklärt, warum es uns oft irrational erscheint, was andere tun und warum es so schwierig ist, das Verhalten von Menschen zu ändern.
von Dr. Frank Lüschow
9 Bewertungen
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Es gibt Unternehmenskulturen, die eine erfolgreiche Projektarbeit verhindern. Diese Problematik sowie Beispiele für das Phänomen hat Dr. Frank Lüschow im ersten Teil dieses Artikels beschrieben. Im zweiten Teil erklärt er, wie man die Unternehmenskultur dahingehend entwickeln kann, dass sie eine verbesserte Projektarbeit ermöglicht. Entsprechende Maßnahmen setzen sowohl auf Unternehmensebene als auch auf der Ebene der Mitarbeiter an.
von Christoph Bauer
3 Bewertungen
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Bei der Einführung eines Projektmanagement-Systems konzentrieren sich viele Unternehmen nur auf die harten Faktoren, also u.a. auf Strategie, Struktur und Systeme. Die weichen Faktoren wie eine gemeinsame Sicht der Problemlage oder eine von den Mitarbeitern getragene Lösung werden wenig oder gar nicht beachtet. Das kann dazu führen, dass die Lösung von den Mitarbeitern nicht akzeptiert wird. Christoph Bauer stellt in seinem Beitrag ein Modell für Veränderungsprozesse vor, das die weichen Faktoren berücksichtigt. Um das Vorgehen in der Praxis zu veranschaulichen, erläutert er die einzelnen Modellphasen anhand eines Fallbeispiels aus der Software-Entwicklung.
von Markus Körner
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Kolumbus' Seefahrt nach Indien war ein voller Erfolg - dachte immerhin er selbst. Sehen wir einmal großzügig darüber hinweg, dass er sein eigentliches Ziel - nämlich Indien - nie erreichte, hat er sich als hervorragender Projektleiter erwiesen, insbesondere bei der Vorbereitung und beim Stakeholdermanagement. Aus Kolumbus' Vorgehen hat Markus Körner zwölf Lektionen für die Abwicklung von Projekten mit extremer Unsicherheit abgeleitet. Lesen Sie, was Veränderungsprojekte mit Expeditionen gemeinsam haben, wie Sie Könige überzeugen und Matrosen dazu bewegen, mit Ihnen bis ans Ende der Welt zu segeln.
von Udo Mathee
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Effektives Projektmanagement ist eine wesentliche Voraussetzung, um Entwicklungspartnerschaften zu steuern und komplexe Produkte schnell auf den Markt zu bringen. In vielen Unternehmen fehlen jedoch die dafür nötigen Projektmanagement-Spezialisten. Abhilfe schaffen hier externe Fachleute, die als eigenverantwortliche Projektleiter mit ihren Erfahrungen und erprobten Methoden innovative Produkte bis zur Serienreife bringen. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, bestehende Prozesse von diesen externen Mitarbeitern prüfen zu lassen und für zukünftige Vorhaben zu optimieren. Udo Mathee, Mathias Mach und Dirk Zint beschreiben die Erfolgsfaktoren für eine gewinnbringende Zusammenarbeit und zeigen Möglichkeiten sowie Grenzen eines solchen Einsatzes auf.
von Stefan Becker
10 Bewertungen
4.5
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In vielen Unternehmen fehlen einheitliche und durchgängige Prozesse, die Basis für eine effiziente Organisation und Voraussetzung für hohe Qualität und Kundenorientierung sind. Um die bestehenden Organisations- und Prozessstrukturen zu verbessern, müssen diese jedoch zunächst analysiert und vollständig abgebildet werden. Tools zur Prozessvisualisierung helfen dabei, die meist komplexen Unternehmensprozesse übersichtlich darzustellen. Stefan Becker beschreibt in seinem Beitrag die wesentlichen Schritte der Prozessanalyse und zeigt am Beispiel von Microsoft Visio, wie Visualisierungssoftware sinnvoll eingesetzt werden kann.
von Prof. Dr. Peter Kruse
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3.4
2 Kommentare
Im Zuge der Globalisierung und der steigenden Vernetzungsdichte sind viele Unternehmen gezwungen, alte Konzepte zu überdenken und sich auf grundlegende Veränderungen einzulassen. Aber Veränderungsbereitschaft ist nicht selbstverständlich. Häufig wird der Umgestaltungsprozess erst begonnen, wenn das Unternehmen schon in der Krise steckt. Das Management hat die Aufgabe, Neuerungen frühzeitig einzuleiten und die dadurch entstehende Unsicherheit kreativ zu nutzen. Dies setzt Vision und Eigeninitiative voraus. Prof. Dr. Peter Kruse zeigt an einfachen Beispielen, wie sich durch elementare Veränderungen neue Leistungshorizonte eröffnen können und gibt hilfreiche Anregungen für den richtigen Umgang mit Unsicherheit.
von Georg von Stein
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Wenn Firmen sich in Form einer Reorganisation häuten, geht für viele oft auch die Schutzschicht ihrer Arbeitsplätze verloren. Reorganisationen entfachen viel Brisanz, an der sie oftmals scheitern können. Um die schwierigen Umbruchprozesse in einer Reorganisation erfolgreich zu meistern, holen Unternehmen sich oft externe Coaches als Helfer. Doch kann ein Coach tatsächlich das Dynamit entschärfen, das bei einer Reorganisation entsteht? Georg von Stein sprach mit Uwe Böning, der als Coach seit knapp 20 Jahren Unternehmen bei der Reorganisation nach Fusionen und Akquisitionen begleitet, darüber, was er zum Erfolg eines Reorganisationsprojekts beiträgt und wie er dabei vorgeht.
von Karsten Trebesch
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"Projektmanagement ist stark renovierungsbedürftig." Davon ist Karsten Trebesch nach mehr als 30 Berufsjahren als Projektmanager, Coach und Wissenschaftler überzeugt. Seinen ursprünglichen Nutzen habe es längst verloren. Doch wo liegen die Ursachen für diesen Negativtrend? Und wie lässt er sich stoppen? Karsten Trebesch nimmt das Projektmanagement in seinem Beitrag kritisch unter die Lupe und nennt Wege, es wieder zu dem zu machen, was es einmal war: ein unternehmerisch orientiertes Managementverfahren für neuartige, umfangreiche und einmalige Aufgaben.
von Christina Becker
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Qualifizierte Mitarbeiter sind der Motor eines Projekts – wenn sie ausreichend motiviert sind. Damit die Verantwortung dafür nicht alleine auf den Schultern des Projektleiters lastet, nutzen Unternehmen eine Reihe personalwirtschaftlicher Instrumente, wie z.B. Zielvereinbarungs- oder Prämiensysteme. Dabei geht es jedoch nicht immer konfliktfrei zu, vor allem, wenn im Unternehmen Projekt- und Linienorganisation nebeneinander bestehen. Christina Becker beschreibt in dieser Übersicht, wo die Probleme liegen und welche Lösungsmöglichkeiten sich in der Praxis bewährt haben. Die Ergebnisse basieren auf einer empirischen Studie, die an der Universität Essen durchgeführt wurde.
von Astrid Pfeiffer
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Ist Projektmanagement nur eine Modeerscheinung? Oder ist es ein innovatives Instrument, das uns dabei helfen kann, Kosten zu sparen und so die aktuellen Wirtschaftsprobleme zu lösen? Bruno Jenny, Schweizer PM-Experte und Buchautor, analysiert im Interview mit dem Projekt Magazin, was Projektmanagement wirklich bringt, und stellt die PM-Trends der Zukunft vor. Als Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens begleitet und realisiert er seit vielen Jahren Projekte international aktiver Unternehmen und der öffentlichen Hand. Als Dozent und Prüfungsexperte ist er zudem ein Kenner der aktuellen Ausbildungsszene.
von Gisela Müller
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Wer Projekte managed, muss nicht nur Fakten und Daten managen, sondern auch Prozesse. Zum Beispiel Umstrukturierungsprozesse, die während eines Projekts in der Produktion oder Organisation auftauchen.
von Heinz Schelle
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Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Projektmanagement ist die Unterstützung der Unternehmensführung. In vielen Unternehmen hat das Topmanagement dies aber noch nicht erkannt. Prof. Dr. Heinz Schelle, Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM), gibt Vorstandsmitgliedern, Geschäftsführern und Behördenchefs Tipps, was sie für eine erfolgreiche Projektarbeit tun können.
von Astrid Pfeiffer
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Sie haben ihrem Kunden eine perfekte Software geliefert, ein reibungslos funktionierendes System aufgesetzt. Dennoch boykottieren dessen Mitarbeiter das tadellose Produkt. Warum ist das so? Was können Sie dagegen unternehmen? Wie müssen Sie Ihr Projekt planen, damit die Benutzer es von Beginn an akzeptieren? Astrid Pfeiffer gibt Ihnen Tipps, wie Sie am besten vorgehen.
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